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title: "Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jägerinnenforums Brandenburg – Erste Hilfe für Jagdhunde und Führer, Rohrweberei Pritzerbe; Frischhaltefolie als schnelles Notfall-Verbandmaterial."
sdDatePublished: "2026-08-16T14:09:00Z"
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Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jägerinnenforums Brandenburg – Erste Hilfe für Jagdhunde und Führer, Rohrweberei Pritzerbe; Frischhaltefolie als schnelles Notfall-Verbandmaterial.

Wo Frischhaltefolie plötzlich Leben retten kann - Landesjagdverband Brandenburg e.V.

Wo Frischhaltefolie plötzlich Leben retten kann

Wie leistet man im Revier richtig Erste Hilfe – für den Jagdhund und den Menschen? Antworten darauf erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim praxisnahen Seminar des Jägerinnenforums.

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(Michendorf, 16. August 2026) Was hat Frischhaltefolie mit der Jagd zu tun? Eine ganze Menge – zumindest dann, wenn es um die Erste Hilfe für Jagdhunde und ihre Führer geht. Genau diesem wichtigen Thema widmete sich das Jägerinnenforum des Landesjagdverbandes Brandenburg am 2. August 2026 im Rahmen eines praxisnahen Seminars in der Rohrweberei Pritzerbe.

Unter dem Titel „Erste Hilfe für den Jagdhund und seinen Führer“ erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wertvolle Einblicke in die Erstversorgung von Mensch und Hund. Gerade im Jagdbetrieb kann es einige Zeit dauern, bis professionelle Hilfe den Unfallort erreicht. Umso wichtiger ist es, in Notfallsituationen selbst schnell und richtig handeln zu können.

Den ersten Seminarteil gestaltete Dr. Dirk Barnewitz, Tierarzt an einer Klinik eines Forschungszentrums in Thüringen. Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden an den mitgebrachten Jagdhunden wichtige Vitalparameter bestimmt, Pfotenverbände angelegt und Maßnahmen zur Erstversorgung besprochen. Besonders ein vermeintlich alltäglicher Gegenstand sorgte für Aufmerksamkeit: Frischhaltefolie. Sie ist steril verpackt, vielseitig einsetzbar und kann im Notfall helfen, Wunden zunächst sicher abzudecken – ein einfacher, aber äußerst wirkungsvoller Bestandteil jeder Jagdausrüstung.

Im zweiten Teil des Seminars stand die Erste Hilfe am Menschen im Mittelpunkt. Hierfür konnte Organisatorin Katja Klaetsch den Unfallchirurgen und Orthopäden Dr. Johannes Hubbe aus Rathenow als Referenten gewinnen. Nach einer theoretischen Einführung wurden Druckverbände angelegt, der Umgang mit einem Tourniquet geübt und verschiedene Notfallsituationen praxisnah trainiert. Auch hier zeigte sich: Mit wenigen Handgriffen und der richtigen Vorbereitung lassen sich im Ernstfall wertvolle Minuten gewinnen.

Im Anschluss bot ein gemeinsames Mittagessen mit Wildspezialitäten Gelegenheit zum fachlichen Austausch und persönlichen Kennenlernen. Wie bei den Veranstaltungen des Jägerinnenforums üblich, standen neben der Wissensvermittlung auch das Miteinander und die Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Vordergrund.

Ein besonderes Ambiente bot die Rohrweberei Pritzerbe, die als einzige Rohrweberei Deutschlands auf eine lange Tradition zurückblickt. Das im Naturpark Westhavelland gelegene Museum vermittelt seit 2005 altes Handwerk zum Anfassen und ist ein lohnendes Ausflugsziel für alle, die sich für Natur, Geschichte und traditionelle Handwerkskunst interessieren. Um dieses besondere Kulturgut dauerhaft zu erhalten, ist die Rohrweberei auf der Suche nach Unterstützern und Sponsoren.

Der Landesjagdverband Brandenburg bedankt sich herzlich bei den beiden Referenten für ihre fachkundige und praxisnahe Wissensvermittlung sowie bei Katja Klaetsch für die Organisation dieses gelungenen Seminars.