Schweizer U21-Männer- und Frauenmannschaften EM in München; Silber für Männer zuletzt, Fokus auf Finalqualifikation
Die Ausgangslage der Schweizer U21-Teams vor der EM - swissfaustball.ch
Die Ausgangslage der Schweizer U21-Teams vor der EM
Am kommenden Wochenende finden in München die U21 Europameisterschaften der Männer und Frauen statt. Wir blicken auf das Turnier voraus mit Fokus auf die Schweizer Teams.
An der letzten EM der U21 haben die Männer aus der Schweiz überrascht und im Halbfinal die favorisierten Deutschen geschlagen. Im Endspiel forderten sie Österreich, mussten sich aber knapp geschlagen geben. Dennoch war die Silbermedaille ein grosser Erfolg für das Team des Trainer-Duos Valentin Eitzinger und Jakob Heitz.
An der bevorstehenden EM gleich wieder die Finalqualifikation zu erwarten, wäre trotz des letztjährigen Erfolgs zu hoch angesetzt. «Österreich ist für mich der Titelfavorit, gefolgt von Deutschland. Ich sehe uns als dritte Kraft und wir werden versuchen, die beiden grossen Nationen zu kitzeln», sagt Valentin Eitzinger. Ein Rangziel hat er mit seiner Equipe nicht definiert. «Wir wollen unsere bestmögliche Leistung abrufen und vor allem wollen wir alle unsere Spieler weiterentwickeln. Was für ein Rang dabei herausschaut, werden wir dann sehen.» Die Männer messen sich in München mit Deutschland, Österreich, Italien und Tschechien.
Ähnlich präsentiert sich die Ausgangslage bei den Frauen. Diese werden neu vom Duo Arina Meister und Noemi Egolf betreut und starten nach der Bronzemedaille im Vorjahr als dritte Kraft ins Turnier. «Unser grosses Ziel ist der Final. An einem guten Tag ist es möglich, dass wir Deutschland oder Österreich schlagen», sagt Arina Meister. Neben den beiden Spitzenteams komplettiert die Equipe aus Italien das Teilnehmerfeld bei den Frauen. Die Italienerinnen sind die klaren Aussenseiterinnen an diesem Turnier.