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title: "Energie March Netze AG senkt Energielieferpreise an Partnerwerke in der Region March; Sommer ca. 20%, Winter ca. 10%"
sdDatePublished: "2026-08-18T14:26:00Z"
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Energie March Netze AG senkt Energielieferpreise an Partnerwerke in der Region March; Sommer ca. 20%, Winter ca. 10%

Energie March Netzte AG 141x218.indd

ENERGIEZULIEFERPREIS 2027
AN DIE PARTNER­WERKE DER
ENERGIE MARCH NETZE AG
August 2026 – Die Energie March Netze AG (EMNAG)
senkt die Energielieferpreise an ihre Partnerwerke
per 1. Januar 2027. In den Sommermonaten reduzie-
ren sich die Preise um rund 20 Prozent, in den Win-
termonaten um rund 10 Prozent.
Die Preissenkung betrifft den Energieanteil, welchen
die EMNAG ihren Partnerwerken für die Versorgung
der Kundinnen und Kunden in der Grundversorgung
verrechnet. Wie stark sich die Senkung auf den ge-
samten Strompreis auswirkt, hängt auch von der Ent-
wicklung der Netznutzungs-, Mess- und Abgabekom-
ponenten ab, da der reine Preis für Energie nur rund
die Hälfte des gesamten Preises für eine bezogene
kWh Strom bei den Verbrauchenden ausmacht.
Langfristige Beschaffung wirkt stabilisierend
Die Preissenkung ergibt sich durch die langfristige
Beschaffungsstrategie der EMNAG. Die benötigte
Energie wird nicht zu einem einzigen Zeitpunkt ein-
gekauft, sondern schrittweise und über mehrere Jah-
re verteilt in sogenannten Stromtranchen beschafft.
Mit diesem Vorgehen werden kurzfristige Preis-
schwankungen am Strommarkt geglättet. Stark stei-
gende Marktpreise wirken sich dadurch nicht sofort
vollständig auf die Kundinnen und Kunden aus. Um-
gekehrt werden auch sinkende Marktpreise zeitlich
verzögert wirksam.
Photovoltaik verändert den Energiebedarf
Der starke Ausbau von Photovoltaikanlagen im Ver-
sorgungsgebiet der March ist erfreulich und unter-
stützt die lokale sowie erneuerbare Stromproduk­
tion. Gleichzeitig wird dadurch die Prognose des
künftig benötigten Energiebezugs anspruchsvoller.
Die Stromproduktion aus Photovoltaikanlagen hängt
stark von der Jahreszeit und vom Wetter ab. Insbe-
sondere in den Wintermonaten wird deutlich weni-
ger Solarstrom produziert als im Sommer. In dieser
Zeit muss deshalb mehr Energie am Strommarkt
beschafft werden.
Warum Prognosen anspruchsvoller werden
Für die Energiebeschaffung muss die EMNAG mög-
lichst früh abschätzen, wie viel Energie die Partner-
werke künftig benötigen. Der starke Ausbau der
Photovoltaik erschwert diese Prognose.
Die benötigte Liefermenge hängt zunehmend
davon ab:
• wie schnell weitere Photovoltaikanlagen gebaut
werden,
• wie viel des produzierten Solarstroms direkt vor
Ort verbraucht wird,
• wie sich das Wetter entwickelt,
• ob Batteriespeicher eingesetzt werden,
• und wann Wärmepumpen oder Elektrofahrzeuge
Strom beziehen.
Der starke Zubau von Photovoltaikanlagen in den
letzten Jahren führt dazu, dass an einem sonnigen
Tag die Marchwerke gegenüber dem vorgelagerten
Netz zum Produzenten werden, sprich es wird in der
Grundversorgung mehr Strom aus Photovoltaikanla-
gen produziert, als in der Grundversorgung bezogen
wird. Diese Schwankungen müssen bei der Be-
schaffung und beim Betrieb des Stromnetzes be-
rücksichtigt werden.
Batteriespeicher wird geprüft
Batteriespeicher können überschüssigen Solar-
strom aufnehmen und zu einem späteren Zeitpunkt
wieder bereitstellen. Sie entlasten das Stromnetz
jedoch insbesondere dann, wenn sie gezielt zur Re-
duktion von Einspeise- und Verbrauchsspitzen ein-
gesetzt werden. Aus diesem Grund prüft die EMNAG,
einen Batteriespeicher zu realisieren.
Die Partnerwerke informieren über die
definitiven Strompreise
Der endgültige Strompreis wird durch das jeweilige
Partnerwerk auf Grundlage sämtlicher Preisbe-
standteile festgelegt. Die Partnerwerke informieren
ihre Kundinnen und Kunden rechtzeitig und trans-
parent über die ab dem 1. Januar 2027 geltenden
Strompreise.
Die EMNAG und ihre Partnerwerke setzen sich wei-
terhin für eine sichere, wirtschaftliche und nachhal-
tige Energieversorgung in der Region March ein.
Energie March Netze AG | Tiergartenstrasse 16, 8852 Altendorf