Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt veröffentlicht Bericht zu Baugenehmigungen und Bauüberhang im Wohn- und Nichtwohnbau 2025 in Sachsen-Anhalt
Bericht Baugenehmigungen und Bauüberhang im Wohn- und Nichtwohnbau Jahr 2025
Statistischer Bericht Bautätigkeit Baugenehmigungen und Bauüberhang im Wohn- und Nichtwohnbau 2025 2024 2026 Jahr 2025
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Statistischer Bericht Bautätigkeit Baugenehmigungen und Bauüberhang im Wohn- und Nichtwohnbau Jahr 2025 Land Sachsen-Anhalt
Inhaltsverzeichnis
Seite
Vorbemerkungen 4
Grafiken 6
Genehmigungen im Wohn- und Nichtwohnbau (Neubau) im Jahr 2025 und deren Entwicklung gegenüber dem Jahr 2024 9
Genehmigungen im Wohn- und Nichtwohnbau nach Gebäudearten und Bauherren – Jahr 2025 10
Genehmigungen für Wohngebäude nach Gebäudeart und Bauherren Neubau insgesamt – Jahr 2025 12
Genehmigungen für Nichtwohngebäude nach Gebäudeart und Bauherren Neubau insgesamt – Jahr 2025 13
Genehmigungen im Nichtwohnbau für ausgewählte Infrastrukturgebäude nach Bauherren – Jahr 2025 14
Genehmigungen im Wohn- und Nichtwohnbau (Neubau) nach Gebäudearten und Art der verwendeten primären Heizenergien im Jahr 2025 16
Genehmigungen im Wohn- und Nichtwohnbau (Neubau) nach Gebäudearten und Art der Beheizung im Jahr 2025 18
Genehmigungen im Wohn- und Nichtwohnbau im Jahr 2025 in den kreisfreien Städten und Landkreisen 19
Genehmigungen im Wohnbau (Neubau) im Jahr 2025 in den kreisfreien Städten und Landkreisen 20
Genehmigungen im Wohnbau (Neubau) – Fertigteilbau – im Jahr 2025 in den kreisfreien Städten und Landkreisen 21
Genehmigungen im Nichtwohnbau (Neubau) im Jahr 2025 in den kreisfreien Städten und Landkreisen 22
Überhang an genehmigten aber noch nicht fertiggestellten Bauvorhaben am 31.12.2025 23
Überhang an genehmigten aber noch nicht fertiggestellten Bauvorhaben
am 31.12.2025 in den kreisfreien Städten und Landkreisen
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Vorbemerkungen
Die Bautätigkeitsstatistik wird für alle genehmigungs- und zustimmungspflichtigen sowie landesrechtlichen Verfahrensvorschriften unterliegenden Hochbauvorhaben durchgeführt. Sie liefert Ergebnisse über die Struktur, den Umfang und die Entwicklung der Bautätigkeit und ist somit ein wichtiger Indikator für die Beurteilung der Wirtschaftsentwicklung im Bausektor.
Erfasst werden Hochbauten, bei denen Wohn- oder Nutzraum geschaffen oder verändert wird. Erhebungseinheit ist das einzelne Wohn- oder Nichtwohngebäude, wobei sowohl die Errichtung neuer Gebäude als auch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden zu erfassen sind. Während im Wohnbau alle Baumaßnahmen in die Statistik einbezogen werden, bleiben im Nichtwohnbau Gebäude bis zu 350 m³ Rauminhalt oder 18 000 EUR veranschlagte Kosten unberücksichtigt, sofern sie keine Wohnräume enthalten.
Auskunftspflichtig sind die Bauherren, die mit der Baubetreuung Beauftragten, die Bau- aufsichtsbehörden sowie die Gemeinden.
Definitionen
Eine Baugenehmigung ist die Erteilung einer Erlaubnis durch die örtlich und sachlich zuständige Behörde, eine Baumaßnahme durchführen zu dürfen, bei der Wohnraum oder sonstiger Nutzraum geschaffen oder verändert wird. Als Baugenehmigung gilt auch eine vorläufige, mit Auflagen versehene oder eine Teilbaugenehmigung. Zu den erteilten Bau- genehmigungen rechnen außerdem nicht zurückgewiesene Bauanzeigen und Zustimmungen des Bundes und der Länder.
Hochbauten sind Bauwerke, die sich im Allgemeinen wesentlich über der Erdoberfläche erheben.
Gebäude sind selbstständig benutzbare, überdachte Bauwerke, die auf Dauer errichtet sind und von Menschen betreten werden können und geeignet oder bestimmt sind, dem Schutz von Menschen, Tieren oder Sachen zu dienen. Dabei kommt es auf die Umschließung der Wände nicht an.
Wohngebäude sind Gebäude, die mindestens zur Hälfte - gemessen an der Nutzfläche (DIN 277) - Wohnzwecken dienen. Nebennutzflächen in Wohngebäuden (Abstellräume u. Ä.) werden zur Bestimmung des Nutzungsschwerpunktes nicht herangezogen.
Nichtwohngebäude sind solche Gebäude, die überwiegend für Nichtwohnzwecke bestimmt sind. Es sind Gebäude, in denen mehr als die Hälfte der Gesamtnutzfläche Nichtwohn- zwecken dient.
Anstaltsgebäude sind Nichtwohngebäude, in denen überwiegend Personen untergebracht sind und die mit Einrichtungen für eine zentrale Haushaltsführung ausgestattet sind. Dazu zählen Krankenhäuser, Altenpflegeheime, Kinderheime, Ferienheime, Kasernen u. a. Heime, in denen Personen mit weitgehend eigener Haushaltsführung leben (z. B. Arbeiterwohn- heime), zählen zu den Wohngebäuden.
Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden sind bauliche Veränderungen an bestehenden Gebäuden durch Umbau-, Ausbau-, Erweiterungs- oder Wiederherstellungs- maßnahmen. In diesen Fällen wird zum Zeitpunkt der Baugenehmigung nicht nur der Zustand des Gebäudes nach Durchführung der Baumaßnahme (neuer Zustand), sondern auch der vorherige Zustand erfasst.
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Unter Errichtung neuer Gebäude werden Neubauten und Wiederaufbauten verstanden. Als Wiederaufbau gilt der Aufbau zerstörter oder abgerissener Gebäude ab Oberkante des noch vorhandenen Kellergeschosses.
Eine Wohnung ist die Summe der Räume, die die Führung eines Haushalts ermöglichen. Eine Wohnung hat grundsätzlich einen eigenen abschließbaren Zugang unmittelbar vom Freien, einem Treppenhaus oder einem Vorraum, ferner Wasserversorgung, Ausguss und Toilette, die auch außerhalb des Wohnungsabschlusses liegen können.
Wohnräume sind Räume, die für Wohnzwecke bestimmt sind und mindestens eine Wohnfläche von 6 m² haben. Sie werden nach Zimmern und Küchen unterschieden.
Wohnfläche ist die Summe der anrechenbaren Grundflächen der Räume, die ausschließlich zu dieser Wohnung gehören. Zur Wohnfläche von Wohnungen gehören die Flächen von Wohn- und Schlafräumen, Küchen und Nebenräumen (Dielen, Abstellräumen, Bad). Nicht gezählt werden Flächen der Zubehörräume (z. B. Keller, Waschküche, Dachböden etc.), der Wirtschaftsräume (Vorratsräume, Abstellräume außerhalb von Wohnungen) sowie der Geschäftsräume und der zur gemeinsamen Nutzung verfügbaren Räume.
Unter Nutzfläche versteht man die anrechenbaren Flächen in Gebäuden oder Gebäude- teilen, die nicht Wohnzwecken dienen. Die Nutzfläche ist die Fläche, die sich ergibt, wenn von der Nutzfläche nach DIN 277 die Wohnfläche abgezogen wird. Zur Nutzfläche gehören die Hauptnutzflächen und die Nebennutzflächen gemäß den Nutzungsarten Nr. 1–7 der DIN 277, Teil 2, nicht jedoch die Konstruktions-, Funktions- und Verkehrsflächen.
Veranschlagte Kosten im Sinne der Bautätigkeitsstatistik sind die Kosten der Bau- konstruktion (einschließl. der Erdarbeiten); die Kosten der Installationen, deren betriebs- technischer Anlagen und die Kosten für betriebliche Einbauten sowie für besondere Bauausführungen.
Die Erhebungsbögen zu den vorliegenden Statistiken sind in der PDF-Ausgabe dieses Berichtes enthalten.
Abkürzungen
lfd. = laufend(e) Nr. = Nummer dar. = darunter
Zeichenerklärung
genau Null oder auf Null geändert 0 weniger als die Hälfte von 1 in der letzten besetzten Stelle, jedoch mehr als nichts / keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug . Zahlenwert unbekannt oder geheim zu halten () Aussagewert eingeschränkt, da der Zahlenwert statistisch relativ unsicher ist X Tabellenfach gesperrt, weil Aussage nicht sinnvoll … Angabe fällt später an
Anmerkung: Abweichungen in den Summen erklären sich aus dem Runden der Einzelwerte.
Hinweis: Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden können auch zur Verringerung der Anzahl der Wohnungen sowie der Wohn- bzw. Nutzfläche führen. Aus diesem Grund können in den Tabellen auch negative Werte erscheinen.
Baugenehmigungen neu errichteter Wohnungen 2025 je 10 000 Einwohner/-innen nach kreisfreien Städten und Landkreisen 6 6
- Bevölkerungsstand am 31.12.2025 Altmarkkreis Salzwedel Stendal, Landkreis Börde, Landkreis Jerichower Land, Landkreis Harz, Landkreis Salzland- kreis Mansfeld-Südharz, Landkreis Anhalt- Bitterfeld, Landkreis Dessau-Roßlau, kreisfreie Stadt Wittenberg, Landkreis Saalekreis Burgenlandkreis Halle (Saale), kreisfreie Stadt Magdeburg, Landeshauptstadt, kreisfreie Stadt bis unter 10 10 bis unter 15 15 und mehr Baugenehmigungen je 10 000 Einwohner/-innen*
Genehmigungen im Wohnbau – Neubau Genehmigungen im Nichtwohnbau – Neubau im Jahr 2025 7 4,9 % 2,2 % 74,4 % 13,9 % Anteile der Gebäudearten nichtlandwirtschaftliche Betriebsgebäude sonstige Nichtwohngebäude Anstaltsgebäude landwirtschaftliche Betriebsgebäude Büro- und Verwaltungs- gebäude 4,5 % Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez 0 100 200 300 400 500 Wohnungen 2024 Wohnungen 2025 Anzahl
8 7 Genehmigungen im Wohn- und Nichtwohnbau insgesamt nach kreisfreien Städten und Landkreisen Wittenberg, Landkreis Stendal, Landkreis Salzlandkreis Saalekreis Mansfeld-Südharz, Landkreis Jerichower Land, Landkreis Harz, Landkreis Burgenlandkreis Börde, Landkreis Anhalt-Bitterfeld, Landkreis Altmarkkreis Salzwedel Magdeburg, Landeshauptstadt, kreisfreie Stadt Halle (Saale), kreisfreie Stadt Dessau-Roßlau, kreisfreie Stadt 0 50 100 150 200 250 300 350 400 Genehmigungen 2024 Genehmigungen 2025
9 insgesamt Wohnfläche Anzahl 1 000 m³ Anzahl 100 m² Anzahl 100 m² 1 000 EUR 1 Wohngebäude mit 1 Wohnung 765 543 765 1 047,1 3 970 113,0 221 834 2 Wohngebäude mit 2 Wohnungen 47 47 94 94,4 372 9,7 15 814 3 Wohngebäude mit 3 und mehr Wohnungen 94 433 1 081 860,7 3 145 121,3 138 224 4 Wohnheime 8 39 68 49,1 163 20,5 23 890 5 Wohngebäude insgesamt 914 1 063 2 008 2 051,3 7 650 264,4 399 762 6 dar. Wohngebäude mit Eigentums- wohnungen 36 95 232 183,6 709 31,0 27 103 7 Anstaltsgebäude 11 110 35 7,2 35 162,0 101 056 8 Büro- und Verwaltungsgebäude 24 60 2 1,4 6 110,8 29 121 9 Landwirtschaftl. Betriebsgebäude 22 171 1 0,6 3 302,6 13 617 10 Nichtlandwirtschaftl. Betriebs- gebäude 364 7 221 3 1,5 7 6 678,0 536 233 11 dar. Fabrik- und Werkstattgebäude 81 1 921 1 0,6 3 1 621,4 142 303 12 Handels- und Lagergebäude 116 4 885 2 0,8 4 4 399,6 330 474 13 Hotels und Gaststätten 4 8
- 22,0 4 622 14 Sonstige Nichtwohngebäude 68 272 1 1,7 6 465,8 118 286 15 Nichtwohngebäude insgesamt 489 7 834 42 12,4 57 7 719,2 798 313 16