Feuerwehr bekämpft Feuer im Schwarzen Holz, Stadt Plauen; 130 Kräfte im Einsatz, 7 Hektar Brandausmaß

Update Großeinsatz im »Schwarzen Holz": Lagebericht am Freitagmorgen / Stadt Plauen

Update Großeinsatz im »Schwarzen Holz": Lagebericht am Freitagmorgen Stand: Freitag (14. August), 06:30 UhrDas Feuer im Schwarzen Holz hält die Einsatzkräfte mittlerweile den vierten Tag in Atem. Das Feuer war am Dienstag, den 10. August um 18.18 Uhr gemeldet worden und seitdem ist beständig ein großes Team mit viel Manpower im Einsatz. Rückblick auf die Nacht: Gezieltes Vorgehen gegen Glutnester In der vergangenen Nacht waren erneut rund 130 Kräfte im Einsatz. Immer wieder mussten frisch aufflammende Glutnester bekämpft werden. Um effizient vorzugehen, wurden Luft- und Bodeneinsatz eng miteinander verknüpft: o Kontrolle aus der Luft: Das Gebiet wurde durchgehend und engmaschig mit einer Drohne der Johanniter überwacht. o Flexibler Regnereinsatz: Wo die Drohnendaten erhöhte Temperaturen anzeigten, wurden die Kreisregner bedarfsgerecht umgesetzt und gezielt platziert. o Körperlicher Bodeneinsatz: Unverändert wichtig bleibt die manuelle Arbeit am Boden. Das Umgraben der Erde ist zwingend erforderlich, damit das Löschwasser die nötige Eindringtiefe erreicht und die tief sitzende Energie im Boden gelöscht werden kann. o Größe: Das Einsatzgebiet erstreckt sich unverändert über die 7 Hektar Während der Nacht lösten sich die Einsatzkräfte Stück für Stück ab. Einheiten aus Stöckigt, Kauschwitz und Zwoschwitz waren während dieser Nacht im Einsatz, um Glutnester gezielt aufzuspüren und abzulöschen. Dieses punktuelle Vorgehen zeigt in den Nachtstunden die beste Wirkung. Ein Ausblick auf den heutigen Tag folgt. »Der Schulanfang an diesem Wochenende ist für viele Familien in unserer Stadt ein wunderbarer und bedeutender Anlass, den wir jedem von Herzen gönnen. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Waldbrandlage richten wir jedoch einen dringenden Appell an alle Bürgerinnen und Bürger: Bitte verzichten Sie in diesem Jahr konsequent auf private Feuerwerke und Pyrotechnik. Unsere Einsatzkräfte kämpfen seit Tagen unter extremen Bedingungen gegen die Flammen und arbeiten an ihrer absoluten Belastungsgrenze. Wir bitten ausdrücklich um Vernunft, Rücksichtnahme und Ihr Verständnis, damit dieses Wochenende für alle ein sicheres Fest bleibt. Für Ihre Unterstützung danken wir Ihnen sehr", so Dr. René Schreiter, Fachbereichsleiter Sicherheit und Ordnung.