Wissenschaftsminister Falko Mohrs besuchte Hochschulen in Niedersachsen; 627 Millionen Euro SVIK-Mittel
Sommerreise 2026 von Wissenschaftsminister Falko Mohrs | Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Sommerreise 2026 von Wissenschaftsminister Falko Mohrs
Erste Station: Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover . Das Hauptgebäude der Hochschule am Neuen Haus wurde zwischen 1970 und 1973 errichtet und steht seit 2011 unter Denkmalschutz. Die Sichtbetonfassade zum Innenhof sowie die angrenzenden Dachterrassenflächen werden aktuell umfangreich saniert. Eine komplexe Baustelle im laufenden Studienbetrieb.
Weiter ging’s an der Leibniz Universität Hannover mit einem bereits fertiggestellten Neubau: Das neue Forum Wissenschaftsreflexion wurde vor einigen Wochen eingeweiht. Hier forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Geistes- und Sozialwissenschaften in neuen Räumlichkeiten gemeinsam über den Wandel von Wissenschaft und Hochschule.
Die Fassadensanierung des Gebäudes der Fakultät Architektur und Landschaft der Leibniz Uni gehört zu den geplanten Bauvorhaben in Niedersachsen. Sie soll aus dem 627-Millionen-Euro-Investitionsprogramm der Landesregierung durch Bundesmittel realisiert werden. Das Gebäude wurde Anfang der 1960er als Werkkunstschule errichtet und 2002 durch die LUH übernommen.
Der Forschungsbau OPTICUM befindet sich gerade in der Bauphase. Hier entstehen beeindruckende experimentelle Forschungsflächen in denen künftig über 100 Forschende aus den Fachgebieten Physik, Maschinenbau, Elektrotechnik, Mathematik, Informatik und Chemie gemeinsam unter einem Dach an Präzisionsoptik der Zukunft arbeiten sollen. Auch das Exzellenzcluster PhoenixD wird das Gebäude nutzen.
Tag 2 - Braunschweig, Wolfenbüttel, Clausthal und Göttingen
Start war die Technische Universität Braunschweig . Dort entsteht ein interdisziplinärer Forschungsbau zur Entwicklung nachhaltiger Batterien und Brennstoffzellen, das Center for Circular Production of Next Batteries and Fuel Cells (CPC).
An der TU wird außerdem das Lehrgebäude für Chemie neu gebaut. Der Neubau liegt in unmittelbarer Nähe zu bestehenden Einrichtungen der Chemie und Biochemie sowie dem BRICS.
Weiter ging’s an die Ostfalia Hochschule nach Wolfenbüttel zum Neubau der Sporthalle. Hier liegt der Schwerpunkt auf der Barrierefreiheit und der inklusiven Nutzung. Es handelt sich um einen Ersatzneubau für eine Sporthalle aus dem Jahr 1939.
An der Technischen Universität Clausthal entsteht aktuell ein Chemie-Campus. Mit der Baumaßnahme sollen die verschiedenen Institute der Chemie an einem Ort gebündelt werden.
Als nächstes ging’s nach Göttingen zur Fassadensanierung der Gebäude der Fakultät Forstwissenschaften der Georg-August Universität Göttingen . Die fast abgeschlossenen Sanierungsmaßnahmen erstrecken sich über sieben verschiedene Gebäude aus den 70er Jahren.
Letzter Halt am zweiten Tag der Sommerreise: Die Baustelle des Forschungszentrums „Human Cognition and Behaviour“ (HuCaB) der Uni Göttingen. Der Forschungsneubau entwickelt sich U-förmig um das denkmalgeschützte Bestandsgebäude, das 1906 als Augenklinik erbaut wurde.
Tag 3 - Oldenburg und Emden
Los ging’s mit dem Spatenstich für die Universitätsmedizin in Oldenburg. Damit erhält die Universität Oldenburg Schritt für Schritt endlich die bauliche Infrastruktur, die sie für ihre weitere Entwicklung benötigt. Der Neubau ist ein starkes Bekenntnis des Landes zum Wissenschaftsstandort Oldenburg und zur Zukunft der Universitätsmedizin im Nordwesten.
Nächster Halt: Neubau eines zweigeschossigen Werkstattgebäudes in Holzbauweise an der Jade Hochschule in Oldenburg. Das Gebäude soll die Holzwerkstatt und die studentischen Modellbauwerkstätten des Fachbereichs Architektur sowie die Metallbauwerkstatt des Fachbereichs Bauwesen, Geoinformation, Gesundheitstechnologie der Jade Hochschule unter einem Dach vereinigen.
Letzte Station der Sommerreise: Emden. Dort wird unter anderem gerade ein neues Multifunktionsgebäude an der Hochschule Emden
Leer gebaut. Das Gebäude soll der interdisziplinären Nutzung für die gesundheitsorientierten Studiengänge dienen und dem allgemeinen Hochschulsport zur Verfügung stehen. Außerdem finden viele energetische Sanierungsmaßnahmen an bereits bestehenden Hochschulgebäuden statt.
Eines hat sich an allen Stationen bestätigt: Es geht sehr gut voran!
Die besuchten Standorte auf der Reise stehen exemplarisch für die zahlreichen großen und kleinen Baumaßnahmen, die an unseren Hochschulen im ganzen Land umgesetzt werden.
Mit den Baumaßnahmen schafft Niedersachsen die nachhaltigen Voraussetzungen für exzellente Forschung, gute Lehre und attraktive Studienbedingungen. Das sind Investitionen in die Zukunft des Wissenschaftsstandorts Niedersachsen.
Zusätzlich zu den regulären Bau- und Sanierungsmitteln stellt das Land rund 627 Millionen Euro für Bau-, Modernisierungs- und Ausstattungsmaßnahmen zur Verfügung. Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) des Bundes. Damit geht das Bauen an den Hochschulen mit Hochdruck noch weiter voran.