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title: "Merck KGaA erhält Bundeskartellamt-Freigabe für Übernahme von Bio-Techne in Deutschland; Kaufpreis rund 10 Mrd Euro"
sdDatePublished: "2026-08-17T12:06:00Z"
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Merck KGaA erhält Bundeskartellamt-Freigabe für Übernahme von Bio-Techne in Deutschland; Kaufpreis rund 10 Mrd Euro

Update Aktien International

Börsennews
17. August 2026

Aktien International – Update

Täglicher Marktkommentar aus dem BEKB-Handelsraum

Übersicht
European Futures
Euro Stoxx 50
6'576
+ 0.3 %
DAX
26'520
+ 0.1 %
CAC 40
8'626
- 0.2 %
FTSE 100
10'801
+ 0.2 %
US-Futures
Dow Jones Industrial
53'719
- 0.2 %
Nasdaq 100
30'308
+ 0.6 %
S&P 500
7'815
+ 0.1 %

News Europa

Deutsche Telekom: kauft in Polen Fiberhost und Inea
von Macquarie AM
Der Dax-Konzern einigte sich laut einer Mitteilung vom
Montag mit dem Vermögensverwalter Macquarie auf
die Übernahme von 100 Prozent an dem polnischen
Open-Access-Festnetzbetreiber Fiberhost sowie des
Anbieters von Breitband- und TV-Diensten Inea. Der
Deal bewertet die beiden Unternehmen laut Mitteilung
mit einem Unternehmenswert von insgesamt rund
einer Milliarde Euro. Die Übernahme werde das
Wachstum
von
T-Mobile
Polska
durch
die
Hinzunahme der über 300'000 Kunden von Inea und
des Glasfasernetzes von Fiberhost, das über 1,4
Millionen Haushalte erreicht, beschleunigen.

Merck KGaA: erhält Bundeskartellamt-Freigabe die
geplante milliardenschwere Übernahme des US-
Biotechnologieunternehmens Bio-Techne
Die Prüfung habe keine Anhaltspunkte dafür gegeben,
dass der Zusammenschluss den wirksamen Wettbewerb
erheblich behindern könnte. Er konnte daher in der ersten
Phase
des
Fusionskontrollverfahrens
freigegeben
werden. "Wir konnten den Zusammenschluss nach
kurzer, aber intensiver Prüfung freigeben", sagte
Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts. "Die
Angebote von Merck und Bio-Techne ergänzen sich in
vielen Bereichen und stehen nur teilweise miteinander im
Wettbewerb. Auch dort, wo es Überschneidungen gibt,
haben die Kunden weiterhin die Wahl zwischen mehreren
starken und innovativen Anbietern. Dazu zählen etwa

www.bekb.ch | Börsennews | 17. August 2026
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Thermo Fisher Scientific, DiaSorin, Danaher und Bio-Rad."
Das Vorhaben ist laut Mitteilung auch in mehreren EU-
und Nicht-EU-Ländern anmeldepflichtig. Der Kaufpreis
beträgt rund 10 Milliarden Euro.

Rheinmetall: erhält Bundeswehr-Auftrag für mehr als
500 Millionen Euro
Wie der Düsseldorfer Rüstungskonzern mitteilte, soll die
Bundeswehr in Erweiterung einer früheren Bestellung
zusätzlich
insgesamt
149
geschützte
und
ungeschützte Systeme im Wert von mehr als 500
Millionen Euro brutto erhalten. Der Auftrag sei im Juli
gebucht worden und erhöhe die Stückzahl der
Rettungsstationen auf insgesamt 165 Systeme im
Gesamtwert von mehr als 600 Millionen Euro brutto.
Der Abruf erfolge aus einem Ende 2024 erteilten
Rahmenvertrag.
Die
Produktion
der
Rettungsstationen soll im ersten Quartal 2027
beginnen, so der DAX-Konzern. Die Rettungsstationen
sind
Teil
des
Gesamtsystems
Modulare
Sanitätseinrichtungen
(MSE).
Innerhalb
des
Sanitätsdienstes
der
Bundeswehr
dienen
die
hochmobilen
Rettungsstationen
dazu,
die
erste
notfallmedizinische
Versorgung
der
Truppe
sicherzustellen.

News Übersee

Apple: ändert Anti-Tracking-Abfrage in der EU
Apple nimmt nach Kritik von Wettbewerbshütern und
Gegenwind aus der Werbebranche Änderungen an der
App-Tracking-Abfrage auf iPhones in der EU vor.
Zugleich endet damit eine Untersuchung der Funktion
durch das Bundeskartellamt. Mit der Abfrage können
Nutzer Apps verbieten, ihre Aktivitäten bei anderen
Diensten zu Werbezwecken zu erfassen. Aus der
Werbeindustrie gibt es Widerstand dagegen, Apple
verweist auf ein Recht der Nutzer auf Datenschutz. Zu
den Änderungen gehört, dass das Wort "Tracking"
auf
der
Auswahlseite
nicht
mehr
vorkommt.
Ausserdem
bekommen
die
App-Betreiber
die
Möglichkeit, Nutzer nach einem Jahr wieder nach einer
Erlaubnis zu fragen, deren Aktivität bei anderen
Anwendungen und Websites zu verfolgen. Schliesslich
ändern sich die Auswahlmöglichkeiten. Bisher hiess es
auf dem oberen der zwei digitalen Tasten in der Abfrage
"App-Tracking
ablehnen"
und
auf
dem
unteren
"Erlauben". Künftig gibt es die Wahl zwischen "Erlauben"
auf dem oberen Button und "Verbieten" auf dem unteren.
Die neue Version der Abfrage wird nur Nutzern in der
Europäischen
Union
angezeigt.
Dabei
ist
ausschlaggebend, dass sie sich gerade im Gebiet der EU
aufhalten - und nicht in ihrem Herkunftsland.

Alibaba: verkauft Gaming-Sparte für 1,5 Milliarden
US-Dollar und forciert KI-Strategie
Dieser Deal soll den strategischen Kurswechsel des
chinesischen
E-Commerce-Riesen
hin
zu
KI
beschleunigen. Laut einem internen Memo, das
Bloomberg News vorliegt, hat die asiatische Private-
Equity-Gesellschaft Trustar Capital eine Vereinbarung
zur Übernahme von Lingxi Games getroffen. „Alibaba
übergibt Lingxi an Trustar, um sich besser auf seine
strategischen Prioritäten konzentrieren zu können“,
sagte Zhou Bingshu, CEO von Lingxi Games, ohne die
Höhe des Deals zu nennen. Bloomberg News berichtete
bereits letzte Woche, dass die Transaktion das Studio mit
mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar bewerten könnte.
Alibaba und Trustar reagierten nicht umgehend auf eine
Anfrage nach einer Stellungnahme.

JP Morgan: hat den britischen Finanzminister John
Healey vor den Folgen einer Bankensteuer gewarnt
Wie
Anna
Wise,
Wirtschaftsreporterin
der
Press
Association schrieb, habe Jamie Dimon, der seit 2006 die
grösste Bank der Wall Street leitet, am Donnerstag mit
Healey telefoniert. Dabei habe der Bankchef betont,
dass eine „richtige Finanzpolitik“ entscheidend für
die Lösung wirtschaftlicher Probleme sei. Das
Gespräch
habe
auf
Wunsch
des
Teams
des
Finanzministers stattgefunden, wie eine mit dem
Gespräch vertraute Person mitteilte. Dimon habe darauf
hingewiesen,
dass
höhere
Steuern
zu
Arbeitsplatzverlusten führen könnten. Er verwies auf
den Rückgang von Stellen im Finanzsektor in New York,
den
er
laut
Financial
Times
teilweise
auf
die
Steuerbelastung der Stadt zurückführte. Er warnte vor
einer
Sondersteuer
auf
Bankgewinne
oder
allgemeinen
Steuererhöhungen
auf
Vermögen,
berichtete die Zeitung unter Berufung auf eine mit dem
Gespräch vertraute Person.

www.bekb.ch | Börsennews | 17. August 2026
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