ver.di-Bereich Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik Tagung Berlin 06.10.2026; Ziel: bessere Chancen für Jugendliche auf eine Ausbildung

Tagung des ver.di-Bereichs Arbeitsmarkt- und Beschäftigungs- politik am 6. Oktober 2026 | ver.di-Bundesverwaltung Berlin Perspektive Zukunft: Neue Wege auf dem Ausbildungsmarkt Einladung Arbeitsmarkttagung »Perspektive Zukunft: Neue Wege auf dem Ausbildungsmarkt« am 06.10.2026 Seite 1 von 2 (Stand: 17.08.2026, vorbehaltlich etwaiger Anpassungen) Kein junger Mensch soll zurückbleiben. Die Realität sieht noch immer anders aus. Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt ist nach wie vor angespannt. Derzeit sind so wenige Jugendliche und junge Er- wachsene in einer Ausbildung wie seit 25 Jahren nicht mehr. Seit Jahren nimmt die Zahl junger Men- schen ohne Ausbildung zu, obwohl viele Branchen Fachkräfteengpässe beklagen. Hinzu kommt, dass immer mehr Ausbildungsverhältnisse vorzeitig gelöst werden. Junge Menschen finden keinen Ausbil- dungsplatz, Unternehmen suchen oft lange nach geeigneten Auszubildenden – das Matching am Aus- bildungsmarkt funktioniert oft nicht. Auch in Dienstleistungsbranchen haben wir es mit sinkenden Ausbildungsquoten zu tun. Hier wollen wir mit unserer Arbeitsmarkttagung ansetzen und uns über neue Ansätze auf dem Weg junger Men- schen von der Schule in Ausbildung und Beruf austauschen. Zur Situation auf dem Ausbildungsmarkt, zu den Ursachen für Ausbildungslosigkeit und den Möglichkeiten der Ausbildungsförderung hören wir Impulsreferate. Im Anschluss vertiefen wir die Themen in Workshops zu Jugendberufsagenturen, Aus- bildungsqualität, Ausbildungsgarantie und Ausbildung in Dienstleistungsbranchen. Zentral wird auch die Frage sein, was auf betrieblicher und tarifvertraglicher Ebene getan werden kann, damit mehr junge Menschen die Chance auf einen Ausbildungsplatz bekommen.

ab 12:00 Uhr Check-in und Mittagsimbiss 13:00 Uhr Begrüßung und Einstieg

Rebecca Liebig, Mitglied im ver.di-Bundesvorstand 13:30 Uhr Zugang benachteiligter junger Menschen zu Bildung zur Ausbildung Prof. Dr. Silke Anger, Bereichsleiterin Bildung, Qualifizierung und Erwerbsver- läufe am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) 13:55 Uhr Erfolgskriterien beim Übergang von der Schule in die Ausbildung Dr. Verena Eberhard, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Berufsbil- dungsforschung und Berufsbildungsmonitoring am Bundesinstitut für Berufsbil- dung (BIBB) 14:20 Uhr Situation auf dem Ausbildungsmarkt – Ursachen für Ausbildungslosigkeit, Chancen durch Orientierung und Förderung

Daniel Terzenbach, Mitglied im Vorstand der Bundesagentur für Arbeit

Arbeitsmarkttagung »Perspektive Zukunft: Neue Wege auf dem Ausbildungsmarkt« am 06.10.2026 Seite 2 von 2 (Stand: 17.08.2026, vorbehaltlich etwaiger Anpassungen) 15:00-16:00 Uhr Pause 16:00 Uhr Parallele Workshops Workshop 1 Jugendberufsagenturen: Neue Wege in der Ausbildungsförderung Moderation: Evelyn Räder (ver.di), Kerstin Schild (inab des bfw mbH), Karsten Bunk (Agentur für Arbeit Schleswig-Flensburg) Inputs: Verena Rüsche, Bundesministerium für Arbeit und Soziales Alexandra Florek/Iris Panten-Reetz, Koordination Übergangs- management Schule-Beruf Kreis Schleswig-Flensburg Kirsten Lemke, Schulleiterin und Geschäftsführerin des Berufsbil- dungszentrums Schleswig-Flensburg Workshop 2 Gute Ausbildung braucht gute Ausbildungsbedingungen

Moderation: Friedrich Paun (ver.di), Sophie Schlingmann (DGB) Workshop 3 Ausbildung muss garantiert sein

Moderation: Julian Uehlecke (ver.di), Daniel Knorr (DGB) Workshop 4 Zukunft durch Ausbildung in Dienstleistungsbranchen Moderation: Niklas Luik (ver.di), Marius Federmann (ver.di) Input: Dr. Magdelena Polloczek, WSI, Referatsleiterin Aus- und Weiter- bildung für eine transformierte Arbeitswelt 18:00 Uhr Präsentation der Ergebnisse aus den Workshops 18:30 Uhr Get-together mit Abendessen

Anmeldungen bitte bis 22. September 2026 unter https://t1p.de/ANMELDUNG-AMP-Tagung Organisatorische Hinweise unter https://t1p.de/OrgaHinweise-AMP-Tagung Eine Freistellung für diese Veranstaltung nach § 37 Absatz 6 BetrVG, § 54 Absatz 1 BPersVG sowie § 179 Abs. 4 und 8 des SGB IX, analog Landespersonalvertretungsgesetze und Regelungen für Mitar- beitervertretungen, ist möglich.