Metropolitanregion Rom plant 29,5 Mio Euro Rettungspaket Lago Albano Castel Gandolfo; Wasserversorgung für 100.000 Einwohner gesichert
Dürre: Papstsee in Gefahr – 29,5 Millionen Euro für Rettung | katholisch.de
See trocknet seit Jahrzehnten aus
Dürre: Papstsee in Gefahr – 29,5 Millionen Euro für Rettung
VERÖFFENTLICHT AM 15.08.2026 UM 12:47 UHR – LESEDAUER: 1 MINUTE
CASTEL GANDOLFO - Der Albaner See südlich von Rom verliert seit Jahrzehnten Wasser. Wie ein Millionenprogramm den Kratersee unterhalb der Päpstlichen Sommerresidenz noch retten soll.
Mit einem 29,5 Millionen Euro schweren Maßnahmenpaket soll der Albaner See vor dem Austrocknen bewahrt werden. Die Metropolitanregion Rom stellte die Pläne kürzlich vor. Demnach soll eine neue Wasserleitung die Entnahme von Grundwasser aus den Albaner Bergen reduzieren. Neben dem Schutz des Kratersees unterhalb der Päpstlichen Sommerresidenz in Castel Gandolfo soll damit auch die Wasserversorgung der rund 100.000 Einwohner der Region sichergestellt werden.
Der Wasserstand des Lago Albano sinkt seit Jahrzehnten. Gründe dafür sind die zunehmende Urbanisierung des Gebiets und der damit verbundene steigende Wasserverbrauch. Zudem entnehmen Industrie und Landwirtschaft große Mengen Wasser, während Trockenperioden die Situation weiter verschärfen. Der Vulkansee mit einer maximalen Tiefe von 170 Metern speist sich ausschließlich aus Regenfällen, Grundwasser und unterirdischen Quellen. Oberirdische Zuflüsse hat er nicht. (KNA)
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