VfB Oldenburg schlägt FC Eintracht Norderstedt in Oldenburg; Huxsohl verletzt, Verdacht auf Innenbandverletzung

Eintracht verliert Huxsohl, Nejad und Spiel - Spielbericht: VfB Oldenburg gegen FC Eintracht Norderstedt

Eintracht verliert Huxsohl, Nejad und Spiel

Schiedsrichter: Filip Gagelmann Linienrichter: David Gediga, Tjare Willemer

Spielbericht vom 16 . August 2026

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Bitterer Abend in Oldenburg. Dabei lässt sich das 1:4 gegen eine wirklich gute VfB-Mannschaft, die uns über große Teile des Spiels überlegen war, durchaus verkraften. „ Der Oldenburger Sieg geht absolut in Ordnung “, erkannte unser Trainer Özden Kocadal an. „ Ich kann meiner Mannschaft aber nichts vorwerfen . Es ist auch eine Energie-Frage, es fehlte einfach ein bisschen an Körnern .“ Die letzten englischen Wochen haben ihren Tribut gefordert und „ man darf auch nicht vergessen, gegen wen wir heute gespielt haben, das ist eine sehr, sehr starke Fußballmannschaft .“ Schwerer wiegen die Ausfälle von Milad Nejad und Lars Huxsohl.

Oldenburg übernahm bereits früh das Kommando und ging nach einem langen Ball von Rafael Brand auf Leon Demaj, der mit einem platzierten Flachschuss Lars Huxsohl keine Chance ließ, in Führung (13.).

Nachdem Oldenburg weitere Torchancen liegen ließ, traf Mats Facklam, der unmittelbar vor Huxsohl angespielt wurde, den Ball nicht richtig, so dass Huxsohl doch noch zur Stelle war – as hätte das 2:0 sein müssen (35.). Nun konnten wir uns jedoch aus der Oldenburger Umklammerung befreien und dem Spiel unseren Stempel aufdrücken. Jonas Behounek prüfte Torhüter Jhonny Peitzmeier mit einem strammen Schuss (36.). Dann gewann Manasse Fionouke im Mittelfeld ein Kopfballduell, über Ezra Ampofo , Lukas Krüger und Jonas Behounek landete der Ball bei Luca Palzer, der durch war und zum Ausgleich traf (41.)

Der Ausgleich schockte Oldenburg jedoch nicht, im Gegenteil. Nach Wiederanpfiff schalteten die Niedersachsen noch einen Gang höher. Nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte und einem Stellungsfehler im Mittelfeld war Mats Facklam alleine durch und ließ Lars Huxsohl, der das Privatduell der beiden bislang dominierte, keine Chance (50.).

Kurz darauf fasste sich Milad Nejad an den hinteren Oberschenkel, musste angeschlagen vom Platz. „ Er hat ein Ziehen gespürt, ist dann sofort ausgewechselt worden “, hegte Kocadal vorsichtige Hoffnung, dass der Neuzugang rechtzeitig vom Platz gegangen ist und nichts Schlimmeres passiert ist. In kurzzeitiger Unterzahl parierte Huxsohl stark gegen Rafael Brand (54.), ehe Erjanik Ghubasaryan für Nejad in die Partie kam (56.). Er war noch nicht lange auf dem Feld, da legte Mats Facklam einen Eckball vom Leon Demaj mit dem Kopf quer, Marc Schröder drückte die Kugel aus kurzer Distanz zum 3:1 über die Linie (57.).

Besonders ärgerlich wurde es für uns eine Viertelstunde vor Schluss. Louis Hajdinaj kam im Duell mit Lars Huxsohl zu Fall, traf unseren Torhüter dabei am Knie. Nicht nur, dass es Elfmeter für Oldenburg gab, Huxsohl musste zudem mit Verdacht auf Innenbandverletzung vom Platz. Für ihn kam Dave Ceesay , der sich als Kaltstart gleich einmal Mats Facklam vom Elfmeterpunkt entgegensah. Facklam blieb cool und verwandelte zum 4:1-Endstand (78.).

Nach der Belastung der letzten englischen Wochen werden wir nun erstmal unsere Kräfte sammeln, um am Dienstag im Pokal gegen BU (19.30 Uhr, Dieselstraße) wieder in den Angriffsmodus zu schalten.

Samstag , 15 . August 2026 · 18:00 Uhr