Juliane Rolf startet als Pastoralreferentin in Ostbevern; Mitarbeit im Pastoralen Rat beginnt
Juliane Rolf startet als Pastoralreferentin in Ostbevern - Bistum Münster
18.08.2026, 14:07 Uhr , Kreisdekanat Warendorf Pastorale Räume Personalien Pfarreien Kreisdekanat Warendorf
„Auf das Kennenlernen, auf die vielen neuen Bereiche, in die ich reinschauen darf, auf so viele neue Menschen und Erfahrungen“, sagt Juliane Rolf, die mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Münster wohnt. Unbekannt ist ihr die pastorale Arbeit nicht. In den vergangenen drei Jahren hat sie als Pastoralassistentin praktische Erfahrungen in der Pfarrei St. Joseph Münster-Süd gesammelt. „Es war eine vielfältige, sehr spannende Zeit“, blickt sie zurück. Juliane Rolf arbeitete unter anderem mit Kindern, Jugendlichen und Familien, übernahm Verantwortung bei den Sternsingern, war an der Weiterentwicklung des Erstkommunionkonzepts beteiligt und gestaltete Schulgottesdienste mit.
In Ostbevern kommen nun neue Aufgaben hinzu. Dazu gehört der Beerdigungsdienst, in den sie zunächst durch Hospitationen bei erfahrenen Kolleginnen und Kollegen hineinwachsen möchte. Auch im Bereich Prävention wird sie tätig sein. Außerdem gehören die Erstkommunionvorbereitung sowie die Arbeit mit Schulen zu ihren Aufgaben. „Ich starte in diesem Bereich nach den Sommerferien mit den Einschulungsgottesdiensten“, freut sie sich schon. Neu ist für Juliane Rolf die Mitarbeit im Pastoralen Rat, dem zentralen Planungs- und Entscheidungsgremium im Pastoralen Raum. Wie sich die Zusammenarbeit konkret entwickeln wird, müsse sich erst zeigen. Gerade das empfindet sie als spannend: „Da ist vieles gerade im Werden und im Entstehen.“
Juliane Rolf stammt ursprünglich aus Georgsmarienhütte im Bistum Osnabrück und kam nach dem Abitur zum Theologiestudium nach Münster. Eine klassische katholische Sozialisation hatte sie nach eigener Einschätzung nicht. Geprägt habe sie unter anderem ihre Religionslehrerin in der Oberstufe. Auch ihre Mutter hat Theologie studiert und sich kirchlich engagiert.
Ihren etwas anderen Zugang zur Kirche sieht Juliane Rolf heute auch als Chance. Den Rückgang von Gottesdienstbesuchern oder die Tatsache, dass viele Menschen nach der Erstkommunion nicht dauerhaft in Kontakt mit der Kirche bleiben, empfindet sie weniger als persönlichen Verlust. „Ich freue mich, wenn sie da sind, und dann ist es gut.“ Statt vor allem auf das zu schauen, was verloren geht, möchte sie fragen, wo die Kirche Menschen erreichen kann und welche Kontaktmöglichkeiten sie bietet.
Das Berufsbild Pastoralreferentin lernte Juliane Rolf im Studium kennen: „Die Vielseitigkeit gefällt mir am besten.“ Für ihre Arbeit nimmt sie vor allem die Bereitschaft mit, immer wieder Neues zu lernen und neue Bereiche zu entdecken: „Der Beruf wächst mit mir, aber ich auch mit dem Beruf.“ Offenheit und Ansprechbarkeit sind der Pastoralreferentin deshalb besonders wichtig. Sie möchte vor Ort präsent sein und für die Menschen ein Gesicht der Kirche sein. Ihr persönlicher Glaube bildet dabei die Basis: „Für mich ist das die Grundlage für alles, für das, was trägt und was immer mitläuft.“