SG Flensburg-Handewitt schlägt SC Magdeburg im Wartburg Cup Werner-Aßmann-Halle; 33:32-Endstand Turniersieg beim Wartburg Cup 2026
Sieg in letzter Sekunde: Flensburg gewinnt gegen SCM den Wartburg Cup - ThSV Eisenach
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Sieg in letzter Sekunde: Flensburg gewinnt gegen SCM den Wartburg Cup
Im ersten Spiel des dritten und letzten Turniertages beim Wartburg Cup 2026 schlug die SG Flensburg-Handewitt auf dramatische Weise den SC Magdeburg. Nach dem nervenaufreibenden Sieg mit 33:32 (16:15) durften die Norddeutschen bei ihrer ersten Teilnahme den Turniersieg beim Wartburg Cup 2026 bejubeln.
Am frühen Sonntagnachmittag zog es auch am dritten Turniertag des Wartburg Cups 2026 zahlreiche Fans aller vier Teilnehmer in die Werner-Aßmann-Halle. Zum Topspiel SG Flensburg-Handewitt gegen SC Magdeburg. Letzterer eröffnete in Person von Philipp Weber zum 0:1. Nach der ersten Parade von Kroatien-Keeper Dominik Kuzmanovic traf Elvar Jonsson zum 1:2. Bei 2:4 hatte Lukas Mertens die Chance, ins verwaiste SG-Netz zu treffen, warf aber von der Mittellinie aus nur aufs Tordach.
Die SG hielt von Beginn an Schritt und verlangte dem Deutschen Meister alles ab, Simon Pytlick verkürzte nach knapp zehn Minuten auf 4:5. Um die Viertelstunden-Marke parierte Torhüter Benjamin Buric zweimal in Folge für die Norddeutschen, Emil Jakobsen vergab beim Siebenmeter die Möglichkeit aufs 10:10, konnte aber wenig später mit einem Alleingang aufs Magdeburger Tor eben jenen Spielstand herstellen. Wenige Minuten vor dem Seitenwechsel gelang Flensburgs erste Führung, Nationalspieler Marko Grgic traf mit einem Gewaltwurf zum 14:13. In die Kabinen ging es mit einem knappen 16:15 pro SG.
In den zweiten Durchgang kamen die Magdeburger besser rein, drehten die Partie und führten ab der 35. Minute knapp. Doch die SG blieb hartnäckig und geil auf den Turniersieg. Einen Drei-Tore-Lauf perfektionierte Emil Jakobsen beim 22:20-Führungstreffer. Im Tempogegenstoß hatte die Flensburger Nummer 31 zwar noch einen Abwehrspieler vor sich, aber kein Hindernis. Jakobsen stieg in Manier eines Rückraumspielers hoch und verdoppelte die Führung. Publikumsliebling Matthias Musche durchbrach die Durststrecke des SCM mit dem 21. Tor.
Die Schlussmänner wurden in der Schlussphase zu den spielentscheidenden Figuren. In der Mitte der zweiten Halbzeit hallte der Jubelschrei Matej Mandics durch die Werner-Aßmann-Halle, dem zuvor eine fantastische Doppelparade gegen die jeweils freien Domen Novak und Marko Grgic geglückt war. Benjamin Buric deutete mit seiner Parade gegen Daniel Pettersson von Rechtsaußen an, dass er starke Schlussminuten vor sich haben würde.
Mal um Mal nahm er den Magdeburgern im Kopf-an-Kopf-Rennen um die Führung entscheidende Würfe, die das Pendel sonst in grün-rote Richtung hätten ausschlagen lassen. Kein Team setzte sich entscheidend ab, mit der letzten Aktion hatte der SCM die Chance zum 33:33. Das würde dem Team von Bennet Wiegert den Titel bescheren und sie nach dem Sieg im letzten Jahr zum Titelverteidiger machen. Denn mit Unentschieden im direkten Vergleich wäre als Nächstes die Tordifferenz über alle drei Spiele zu Rate gezogen werden.
Doch: Benjamin Buric. Der Bosnier nahm Magdeburg auch den letzten Wurf, parierte klasse gegen den Wurf aus dem Rückraum und sicherte so den 33:32-Endstand zu Flensburger Gunsten. Drei Spiele, drei Siege. Die SG Flensburg-Handewitt krönte sich mit dem Erfolg gegen den Deutschen Meister zum verdienten Sieger des Wartburg Cups 2026.