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title: "Dr. Sylvia Zaun übernimmt Führungsposition beim NLWKN Brake-Oldenburg; Klimawandel treibt neue Wassermanagement-Herausforderungen"
sdDatePublished: "2026-08-14T13:48:00Z"
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Dr. Sylvia Zaun übernimmt Führungsposition beim NLWKN Brake-Oldenburg; Klimawandel treibt neue Wassermanagement-Herausforderungen

Dr. Sylvia Zaun übernimmt Führungsposition beim NLWKN in Brake-Oldenburg | Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz

Dr. Sylvia Zaun übernimmt Führungsposition beim NLWKN in Brake-Oldenburg

Die promovierte Diplom-Geographin leitet den Geschäftsbereich „Wasserwirtschaft und Strahlenschutz“ und folgt auf Ute Schlautmann

Norddeich. Der Geschäftsbereich „Wasserwirtschaft und Strahlenschutz“ in der Betriebsstelle Brake-Oldenburg des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hat seit August eine neue Leitung: Dr. Sylvia Zaun folgt auf die langjährige Leiterin Ute Schlautmann, die sich in diesem Jahr in den Ruhestand verabschiedet hatte.

Dr. Sylvia Zaun ist promovierte Diplom-Geographin und arbeitete zuvor mehr als vier Jahre lang für den NLWKN im Bereich Flussgebietsmanagement der Übergangs- und Küstengewässer in Oldenburg. Hierbei hat sie sich schwerpunktmäßig mit Stellungnahmen und Beratungen im Rahmen der Arbeit des NLWKN als Gewässerkundlicher Landesdienst (GLD) sowie mit der Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie beschäftigt. Ein wichtiges Anliegen ist ihr das Thema Seegras. In den vergangenen Jahren setzte sie sich für Projekte ein, um dem Seegrasrückgang in den niedersächsischen Küstengewässern entgegenzuwirken. 2025 fand eine internationale Tagung zu diesem Thema in Wilhelmshaven statt, die sie federführend organisiert hatte. Im Aufgabenbereich hat sie bereits Führungserfahrungen durch die Vertretungsposition der Aufgabenbereichsleitung gesammelt.

Künftig wird sie die Arbeit eines thematisch sehr vielfältig aufgestellten Geschäftsbereichs koordinieren. Das Aufgabenspektrum reicht von Grundwasser über Fließgewässer bis hin zu den Küsten- und Übergangsgewässern einschließlich der Basisdienste und des Probenahmestützpunktes am neuen NLWKN-Standort in Norddeich. „Ich freue mich außerordentlich, diese Aufgabe übernehmen zu dürfen. Das Aufgabenspektrum ist enorm groß und spannend. Es ist mir ein besonderes Anliegen, basierend auf den bestehenden weitgefächerten Kompetenzen und Erfahrungen der Kolleginnen und Kollegen den Geschäftsbereich zukunftsgerichtet weiterzuentwickeln“, so Sylvia Zaun. Insbesondere im Bereich des Wassermanagements sieht sie große Herausforderungen, insbesondere mit Blick auf den Klimawandel.

NLWKN-Direktorin Anne Rickmeyer freut sich, diese wichtige Führungsposition im NLWKN mit einer Expertin aus den eigenen Reihen besetzen zu können. „Dr. Sylvia Zaun kennt den NLWKN bereits und verfügt über große fachliche Expertise und sowie ein großes fachliches Netzwerk. Beides ist für die Arbeit des NLWKN sehr wertvoll. Zudem bringt sie spannende Ideen und Ansätze mit, um den Einsatz fernerkundungsbasierter Methoden im NLWKN weiter voranzubringen. Ich freue mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit“, sagte Anne Rickmeyer im Zuge der offiziellen Ernennung am NLWKN-Standort in Norddeich.

Hintergrundinformation zum Geschäftsbereich „Wasserwirtschaft und Strahlenschutz“ :

Der Geschäftsbereich „Wasserwirtschaft und Strahlenschutz“ (GB3) der NLWKN-Betriebsstelle Brake Oldenburg übernimmt zahlreiche Tätigkeiten in der Region. Die insgesamt 44 Kolleginnen und Kollegen überwachen die Menge und Güte der Fließgewässer und des Grundwassers sowie die Überwachung der Einleitungen einzelner industrieller Abwasseranlagen und Deponien im Gebiet der Landkreise Wesermarsch, Friesland, Ammerland und Oldenburg sowie der Städte Oldenburg, Wilhelmshaven und Delmenhorst.

Ein Alleinstellungsmerkmal der Betriebsstelle ist die Ermittlung der wasserwirtschaftlichen Grundlagendaten mit Güteüberwachung zur Umsetzung der EU-Richtlinien Wasserrahmenrichtlinie und Meeresstrategierichtlinie der gesamten niedersächsischen Küstengewässer. Die Kernaufgabe der Meerwasseranalytik wird am NLWKN-Laborstandort in Brake umgesetzt, während am Probenahmestützpunkt in Norden und künftig im neuen Gebäude in Norddeich die Erfassung und Bewertung des ökologischen Zustands der Küstengewässer erfolgt. Als Gewässerkundlicher Landesdienst (GLD) erfolgt ferner die Beratung der Genehmigungsbehörden im Rahmen von Wasserrechtsverfahren bei geplanten Vorhaben mit wesentlichen Auswirkungen auf den Wasserhaushalt. Zudem werden Stellungnahmen mit Empfehlungen aus gewässerkundlicher Sicht verfasst.