Woidke empfängt Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate zum Antrittsbesuch in der Staatskanzlei Brandenburg; BER-Flugrechte Anpassung des Verkehrsabkommens gefordert

Woidke empfängt Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate zum Antrittsbesuch | Landesregierung Brandenburg

Woidke empfängt Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate zum Antrittsbesuch

Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke empfängt am Donnerstag (20. August) den Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), S.E. Ahmed Alattar, zum Antrittsbesuch im Land Brandenburg. Beide sprechen in der Staatskanzlei über die bilateralen Beziehungen.

Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind zum Fototermin vor dem Gespräch eingeladen.

Die Beziehungen zwischen Deutschland und den VAE haben aufgrund der weltpolitischen Situation in den vergangenen Monaten ein deutlich intensiveres Niveau erreicht. Sicherheitspolitische Herausforderungen sowie Kooperationsmöglichkeiten stehen dabei im Fokus. Insbesondere die Ausweitung der Luftverkehrsverbindungen sind ein zentrales Anliegen der VAE.

Getragen durch die international tätigen Airlines Etihad und Emirates, leistet die Luftverkehrswirtschaft ca. 18 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der VAE. Das derzeitige Luftverkehrsabkommen zwischen Deutschland und den VAE sieht allerdings vor, dass Emirates – genauso wie Etihad – maximal vier deutsche Städte anfliegen darf. Von Etihad wird der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) bereits angesteuert, Emirates besteht schon seit längerer Zeit darauf, den BER in das Langstreckenangebot aufzunehmen.

Aktuell steuert Emirates aber bereits Düsseldorf, Frankfurt, München und Hamburg an, so dass das Unternehmen nach derzeitigem Stand gezwungen wäre, eine der vier deutschen Destinationen aufzugeben, um den BER anzufliegen. Die Bundesländer Brandenburg und Berlin, die VAE sowie das Unternehmen selbst, drängen seit jeher auf eine Anpassung des Verkehrsabkommens .

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