THW bleibt im Einsatz gegen Waldbrände in Deutschland; 353 Kräfte im Einsatz in 24 Stunden

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Waldbrandlage: THW bleibt bundesweit im Einsatz

In ganz Deutschland sind die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks ( THW ) weiterhin im Einsatz, um die Bekämpfung von Wald- und Flächenbränden zu unterstützen. Allein in den letzten 24 Stunden waren 353 THW -Kräfte im Einsatz. Trotz sinkender Waldbrandstufen in einigen Regionen bleibt die Gefahr in weiten Teilen Deutschlands bestehen.

Momentan breitet sich im “Hohen Venn” in Belgien ein großflächiger Wald- und Moorbrand aus, der bereits 3.000 Hektar erfasst hat. Das Feuer nähert sich der deutschen Grenze. Hier ist das THW mit 96 Kräften im Einsatz, um die Wasserförderung, Fachberatung und Logistik zu unterstützen. Vorsorglich wurden Straßenzüge in Kalterherberg evakuiert.

Im Hürtgenwald (Kreis Düren) ist ein Waldbrand auf einer Fläche von etwa 300 Hektar unter Kontrolle. Das THW unterstützt hier mit 53 Einsatzkräften aus neun Ortsverbänden bei der Tanklogistik, dem Aufbau von Faltbehältern für die Löschwasserversorgung und dem Ausleuchten der Einsatzstellen. Darüber hinaus leistet das THW technische Hilfe im Saarland (Wurstweiler

Illingen), Rheinland-Pfalz (Betzdorf), Bayern und Baden-Württemberg mit rund 200 Kräften mit Tanklogistik und Beleuchtung. Die Maßnahmen des THW in Plauen (Sachsen) und Langscheid (Rheinland-Pfalz) sind mittlerweile abgeschlossen.

In vielen Regionen bleibt es trocken. Die Waldbrandgefahr besteht daher weiterhin. Das THW ist auf weitere Einsätze vorbereitet.

Was kann das THW bei Waldbränden leisten?

Wie vielfältig das THW bei Waldbränden unterstützen kann, lesen Sie hier .

Das THW arbeitet eng mit Feuerwehr, Bergwacht, DRK , Maltesern, Forstbehörden, Polizei und Landwirten zusammen. Die Zusammenarbeit ist entscheidend, um die komplexen Herausforderungen bei Waldbränden zu bewältigen. Die THW -Fähigkeiten umfassen dabei die Löschwasserversorgung über lange Strecken, Fachberatung und Führungsunterstützung, Logistik, technische Unterstützung wie Beleuchtung oder Räum- und Wegebauarbeiten sowie die Luftaufklärung durch Drohnen.

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Im Hürtgenwald brannten 300 Hektar Wald, das THW war mit 53 Einsatzkräften zur Unterstützung der Waldbrandbekämpfung vor Ort.

Aufgrund der bundesweiten Waldbrandlage waren allein in den letzten 24 Stunden mehr als 350 THW-Kräfte im Einsatz.

Trotz sinkender Waldbrandstufen in einigen Regionen bleibt die Gefahr in weiten Teilen Deutschlands bestehen.