SC Magdeburg besiegt ThSV Eisenach im Wartburg Cup; 40:30 Endstand deutliche SCM-Dominanz

Eisenach unterliegt Magdeburg beim Bruderduell im Wartburg Cup klar - ThSV Eisenach

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Eisenach unterliegt Magdeburg beim Bruderduell im Wartburg Cup klar

Im Samstagabendspiel des Wartburg Cups unterlag der ThSV Eisenach dem SC Magdeburg mit 30:40. 60 Minuten gegen den Deutschen Meister und das vielleicht beste Team der Welt zeigten auf, woran auf Eisenacher Seite noch zu arbeiten ist.

Am Samstagabend stieg das Highlight des Wartburg Cups 2026, das Bruderduell des ThSV Eisenach mit dem Deutschen Meister SC Magdeburg. Gleich zu Beginn konnte sich Neu-Torwart Mats Gruppe auszeichnen, als er einen Alleingang von Magnus Saugstruo vereitelte. Stephan Seitz fand Kreisläufer Tillman Leu inmitten des Magdeburger Blocks und leitete so das erste Eisenacher Tor ein. Doch der SCM zeigte schnell, dass er den Wartburg Cup als Generalprobe zum Super Cup in der kommenden Woche ernst nimmt. Matthias Musche versenkte beim 2:5 nach sechs Minuten schon den zweiten Strafwurf. Gian Attenhofer von Rechtsaußen und Oskar Joelsson über halblinks schlugen zum 4:5 zurück.

In der Folge spielte besonders ein Magdeburger einen auf, Schlussmann Matej Mandic. Bei 4:8 hielt er gegen den durchgebrochenen Seitz, bei 4:9 gleich zweimal gegen Attenhofer. Dann nahm Mandic Felix Aellen einen Siebenmeter ab, parierte gegen den von Aellen freigespielten Leu und wiederum gegen Stephan Seitz. Vier Minuten, sechs Paraden. Dominik Solak kriegte in Minute 17 ein Aellen-Anspiel im zweiten Versuch in die Finger, verkürzte auf 6:13.

Vukasin Antonijevic besorgte fünf Minuten vor der Pause das zehnte Eisenacher Tor zum 10:19. Die erneute Zehn-Tore-Führung konnte ThSV-Kapitän Peter Walz mit dem 11:20 durchbrechen. Zwei Minuten vor dem Seitenwechsel wieder Antonijevic mit einem zentralen Durchbruch, 12:21. Um die 29. Minute setzte Walz zum Doppelschlag an und stellte auf 22:14. Mit der Halbzeitsirene langte Torwart Mats Grupe bei einem Philipp-Weber-Versuch zu, brachte den Zwischenstand in die Pause.

Trainer Sebastian Hinze versuchte es zum Start in die zweite Halbzeit mit sieben Feldspielern in der Offensive. Justin Kurch bewegte sich zwischen linkem Rückraum und Kreis, unterstütze Peter Walz in der Arbeit gegen den massiven grün-roten Block. Felix Montebovi machte dadurch einen ThSV-Doppelschlag perfekt, verkürzte auf 16:22. Dominik Solak verzog einen Angriff später nur knapp.

Gegen die Abwehr der Gäste war aber kein blau-weißes Kraut über längere Phasen gewachsen, einige Minuten Leerlauf später brach Kurch in seiner besonderen Rolle zum 17:27 durch. Das gelang direkt nochmal, Kurch bekam nach Solak-Anspiel einen Strafwurf zugesprochen und Aellen netzte zum 18:27.

Nach einer Auszeit des ThSV durften zwei neue für die Schlussphase ran: Aleksandar Capric traf direkt zum 20:29, auf Rechtsaußen fortan Youngster Marec Stupka. Spielpraxis unter weltklasse Bedingungen für alle im Eisenacher Aufgebot. Torwart Mats Grupe sorgte kurz vor Schluss noch einmal für Aufsehen. Ins leere Tor auf der anderen Spielfeldseite traf er zum 27:37. In Unterzahl gelang dem starken Oskar Joelsson noch das 29:40, ein weiteres Tor gelang noch vor der Sirene. 30:40 am Ende für den großen Favoriten aus Magdeburg.