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title: "UNESCO nimmt Bremer Rathaus und Roland in Bremen in die Welterbeliste auf; Seit 2004 UNESCO-Welterbe für Rathaus und Roland"
sdDatePublished: "2026-08-18T17:55:00Z"
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  - name: "culture"
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  - name: "monument and heritage site"
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locations:
  - "Bremen (Bundesland)"
  - "Germany"
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UNESCO nimmt Bremer Rathaus und Roland in Bremen in die Welterbeliste auf; Seit 2004 UNESCO-Welterbe für Rathaus und Roland

Foto: Senatskanzlei / Michael Dieck
DER BREMER RATSKELLER
DAS KÖSTLICHE FUNDAMENT
Von den oberen Etagen ist es nicht weit zu den
Köstlichkeiten in den Tiefen des Rathauses. Der Rats-
keller, einst als Fundament für das gotische Rathaus
gebaut, beherbergt heute ein beeindruckendes Sorti-
ment von über 1200 verschiedenen deutschen Weinen.
Mit dem Bremer Ratskeller – Weinhandel seit 1405
verbindet sich eine Handelstradition, die einen bedeu-
tenden Beitrag zur Weinkultur in Deutschland leistet.
Dieser Tradition, die für eine hohe Sensibilität im Um-
gang mit dem ältesten Kulturgetränk der Welt steht,
fühlt sich der Ratskeller verpflichtet. Im Rosekeller und
im Apostelkeller lässt sich das Aroma der jahrhunderte-
alten Weine schnuppern. Ältester ist der Rüdesheimer
Fasswein von 1653.
Foto: WFB / Melanka Helms-Jacobs
DER BREMER ROLAND
„VRYHEIT DO IK JU OPENBAR“
Rolandstatuen gibt es in vielen norddeutschen Städten.
Sie sind Symbole für Markt- und Handelsrechte. Für die
Expertinnen und Experten ist der Bremer Roland die be-
rühmteste, künstlerisch eindrucksvollste und schönste
dieser Figuren, er steht für Freiheit und bürgerliche
Autonomie.
Die Freiheitsstatue Bremens: der Roland
VRYHEIT DO IK JU OPENBAR („Freiheit offenbare ich
Euch“) steht auf dem Schild der 1404 errichteten stei-
nernen Bremer Rolandstatue – kurz danach begann
der Rathausbau. Schon der hölzerne Vorgänger war ein
Symbol städtischer Freiheit, das der Erzbischof 1366
zerstören ließ.
Der Roland ist und bleibt Bremens Wahrzeichen. Die
Bremerinnen und Bremer sind überzeugt: Solange er
steht, bleibt Bremen frei.
TAG DER
DEUTSCHEN EINHEIT
BREMEN 2026
FÜHRUNGEN
RATHAUS UND RATSKELLER
Tickets und weitere Informationen
Bremen Tourismus
Bremen-Info in der Böttcherstraße
Tel. 0421.30 800 10
www.bremen-tourismus.de
Mehr Informationen finden Sie auch hier:
360°-RUNDGANG
Wenn Sie das Rathaus schon
vor Ihrem ersten Besuch
erforschen wollen, gibt es jetzt
einen virtuellen 3D-Rundgang.
Außerdem im Angebot: eine Kinder-Tour
und Infos für Schulklassen.
Freie Hansestadt Bremen

Senatskanzlei | Rathaus | Am Markt 21 | 28195 Bremen
Referat 42, Öffentlichkeitsarbeit Rathaus,
Welterbe-Kommunikation, Besuchergruppen
Ansprechpartner: Peter Lohmann
welterbebremen@sk.bremen.de
www.welterbe.bremen.de
Foto: WFB / Jonas Ginter
DAS BREMER RATHAUS
UNESCO-WELTERBE

Am 2. Juli 2004 hat die UNESCO das Rathaus und den
Roland in die Welterbeliste aufgenommen. Damit haben
beide die international höchste und begehrteste Aus-
zeichnung erhalten. Die Kulturorganisation der Vereinten
Nationen würdigt damit die geschichtliche, politische und
künstlerische Bedeutung von Rathaus und Roland.
In der Begründung für die Auszeichnung des Rathauses
wird auch die herausragende Form der Architektur der
späten Renaissance in Norddeutschland, die sogenannte
Weser-Renaissance, ausdrücklich hervorgehoben. Dem
Roland bescheinigt die UNESCO, er sei eine der ältesten
und die repräsentativste der Roland-Statuen, die als
Symbol für Freiheit und Marktrechte errichtet wurden.
In der Unteren Halle, die durch ihre Schlichtheit und
ihre mächtigen Stützpfeiler beeindruckt, ist ein moder-
nes Besucherzentrum geplant. Hier werden Rathaus und
Roland sowie UNESCO-Welterbestätten aus aller Welt
neu erlebbar.
GESCHICHTE PUR
DIE OBERE HALLE
Die Obere Halle im Alten Rathaus von 1405 beein-
druckt mit feierlicher Würde und großen Gemälden.
Vier prächtige Modell-Kriegsschiffe segeln durch den
Raum – Zeugen einer Zeit, in der Bremen wertvolle
Schiffsladungen unter Schutz über die Meere schickte.
Verstecktes Highlight ist die Güldenkammer mit ver-
goldeter Ledertapete.
Die Obere Halle ist seit über 600 Jahren ein Ort des
politischen Lebens. Über Jahrhunderte war dies der
Versammlungsort des Rates. Heute nutzen Senat
und Bürgermeister den Raum für zahlreiche Veran-
staltungen, wie die Nacht der Jugend oder die Ver-
leihung des Bremer Literaturpreises. Ein weiterer
Höhepunkt ist die alljährliche Schaffermahlzeit des
Hauses Seefahrt. Sie ist das älteste Freundschafts-
mahl der Welt – mit Spendensammlung und festlich
gedeckten Tischen.
HIER WIRD REGIERT
DER SENATSSAAL IM NEUEN RATHAUS
Das Bremer Rathaus ist Sitz der Landesregierung. Der
Senat der Freien Hansestadt Bremen tagt wöchentlich
unter dem Vorsitz des Präsidenten des Senats und
Bürgermeisters.
Gemusterte Seide bespannt die Wände und schwere
Kristallleuchter hängen von der Decke. Im Kontrast
zu den Wänden befindet sich neben den Leuchtern
auch helles Stuckwerk an der Decke, in dem die vier
Jahreszeiten zu erkennen sind. Der eindrucksvolle
Teppich mit eingewebten Bremer Schlüsseln ist ein
Entwurf des Schriftstellers und Ehrenbürgers Rudolf
Alexander Schröder.
Die Bremerinnen und Bremer sind stolz auf ihr
Rathaus und den Roland im Herzen unserer schönen
Stadt. Beide sind UNESCO-Welterbe und zählen damit
zum Best-of der Weltgeschichte. Ich wünsche Ihnen
viel Freude auf Ihrer Entdeckungstour.
Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte
Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen

BREMER RATHAUS UND ROLAND
UNESCO-WELTERBE SEIT 2004
Das Bremer Rathaus zieht die Menschen in seinen Bann.
Und das ist kein Wunder, denn hier wird Geschichte
hautnah erlebbar. Vor über 600 Jahren errichtet, ist das
Rathaus nahezu unverändert erhalten.

Hier tagte der Rat der Stadt, hier rang er um politische Ent-
scheidungen zum Wohle von Stadt und Land, hier wurde
Recht gesprochen. Und auch heute ist das Rathaus Sitz
von Regierung und Verwaltung Bremens, die seit jeher
eines im Sinn hat: ihre Selbständigkeit und Selbstbe-
stimmung als Stadtrepublik zu bewahren und zu vertei-
digen. Das Bremer Rathaus steht damit in einzigartiger
Weise für Kontinuität.
Foto: Senatskanzlei / Michael Dieck
Foto: Senatskanzlei / Michael Dieck
Foto: Senatskanzlei / Michael Dieck
Foto: Senatspressestelle / Tristan Vankann