Jochen Ott zum Waldbrand in Hürtgenwald, Kreis Düren; Klimawandel erhöht Extremwetterrisiken

»Unser Mitgefühl gilt den Menschen vor Ort – unser Dank allen, die gegen die Flammen kämpfen« › NRWSPD

  1. August 2026, 14:51 Uhr

am 14. August 2026, 14:51 Uhr

»Unser Mitgefühl gilt den Menschen vor Ort – unser Dank allen, die gegen die Flammen kämpfen«

Jochen Ott, NRWSPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2027, zum Waldbrand im Kreis Düren am 14. August 2026.

»Mein Dank gilt allen Feuerwehrleuten, Rettungskräften, der Polizei, der Bundeswehr und allen weiteren Einsatzkräften, die unter schwierigsten Bedingungen im Kreis Düren im Einsatz sind. Sie leisten Enormes, um Menschen zu schützen und die Brände unter Kontrolle zu bringen. Meine Gedanken und mein Mitgefühl sind bei allen, die heute ihr Zuhause verlassen mussten.

Der Waldbrand in Hürtgenwald – genauso wie die vielen Waldbrände in Europa in der letzten Zeit – zeigt, wie schnell aus Hitze und Trockenheit eine Gefahr für ganze Ortschaften und das Leben werden kann. Dass das Feuer auch so nah in NRW ist, macht nochmal deutlich: Wir können und dürfen uns nicht darauf verlassen, dass uns solche Extremwetterlagen verschonen. Der menschengemachte Klimawandel verändert die Rahmenbedingungen und macht solche Extremereignisse wahrscheinlicher und folgenreicher. Darauf müssen wir politisch reagieren – mit konsequentem Klimaschutz, aber genauso mit einer vorausschauenden Vorsorge und einem leistungsfähigen Katastrophenschutz etwa durch starke Frühwarnsysteme wie beispielsweise Belastbarkeits- und Risikoanalysen.

Der Blick auf den Waldbrand zeigt, dass die Folgen des Klimawandels nicht isoliert betrachtet werden können: Hitze, gesundheitliche Belastungen, Waldbrandgefahr, Auswirkungen auf die Landwirtschaft und Niedrigwasser treten oft gleichzeitig auf und verstärken sich gegenseitig. Deshalb brauchen wir endlich ein Hitzekabinett der Landesregierung, in dem Gesundheit, Landwirtschaft, Umwelt, Inneres und weitere betroffene Bereiche gemeinsam handeln und Vorsorge koordinieren. Nur wenn alles zusammengreift, lässt sich wirksamer Klimaschutz und damit wirksamer Menschenschutz gewährleisten.

Für den Moment gilt aber vor allem: Unsere Gedanken sind bei den Menschen, die um ihre Sicherheit und ihr Zuhause bangen, und unser Dank gilt all jenen, die gerade alles dafür tun, sie zu schützen.«