Patientin berichtet über stationären Aufenthalt in Sinova Klinik Station 60, ZFP Reichenau, BW; Neurodiversität-Fachtagung während des Aufenthalts
Erfahrungen mit Psychiatrisches Landeskrankenhaus in Reichenau, BW, 18.08.2026
Sinova Klinik Station 60 Die offen geführte Station mit Zweig A Depression und Zweig B Traumafolgestörungen ist in das ZFP Reichenau integriert. Es gibt wöchentlich ein Einzelgespräch, zweimal Psychoedukation in der Gruppe (A&B getrennt), von Mo - Sa (früh) eine Morgen und Abendrunde in der Stimmung, Schlaf und Tagesplanung abgefragt werden. Außerdem 1x wöchentlich Tanz, Entspannung und Gehen,Bogenschießen und Segeln(März-September)sowie die Wahlmöglichkeit aus Attelier,Gartentherapie, Rahmenwerkstatt oder Holzwerkstatt (alles 2x wöchentlich). Außerdem gibt es bei Bedarf Physiotherapie. Ich fand die Angebote sehr gut, und die TherapeutInnen auch. Allerdings ist der Therapieplan für meine Erfahrung und mein pers. Bedürfniss zu wenig. Gerade im Bereich Trauma fehlt jegliche spezifische Körpertherapie und eine Gruppentherapie für den Austausch. Die Tür der Pflege steht 24 Std.offen, hier fand ich die Qualität der Gespräche allerdings meist nicht hilfreich. Ich hab mich immer wieder gefragt welche, und ob überhaupt, Schulung das Personal hat um Menschen in schwierigen Lebenslagen zu beraten (es gab natürlich 2-3 Außnahmen). Nebenbei gibt es ein tolles wechselndes Angebot vom Treffpunkt vor Ort für das ganze ZFP (Segeln, Tierheim, Klettern, Ausflüge etc.) Allerdings wird einem die Teilnahme sehr erschwert, da eine Befreiung vom Essen oder der Abendrunde nicht gern gemacht wird. Das ist sehr schade, hier würde ich mir ein Umdenken von der Station wünschen. Die Unterbringung erfolgt in Einzel, oder Doppelzimmern alle mit eigenem Bad. Das Essen ist Morgens und Abends auf Station und kann mit selbst mitgebrachtem ergänzt werden, auch steht eine Patientenküche zur Verfügung. Mittags gibt es Essen im Casino, was ich immer gut und abwechslungsreich fand. Ich konnte auf jedem Fall von dem Aufenthalt profitieren, auch wenn meine pers.Therapieziele nicht erfüllt wurden.
Alle Ärzte, Therapeuten & Pfleger empathisch
8 Wochen war ich stationär. 10 Tage auf Station 31 u den Rest auf Station 26! Von Anfang an wurde ich mit Respekt behandelt. Alle Ärzte und Therapeuten waren zuvorkommend und empathisch mir gegenüber - vorallem auf der Station 26. Sowohl die Arztvisiten, therapeutischen Gespräche als auch die Bezugsgespräche der Pfleger waren vertrauenswürdig, offen und ehrlich und letztendlich sehr hilfreich für mich gewesen. Ebenfalls die verschiedenen Therapien und deren Therapeuten waren einwandfrei. Egal ob Gärtnerei, Segeln, Bogenschießen, Kunsttherapie, Tischtennis etc….die Angebote waren reichlich und für mich persönlich perfekt, um mich nach den ganzen persönlichen Umständen, wieder Neu zu finden und um endlich wieder seelische Ruhe, einkehren zu lassen! Medikamente habe ich bewusst abgelehnt - außer natürliches Schlafmittel, welches mir jedoch gut geholfen hat. Auch hier standen die Ärzte u Therapeuten mir immer mit Rat u Tat zur Seite! Kein Arzt oder Therapeut hat je versucht, mir Medikamente aufzuschwatzen!!! Auch das Essen war einwandfrei und echt lecker. In meinen Augen ist das Essensangebot, vorallem die Salatbar, viel zu viel. Mir kam es schon fast wie ein Sternehotel vor. Wer da noch meckert…. Ich bin immernoch sehr dankbar, dass es so ein Auffangnetz in diesem Land gibt - dies ist in meinen Augen nicht selbstverständlich. Danke nochmal für die tolle seelische Hilfe. Ich weiß eure Arbeit sehr zu schätzen! Herzliche Grüße T.
Der stationäre Aufenthalt umfasste 12 Wochen; zuvor wurde ich bereits weitere 11 Wochen stationsäquivalent zu Hause begleitet. Dass der stationäre AH bei mir so gut funktioniert hat, verdanke ich zum großen Teil meiner behandelnden Psychologin, die mich sehr aufmerksam und wohlwollend begleitet hat. Ich war durchgehend in einem Einzelzimmer, was für mich als Autistin enorm hilfreich war. Auch die Mahlzeiten wurden individuell auf meine Bedürfnisse abgestimmt: Frühstück in meinem Zimmer, mittags statt in der Cafeteria in ruhiger Atmosphäre auf der Station. Abends bin ich oft lieber spazieren gegangen und habe unterwegs gegessen oder erst später nach meiner Rückkehr auf der Station. Der Therapieplan wurde immer gemeinsam mit mir abgesprochen, meine Wünsche wurden berücksichtigt. Das Personal hat aus meiner Sicht noch Entwicklungspotenzial, ja. Insgesamt habe ich mich jedoch respektiert und ernst genommen gefühlt, auch wenn meine neurodivergente Seite nicht immer verstanden werden konnte. Für mich überwog dennoch die Erfahrung, in meinen Bedürfnissen gesehen und unterstützt worden zu sein. Gerade während meines Aufenthalts fand eine zweitägige Fachtagung zum Thema „Neurodiversität“ statt, u.a. mit Themen wie ‚ADHS, Autismus oder Traumafolge?“ oder wie „Medikamentöse Behandlung neurodiverser Patient:innen“. Das hat bei mir den Eindruck hinterlassen, dass sich die Klinik fachlich weiterentwickelt und offen mit neurodiversen Perspektiven auseinandersetzt. In diesem Sinne macht sie mir trotz bestehender Herausforderungen Hoffnung für uns neurodivergente Menschen. (Die Klinik hat übrigens auch eine ASS-Diagnostiksprechstunde.) Der einzige Bereich, in dem ich mich etwas eingeengt gefühlt habe, war die Medikation. Das blieb für mich ein schwieriger Punkt. Insgesamt hat mir dieser Aufenthalt Entlastung, Orientierung und Zuversicht gegeben, auch wenn nicht alles leicht oder ganz geklärt werden konnte. !Für die bedürfnisorientierte Begleitung bin ich bis heute sehr dankbar!
- fachlich inkompetente Ärzte - mangelnde Empathie v.a. durch Ärzte - schlechte Aufklärung - schlechte Versorgung - schlechte Organisation der Weiterbehandlung
schlechte Diagnostik, kaum Aufklärung, wenig empathische Ärzte, widersprüchliche Informationen, Behandlung unter mindestens Standard
War auf Station 50 im ZfP Reichenau und kann nur sagen: richtig gute Betreuung! Pflege, Ärzte und Psychologen alle super nett, verständnisvoll und haben sich echt Zeit genommen. Hab mich die ganze Zeit gut aufgehoben gefühlt.
Behandlungsabbruch beim Hinterfragen einer Diagnose
Beim Hinterfragen einer Diagnose, die in 5min gestellt wurde, ohne strukturierte Diagnostik oder einbezogen werden, wurde mir der Behandlungsabbruch mitgeteilt - ohne das eine adäquate Weiterversorgung gewährleistet ist. Angeblich, weil die Ärzte kein Vertrauen mehr hätten - ich glaube eher: keine Kritifähigkeit
Mittelalter-Psychiatrie eben wie wohl Deutschlandweit zu finden. Allerhöchstens zur Krisenintervention geeignet. Den Ärzten fehlt es großteils offensichtlich an Empathie und Erfahrung. Bei den Pflegekräften dasselbe. Zum Glück gibt es auch Ausnahmen. Wer glaubt die Würde des Menschen sei unantastbar wird hier eines besseren belehrt.
Leider ist das genau so
Gute Versorgung auf Station 31
Ich bin mehr als zufrieden mit der Behandlung unseres Sohnes auf Station 31. Er wurde dort sehr gut betreut in akuter psychotischer Situation mit Suizidgefährdung und soweit gebracht, eine therapeutische Weiterbehandlung zu machen. Er hatte sich vorher bereits 3x aus anderen Kliniken selber entlassen. Langsam kommt er wieder ins Leben zurück!
Ich hoffe, Ihr Sohn hat es auch als positiv erlebt - den was man als Patient dort erlebt und vom Personal erdulden muss und was man als Angehöriger vermittelt bekommt sind vermutlich zwei komplett unterschiedliche Welten … .
Aufenthalt nur im absoluten Notfall
Der Treffpunkt, der für die Freizeit zuständig ist, ist allerwärmstens zu empfehlen. Das Essen ist ebenfalls gut. Die Pflegr
innen (bis auf wenige Ausnahmen) sind sehr nett. Bei den Ärzten fehlt Empathie, aber vor Allem, pharmakologisches Wissen. Tagelang musste ein MItpatient auf das ADS Medikament Medikinet warten. Entzugserscheinungen sind da völlig normal. Man ging keineswegs auf den Patienten ein. Für meine Verhältnisse regelrecht zugedröhnt, hatte ich während des Aufenthaltes der Station 26 eine Gerichtsverhandlung. Nach aussen hin ruhig- was die Folge der Elefantendosis Quetiapin war, traf ich eine Entscheidung, die ich ohne Quetiapin niemals getroffen hätte. Mir droht deshalb die Obdachlosigkeit. Der Richter ordnete ein Gutachten an. Nach gründlicher Recherche sind diese Gutachten in aller Regel nach dem Gusto des Gerichts aiusgelegt. Ein entsprechendes Schreiben bekommt der Gutachter nämlich mitgeliefert. Der Gutachter - Dr. Riedesser hat - bar jeglichen pharmakologischen Wissens- den Einfluss von Quetiapin verneint. Ich habe mit 4 Apothekern gesprochen. Die Dr. Riedessers Behauptung als haltlos bezeichnen. Ich habe 70 Seiten ausgedruckt, die Dr. Riedessers Behauptung als haltlos beweisen. “Jeder Apotheker weiss, dass jedes Medikament bei jedem Menschen anders stark wirkt. Ja sogar anders wirken kann. Ich hatte die 14- fache Dosis der Ein-und Durchschlafdosis, die ich seit ca. 10 Jahren daheim nutze. Die vielen Suizide im zfP sind für mich gut nach zu voll ziehen. Im Atelier ist dann die Inkompetenz versammelt. Ich kenne zwar nur 2 andere Kliniken. Da gab es statt der Dröhnung viel Therapie. Ich kann sagen, dass der zfP Aufenthalt meine PTBS letztendlich verstärkt hat. Das Gefühl Menschen mit Macht nicht vertrauen zu können, sich ungeborgen zu fühlen und nicht nur keine Hilfe zu finden. Sondern im Gegenteil, sogar noch belastet zu werden bleibt zurück. Gute Medikamente und Gespräche mit Freunden helfen auf jeden Fall besser. Zumindest mir.
An sich ist es in Bayern und Baden-Württemberg die beste Klinik.. Die meisten Ärzte nicht alle sowohl auch Pfleger sind echt in Ordnung vor allem die Chefärztin ist wirklich absolut der Hammer… Ist der erste Arzt wo sich wirklich Zeit nimmt für die Patienten und denen auch zuhört und nicht wie die meisten sich denken( laber mich nicht voll nimm deine Medikamente und verpiss dich). Was schade ist, ist das man vor allem in der Suchtstation gezwungen wird Sport zu machen… Versteht ihr man ist ein erwachsener Mensch der ein Sucht Problem hat und dann wird man echt gezwungen Sport zu machen wie im Kindergarten.. Aber das die Pfleger mal so denken das der Patient einfach nicht im Stande ist Sport zu machen ist denen absolut scheiß egal… Aber sonst kann man sich wirklich nicht beschweren.. Hoffe das es auch so bleibt außer das mit dem Sport..
Was soll man zu diesen nutzlosen Ärzten sagen die sich ihren Dr Titel erkauft oder erschummelt haben. Wirst ohne Hintergrundwissen immer nur als Alkoholiker oder gestörten Menschen behandelt und bezeichnet. Absolut nicht empfehlenswert diese Einrichtung. Selbst die Pflegerinnen und Pfleger erscheinen jeden Tag als unzufrieden. Nur ausländische Ärzte mit gebrochenem Deutschen Dialekt bekommt man dort auch nur vorgesetzt. Nie wieder. Sowas nennt man Patienten Missbrauch und die Ärzte dürfen ihre nicht vorhandenen Kenntnisse testen bei den Patienten. Schämt ihr Euch eigentlich nicht für eure Praktiken die ihr an Menschen mit Problemen aus testet? Ich werde diese Gesellschaft anklagen und eindeutige Beweisee vorlegen wegen Menschen Missbrauch!
Die Station 61 ist ein absoluter Untergang für alle die eine borderline Erkrankung haben sie wollen einem halfen und lassen einen doch im Stich ich war jetzt 4 Wochen dort kam dort an und es war eine üble Stimmung zwischen den ganzen Patienten keine Pflegekraft und kein Therapeut bekommt das mobbing unter den Patienten in den Griff selbst nach meinem Abgang geht das mobbing noch weiter mit mir sind 10 weitere Patienten freiwillig von dort gegangen es werden einzelne Personen beschuldigt zwecks der schlechten Stimmung dort. Es wurde mir gesagt ich solle ein time out zuhause machen und mir darüber Gedanken machen warum ich gegen die Gruppe sei und alle sich gegen mich stellen haha komischerweise haben einige mitpatienten das gleiche Problem gegen Patienten gehabt da es dort offensichtlich anführende Patienten gibt die aber das beste der Klinik seien keine Besserung nach mehrmaliger Anfrage der Hilfe von Pflege wie Therapeuten die einzigste Antwort die ich bekam jeder hat sein Päckchen zu tragen und man