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title: "Ausschuss für Straßen-, Verkehrs- und Marktangelegenheiten – Ortsbegehung Verkehrssituation Fährer Straße, Vegesack, Bremen, am 10. März 2026; dringender Handlungsbedarf Tempo-30-Visualisierung unzureichend"
sdDatePublished: "2026-08-18T12:35:00Z"
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  - "Bremen (Stadt)"
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Ausschuss für Straßen-, Verkehrs- und Marktangelegenheiten – Ortsbegehung Verkehrssituation Fährer Straße, Vegesack, Bremen, am 10. März 2026; dringender Handlungsbedarf Tempo-30-Visualisierung unzureichend

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Niederschrift zur 13. öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Straßen-, Verkehrs- und
Marktangelegenheiten am Dienstag, 10. März 2026 um 18:00 Uhr im Sitzungssaal des
Ortsamtes Vegesack, Gerhard-Rohlfs-Straße 62, 28757 Bremen
Beginn:
18:00 Uhr
Ende:
19:56 Uhr

Vorsitz:
Gunnar Sgolik
Schriftführung: Sabrina KC

TOP 1
Genehmigung der Niederschriften der 12. Sitzung vom
01.12.2025

TOP 2
Aussprache
zur
Ortsbegehung
„Verkehrssituation
Fährer
Straße“

TOP 3
Anhörung „Beckstraße - Piktogramme“

TOP 4
Anhörung
„Schönebecker
Kirchweg
–
eingeschränktes
Halteverbot auf Höhe Hausnummer 50“

TOP 5
Anhörung „Fährer Flur – eingeschränktes Halteverbot in
Fahrtrichtung Lindenstraße“

TOP 6
Anhörung „Speicherquartier – Erschließung“

TOP 7
Verdeutlichung der 30er Zone in der Borchshöher Straße durch
Verengung der Straße im Übergang von Tempo 50 auf Tempo 30
Beratung zum Bürgerantrag von Herrn Schmidt-Tabe vom
15.01.2025 nach Eingang Stellungnahme vom ASV

TOP 8
Auswertung der Geschwindigkeitsmessanlagen

TOP 9
Überwiesene
Anträge/
Bürgeranliegen
aus
der
Bürgersprechstunden

9.1.
Antrag der SPD-Fraktion – Verkehrssituation Borchshöher
Straße

9.2.
Bürgerantrag Herr Jahns – Prüfung Halteverbot Gärdesstraße;
bezogen auf Anhörung Gärdesstraße aus der Sitzung vom
01.12.2025

9.3.
Bürgerantrag EG Grohn - Geschwindigkeitsbegrenzung auf
30km/h und Einrichtung einer Querungsanlage auf der Friedrich-
Humbert-Straße

TOP 10
Verschiedenes

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Anwesende Mitglieder

Houssam Remmo
Gaby Jäckel
Heike Sprehe
Klaus Bless
Andreas Kruse
Thomas Pörschke (i.V.)
Ingo Schiphorst

Abwesende Mitglieder
(kursiv= entschuldigt)
Fethi Kandaz
Heiko Werner
Norbert Arnold
Tim Hansen

Herr Sgolik eröffnet die Sitzung und begrüßt die Anwesenden im Anschluss der Ortsbegehung.
Die Ortsbegehung fand bereits um 17 Uhr an der Kreuzung Fährer Straße – Beckstraße – Am
Becketal statt. Er stellt fest, dass zur Sitzung form- und fristgerecht eingeladen wurde.

Zur Protokollerstellung wird die Sitzung in Ton & Bild aufgezeichnet und im Anschluss wieder
gelöscht. Die Verhaltensweisen für die hybride Sitzung werden verlesen. Es wird daher auf die
gültige Geschäftsordnung des Beirates verwiesen, insbesondere auf § 4 Abs. 14: Für die
Sitzungsleitung, die Gremienmitglieder und für die Öffentlichkeit muss jederzeit durch
Bildübertragung, namentliche Anzeige oder sonstige geeignete Darstellung erkennbar sein,
welche Gremienmitglieder von extern zugeschaltet sind und an der Sitzung teilnehmen. Diese
Gremienmitglieder sind verpflichtet, sich mit Klarnamen anzumelden.

Es gibt keine Änderungswünsche an der Tagesordnung. Diese gilt somit als genehmigt.

TOP 1 Genehmigung der Niederschriften der 12. Sitzung vom 01.12.2025
Es gibt keine Änderungswünsche an der Niederschrift. Sie gilt damit als genehmigt.

TOP 2 Aussprache zur Ortsbegehung „Verkehrssituation Fährer Straße“
Die Ortsbegehung wurde auf Grundlage einer E-Mail von Frau Kruck initiiert, die sowohl den
Ortsamtsleiter als auch Herrn Kruse erneut um eine Begehung bat und mehrere Forderungen
formulierte, die als Bürgerantrag interpretiert werden konnten.

Während der Begehung wurden zunächst die Situation in der Straße Am Becketal nahe dem
Fitnessstudio sowie anschließend die Lage an der Fährer Straße und am Bahnübergang
begutachtet. Obwohl zum Zeitpunkt der Begehung keine Aussagen zum Schulbetrieb möglich
waren, wurden die Meinungen und Beiträge der anwesenden Bürger aufgenommen.

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Herr Kruse erklärt, dass bereits Beschlüsse zum alternierenden Parken und zur Anbringung
von Piktogrammen gegenüber der Schule gefasst wurden, diese jedoch nicht umgesetzt sind.
Es besteht dringender Handlungsbedarf, insbesondere zur besseren Visualisierung der
Tempo-30-Zone, da derzeit nur ein kleines Schild vorhanden ist. Zudem ist die grundsätzliche
Schilderpflege mangelhaft, insbesondere die Warnschilder für Schulwege. Die Begehung
ergab für Herrn Kruse, dass zur Verkehrsberuhigung und zum Schutz spielender Kinder die
Installation von Schwellen oder einem Lübecker Kissen notwendig erscheint, obwohl dies
bisher abgelehnt wurde. Anwohner berichteten ihm im Vorhinein bereits, dass die aktuelle
Situation mit rücksichtslosen Verkehrsteilnehmern als untragbar empfunden wird.

Frau Sprehe ergänzt, dass insbesondere im Bereich Beckstraße - Am Becketal eine Haltelinie
zur besseren Visualisierung der Vorfahrtsregel „rechts vor links“ anzubringen wäre.

Die Bürgerantragsstellerin Frau Kruck weist darauf hin, dass alternierendes Parken zwar
visuell auf der Straße hilfreich ist und das teilweise von den Anwohnern schon ohne
Markierungen praktiziert wird, jedoch weder aggressives Fahrverhalten noch die Nutzung der
Beckstraße als Umgehung reduziert. Die Verkehrsmenge bleibt hoch, was die Belastung durch
Emissionen und die Gefährdung der Gesundheit der Anwohner nicht ausreichend mindert.

Frau
Sprehe
betont
die
Notwendigkeit,
eine
Geschwindigkeitsmessanlage
mit
Verkehrszählfunktion an kritischen Stellen wie der Fährer Straße und der Straße Am Becketal
zu installieren, um valide Daten über Verkehrsaufkommen und -verhalten zu erhalten. Herr
Sgolik ergänzt, dass diese Messungen helfen sollen, fundierte Entscheidungen im
Verkehrsausschuss zu treffen, da bisher nur unzureichende Zahlen vorliegen.

Als mögliche Konsequenzen gibt Herr Sgolik, neben der Auswertung der Daten auch
Maßnahmen wie verstärkte Kontrollen durch die Polizei, insbesondere während Stoßzeiten,
und gezielte Sanktionen zur Verhaltensänderung der Verkehrsteilnehmer, auf. Innerhalb der
Diskussionen wird hervorgehoben, dass finanzielle Sanktionen oft die effektivste Methode
sind, um insbesondere jüngere Fahrer zu einem vorsichtigeren Fahrverhalten zu bewegen.

Frau Kuck thematisiert die Problematik der Fährer Straße und Beckstraße als bekannte
Ausweichrouten bei Verkehrsstaus, insbesondere an dem stark frequentierten Bahnübergang
in der Meinert-Löffler-Straße. Es wird kritisiert, dass das angrenzende Gewerbegebiet
ausschließlich über Wohngebiete erschlossen wird, was verkehrliche Belastungen verstärkt.

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Herr Kruse bestätigt, dass die vorliegenden Herausforderungen aus der Umnutzung eines
ehemals gewerblich genutzten Areals zu einem geschlossenen Wohngebiet resultieren, was
eine grundlegende Veränderung der Infrastruktur und Verkehrsführung erfordert. Diese
Umwandlung bringt erhebliche verkehrstechnische Probleme mit sich, da trotz zunehmender
Bewohnerzahl keine zusätzlichen Zufahrtsmöglichkeiten geschaffen wurden. Die bestehende
Verkehrsinfrastruktur ist somit überlastet, was insbesondere durch die unzureichende
Erschließung und fehlende Öffnung von Straßen verstärkt wird.

Vor diesem Hintergrund ist es nach Meinung Herrn Kruses notwendig, auch unpopuläre
Maßnahmen zu prüfen, um die Verkehrssituation zu entschärfen. Dazu zählen beispielsweise
die Installation von Schwellen, die eine Geschwindigkeitsreduzierung erzwingen, ohne den
Aufwand und die Kosten einer kompletten Straßeneröffnung zu verursachen. Obwohl solche
Maßnahmen mit Investitionen verbunden sind, könnten sie kosteneffizienter sein und dennoch
eine spürbare Verbesserung der Verkehrssicherheit bewirken. Die Erfahrung zeigt, dass
Fahrer bei Schwellen ihre Geschwindigkeit reduzieren, was insbesondere in kurzen
Streckenabschnitten sinnvoll ist und von der Bevölkerung gewünscht wird.

Insgesamt ist es entscheidend, dass diese Maßnahmen zeitnah umgesetzt werden, um die
aktuelle Verkehrssituation nachhaltig zu verbessern. Ein zögerliches Vorgehen oder das
Aufschieben von Entscheidungen ist angesichts der bestehenden Probleme nicht zielführend.

Herr Sgolik unterbreitet folgenden Beschlussvorschlag:

1.
Der Ausschuss bedankt sich bei Frau Kruck und den weiteren Teilnehmenden
für die Teilnahme an der Ortsbegehung und den gegebenen Hinweisen.

2.
Die bereits gefassten Beschlüsse im Bereich Fährer Straße, Beckstraße und Am
Becketal werden erneut bekräftigt und das Amt für Straßen und Verkehr wird
aufgefordert diese Beschlüsse, insbesondere das alternierende Parken, umzusetzen.
(Fährer Straße Beschluss vom 07.09.2020 alternierendes Parken offen)
(Beckstraße Beschluss vom 03.02.2025 alternierendes Parken offen)

3.
Der Ausschuss fordert das Amt für Straßen und Verkehr auf, Lösungsvorschläge
für die Verkehrslage in der Fährer Straße ab Hammersbecker Str. bis zum
Bahnübergang zu unterbreiten. Es soll unter anderem die Beschilderung erneuert und
ergänzt werden. Weiter sollen Schilder angebracht werden, die auf die Schule
hinweisen.

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4.
Eine Haltelinie im Kreuzungsbereich Fährer Straße./. Am Becketal soll geprüft
werden.

5.
Der Ausschuss beschließt den Einsatz von Geschwindigkeitsmessanlagen in der
Fährer Straße, nahe der Schule und in der Straße Am Becketal (Richtung Fitnessstudio).

6.
Die Polizei Bremen wird gebeten, den Bereich stärker zu kontrollieren und
Geschwindigkeitsmessungen
durch
Laser
durchzuführen.
Der
Einsatz
eines
Ausbildungszuges wird angeregt.

7.
Das Amt für Straßen und Verkehr wird um Prüfung der Einrichtung einer
Spielstraße im Bereich Am Becketal (Fitnessstudio) gebeten.

Der Ausschuss stimmt dem Beschlussvorschlag einstimmig zu.

Das Ortsamt wird das Amt für Straßen und Verkehr (ASV) bitten die dortigen Verkehrsschilder
zu reinigen.

TOP 3 Anhörung „Beckstraße – Piktogramme“
Die Anhörung liegt dem Gremium vor und bedarf keiner weiteren Aussprache.

Das Gremium stimmt der Anhörung einstimmig zu.

TOP 4 Anhörung „Schönebecker Kirchweg – eingeschränktes Halteverbot auf Höhe
Hausnummer 50“
Die Anhörung liegt dem Gremium vor und bedarf keiner weiteren Aussprache.

Das Gremium stimmt der Anhörung einstimmig zu.

TOP 5 Anhörung „Fährer Flur – eingeschränktes Halteverbot in Fahrtrichtung
Lindenstraße“
Die Anhörung liegt dem Gremium vor und bedarf keiner weiteren Aussprache.

Das Gremium stimmt der Anhörung einstimmig zu.

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TOP 6 Anhörung „Speicherquartier – Erschließung“
Die Anhörung liegt dem Gremium vor und bedarf keiner weiteren Aussprache.

Das Gremium stimmt der Anhörung einstimmig zu.

TOP 7 Verdeutlichung der 30er Zone in der Borchshöher Straße durch Verengung der
Straße im Übergang von Tempo 50 auf Tempo 30 - Beratung zum Bürgerantrag von
Herrn Schmidt-Tabe vom 15.01.2025 nach Eingang Stellungnahme vom ASV
Herr Schiphorst bittet aufgrund der gefassten Beschlüsse aus der Planungskonferenz vom
06.02.2026 um Rückstellung der Thematik.

Herr Kruse und Frau Sprehe lehnen dieses ab, da über den Bürgerantrag schon vor der
Planungskonferenz beraten wurde und die Bürger:innen schnelle Lösungen erwarten.

Herr Sgolik unterbreitet daher ohne weitere Aussprache folgenden ergänzenden Beschluss:

1. Der Ausschuss beschließt die Maßnahmekosten aus dem Stadtteilbudget für
verkehrslenkende Maßnahmen zu übernehmen.
2. Das Amt für Straßen und Verkehr wird gebeten die Maßnahme, wie laut
Stellungnahme mitgeteilt, bis Mitte des Jahres 2026 umzusetzen.

Der Ausschuss stimmt dem Beschlussvorschlag einstimmig zu.

TOP 8 Auswertung der Geschwindigkeitsmessanlagen
Anhand beigefügter Anlage gibt Herr Sgolik einen Überblick über die Auswertung der
Geschwindigkeitsmessanlagen.
Die Auswertung geht zur Kenntnisnahme an den Verkehrssachbearbeiter Herrn Fitzner.

Es gibt keinen weiteren Aussprachebedarf. Das Gremium nimmt Kenntnis.

TOP 9 Überwiesene Anträge/ Bürgeranliegen aus der Bürgersprechstunden
9.1.
Antrag der SPD-Fraktion – Verkehrssituation Borchshöher Straße
Frau Sprehe erläutert für alle den in der Anlage befindlichen Antrag der SPD zum Thema
„Verkehrssituation Borchshöher Straße“.

Der Antrag wird ohne weitere Aussprache einstimmig angenommen.

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9.2.
Bürgerantrag Herr Jahns – Prüfung Halteve