SC Magdeburg gewinnt Eröffnungsspiel gegen TBV Lemgo Lippe beim Wartburg Cup 2026 in Eisenach; Kuzmanovic-Debüt prägt Auftakt
Dominant gegen Lemgo: Magdeburg gewinnt das Eröffnungsspiel zum Wartburg Cup - ThSV Eisenach
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Dominant gegen Lemgo: Magdeburg gewinnt das Eröffnungsspiel zum Wartburg Cup
Der SC Magdeburg hat das Eröffnungsspiel zum Wartburg Cup 2026 für sich entschieden. Die Gäste aus Sachsen-Anhält setzten sich gegen die Ostwestfalen vom TBV Lemgo mit 30:35 (14:20) durch.
Der TBV Lemgo Lippe und der SC Magdeburg eröffneten am Freitagabend den Wartburg Cup 2026, hochattraktiv, der Letztjahresfünfte der Handball-Bundesliga gegen den amtierenden Deutschen Meister. Magdeburgs neuer Torwart, Dominik Kuzmanovic setzte gleich in den ersten 60 Sekunden ein Ausrufezeichen und parierte den ersten Torwurf des Turniers.
Sehenswert besorgte Hendrik Wagner für den TBV Lemgo das 2:2, als er zentral hochstieg und das Leder wuchtig im Winkel versenkte. Domenico Ebner, neuer Schlussmann der Ostwestfalen, hielt gegen Felix Claar mit hohem Bein und jagte den Ball mit der Parade ans Hallendach. Schlechter ließ ihn der schöne Dreher von Albin Lagergren zum Magdeburger 4:7 aussehen. Joel Willecke verkürzte vom Kreis zu Lemgos 6:10.
Der SCM in Halbzeit eins klar tonangebend, Außenspieler Matthias Musche netzte nach 20 Minuten zum 10:15. TBV-Schlüsselspieler Zehnder blieb beim Strafwurf cool und verkürzte auf 12:16, doch ein weiterer grün-roter Doppelschlag brachte das 12:18 durch Felix Claar, der dem heraneilenden Keeper Ebner keine Chance ließ und ins leere Tor traf. Wenig später hielt auf der Gegenseite wiederum Kuzmanovic stark gegen Niels Versteijnen. Kurz vor der Halbzeit gelang der 20. Magdeburger Treffer, Philipp Weber drehte den Ball Gefühl ins Tor, der trudelte im Schneckentempo zum 13:20. Der TBV kam noch zum 14:20-Halbzeitstand.
Zum zweiten Durchgang tauschte der Deutsche Meister im Tor, Cheftrainer Bennet Wiegert stellte nun Matej Mandic zwischen die Pfosten. Das rentierte sich schnell, gegen den am Kreis völlig freien Hendrik Wagner parierte Mandic mit einem heroischen Reflex. Um die 40-Minuten-Marke lief der TBV in Person von Samuel Zehnder einen Konter, verkürzte auf 18:23. Niels Versteijnen jagte das Spielgerät nach einer Dreiviertelstunde aus der zweiten Reihe zum 22:27. Das 30. Magdeburger Tor dann machte Island-Star Gisli Kristjansson, nach Positionsrochade brach er aus dem rechten Rückraum durch.
TBV-Spieler Nicolai Theilinger ist im rechten Rückraum zuhause, und machte von dort das 23:31. Auch bei Lemgo konnte sich nochmal der zur zweiten Hälfte gekommene Schlussmann auszeichnen, Constantin Möstl parierte gegen Matze Musche von Linksaußen, der zuvor von Kristjansson angespielt wurde. Nach der Schlusssirene traf Dan Stypinski mit einem fälligen Siebenmeter zum 30. für den TBV Lemgo, Endstand 30:35 zugunsten des Deutschen Meisters.