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title: "Mehr als 6.100 Beschäftigte in Seehäfen Hamburg, Bremen, Bremerhaven, Emden, Brake, Wilhelmshaven lehnen Arbeitgeberangebot ab; Warnstreiks ab nächster Woche möglich"
sdDatePublished: "2026-08-17T11:22:00Z"
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Mehr als 6.100 Beschäftigte in Seehäfen Hamburg, Bremen, Bremerhaven, Emden, Brake, Wilhelmshaven lehnen Arbeitgeberangebot ab; Warnstreiks ab nächster Woche möglich

Tarifrunde Seehäfen: Beschäftigte lehnen Arbeitgeberangebot ab | DGB

Tarifrunde Seehäfen: Beschäftigte lehnen Arbeitgeberangebot ab

Mehr als 6.100 Beschäftigte in den deutschen Seehäfen haben sich in einer einwöchigen Rückkopplungsrunde der Gewerkschaft ver.d klar positioniert: Eine sehr große Mehrheit lehnt das bisherige Angebot des Zentralverbands der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) als unzureichend ab. Die Bundestarifkommission bestätigte dieses Ergebnis am Freitagnachmittag.

Was die Arbeitgeber bisher angeboten haben

Der ZDS hatte für die rund 11.000 Beschäftigten in Hamburg, Bremen, Bremerhaven, Emden, Brake und Wilhelmshaven Lohnerhöhungen von 5,1 Prozent angeboten, dazu ein um 300 Euro höheres Urlaubsgeld sowie eine Erhöhung der A-Pauschale um 460 Euro. Die Laufzeit des Angebots beträgt 19 Monate.

Warum das Angebot nicht reicht

Besonders die lange Laufzeit stößt auf Ablehnung. ver.di hatte 12 Monate gefordert, wie bisher branchenüblich. Auch das einmalige Urlaubsgeld unterstütze die unteren Entgeltgruppen zu wenig. Die Gewerkschaft fordert stattdessen einen um mindestens 2,50 Euro höheren Stundenlohn und insgesamt 8,2 Prozent mehr.

Warnstreiks ab dieser Woche möglich

Einen 3. Verhandlungstermin gibt es bislang nicht. ver.di wartet auf ein Signal der Arbeitgeber zur Wiederaufnahme der Gespräche. Kommt dieses Signal nicht, können die Hafenbeschäftigten ab der kommenden Woche mit Warnstreiks reagieren.

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