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title: "Maike Sander erhält GSCN 2026 Hilde Mangold Award am 10. September 2026 in Berlin; Internationale Auszeichnung, Führungsrolle in Stammzellforschung."
sdDatePublished: "2026-08-16T11:27:00Z"
source: "https://www.mdc-berlin.de/de/news/news/gscn-2026-hilde-mangold-award-fuer-maike-sander"
topics:
  - name: "science and technology"
    identifier: "medtop:13000000"
locations:
  - "Berlin"
  - "Gotha"
  - "Dresden"
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Maike Sander erhält GSCN 2026 Hilde Mangold Award am 10. September 2026 in Berlin; Internationale Auszeichnung, Führungsrolle in Stammzellforschung.

„GSCN 2026 Hilde Mangold Award“ für Maike Sander | Max Delbrück Center

„ GSCN 2026 Hilde Mangold Award“ für Maike Sander

Professorin Maike Sander, Wissenschaftliche Vorständin des Max Delbrück Center, erhält am 10 . September 2026 den ​ „ GSCN 2026 Hilde Mangold Award“. Mit der Auszeichnung würdigt das German Stem Cell Network GSCN eine international herausragende Forscherin, deren Arbeiten wesentlich zum Verständnis der Entwicklung und Funktion insulinproduzierender Betazellen beigetragen haben, sowie ihre herausragende Rolle als Wissenschaftsmanagerin und Führungspersönlichkeit.

Maike Sander habe mit ihrer Forschung grundlegende Erkenntnisse über die Entwicklung der Bauchspeicheldrüse, die Plastizität von Betazellen und regenerative Strategien für Diabetes gewonnen, heißt es in der Begründung. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Frage, wie sich Betazellen aus Stammzellen erzeugen und für zukünftige Therapien nutzen lassen.

Neben ihrer eigenen wissenschaftlichen Arbeit übernimmt Sander eine strategische Führungsrolle in der biomedizinischen Forschung sowohl auf institutioneller als auch auf nationaler Ebene. Sie ist die Wissenschaftliche Vorständin und Vorstandsvorsitzende des Max Delbrück Center. Zugleich ist sie Vizepräsidentin der Helmholtz-Gemeinschaft für den Forschungsbereich Helmholtz Health, in dem die Expertise von mehr als 9 . 000 Forschenden und Fachleuten aus sechs Helmholtz-Gesundheitszentren gebündelt wird.

Sander hat auf ihren Erfolgen als Wissenschaftlerin aufgebaut, sich immer stärker für die Wissenschaft engagiert und Schritt für Schritt Führungsaufgaben übernommen. Dieser Werdegang macht sie zu einem wichtigen Vorbild für Frauen in der Forschung und spiegelt eine Karriere wider, in der wissenschaftliche Exzellenz die Grundlage für mehr Verantwortung und Einfluss gebildet hat.

Neben dem ​ „ GSCN 2026 Hilde Mangold Award“ verleiht das Netzwerk zwei weitere Preise:

Der ​ „ GSCN 2026 Young Investigator Award“ geht an Dr. Jesse Veenvliet vom Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden. Der Nachwuchswissenschaftler grundlegende Mechanismen der Zell- und Organentwicklung und eröffnet neue Perspektiven auf die Entstehung komplexer biologischer Systeme.

Der ​ „ GSCN 2026 Publication of the Year Award“ geht an Dr. Annika Zink, Professor Alessandro Prigione et al. für die Publikation ​ „ Pluripotent stem-cell-based screening uncovers sildenafil as a mitochondrial disease therapy” in Cell. Sie zeigen mit ihrer Arbeit, wie patient*innenbasierte Stammzellmodelle die Suche nach Therapien für seltene Erkrankungen beschleunigen können.

Die ausgezeichneten Wissenschaftler*innen stehen beispielhaft für eine Forschung, die Grundlagen verstehen, neue Wege eröffnen und konkrete Veränderungen ermöglichen will. Sie präsentieren ihre Forschung und ihre Perspektiven auf der GSCN Conference 2026 am 10 . September in Berlin.

Über den GSCN Hilde Mangold Award

Das GSCN vergibt den Hilde Mangold Award an herausragende Stammzellforscherinnen. Neben wissenschaftlichen Leistungen möchte die Jury damit auch die Vorbildfunktion der Preisträgerin für junge Wissenschaftlerinnen würdigen. Nach wie vor seien Frauen in Führungspositionen der Stammzellforschung an Universitäten und Forschungsinstituten unterrepräsentiert.

Die experimentellen Arbeiten von Hilde Mangold (geboren am 20 . Oktober 1898 in Gotha; gestorben am 4 . September 1924 in Berlin) waren wegweisend für die Entdeckung des embryonalen Organisators und der Entwicklung der Embryologie als Fachgebiet. Ihr früher Tod durch einen tragischen Unfall verhinderte, dass sie gemeinsam mit Hans Spemann geehrt wurde, als dieser 1935 für die Entdeckung des Organisatoreffekts den Nobelpreis erhielt.

Pressemitteilung der GSCN ( EN )

Programm der GSCN Conference 2026

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