Regierungsrat Martin Neukom und Bildungsdirektorin Silvia Steiner weihen neue Kantonsschulfiliale in Dübendorf ein; Holzmodulbauweise, 250 Module, Minergie-Eco-Standard

Neue Kantonsschulfiliale in Dübendorf eingeweiht | Kanton Zürich

Neue Kantonsschulfiliale in Dübendorf eingeweiht

Diese Woche unterrichten die Lehrpersonen der Kantonsschule Stadelhofen erstmals Schülerinnen und Schüler in der neuen Filiale in Dübendorf. Auf dem Empa-Eawag-Areal in Dübendorf entstand ein Provisorium in Form von innovativen Holzmodulbauten. Diese bieten eine angenehme Atmosphäre und erfüllen hohe Ansprüche an Funktionalität und Nachhaltigkeit.

Um einen geeigneten Standort für eine neue Kantonsschule zu finden und ihn zu realisieren, braucht es Zeit. Wenn es darum geht, kurzfristig Schulraum zur Verfügung zu stellen, setzt der Kanton deshalb auf Provisorien. Diese erstellt der Kanton seit einigen Jahren in Form von innovativen Holzmodulbauten. Ihre Architektur erfüllt höhere Ansprüche in Bezug auf Atmosphäre, Nachhaltigkeit und Funktionalität. Mit den Container-Provisorien, die viele aus ihrer eigenen Schulzeit kennen, haben sie nichts gemeinsam.

Heute weihten Regierungsrat und Baudirektor Martin Neukom sowie Regierungsrätin und Bildungsdirektorin Silvia Steiner mit Vertreterinnen und Vertretern der Schule und der am Bau beteiligten Unternehmen das neue Gebäude feierlich ein. Die Filiale liegt in einem dynamischen Einzugsgebiet und ist mit dem öffentlichen Verkehr gut erreichbar. Sie öffnet ihre Tore für die ersten Klassen des Langgymnasiums, des Kurzgymnasiums und der Handelsmittelschule für vorerst rund 220 Schülerinnen und Schüler (Gesamtkapazität 650).

Das Schulhaus besteht aus rund 250 Holzmodulen. Es umfasst zwei Schultrakte mit Klassenzimmern für den Unterricht sowie Fachräumen für Naturwissenschaften, Bildnerisches Gestalten, Informatik und Musik, einen Mehrzweckraum, eine Mediothek und eine Mensa. Im dritten Trakt befinden sich zwei Sporthallen. Zu den drei in auffälligem Grün gehaltenen Gebäuden gehört ein Aussenraum, der als Zugang und Pausenhof dient. Er besteht aus begrünten Flächen, beschatteten Begegnungsorten und einem Sportplatz. Im Hof wird auch ein Kunst-und-Bau-Projekt des Künstlers Ronny Hardliz platziert. Er wird einen Schulbus auf dem Gelände parkieren, in dem neue Formen der Begegnung erprobt werden können.

Das von Bauart Architekten und Planer AG geplante und durch Blumer Lehmann AG realisierte Projekt hatte eine Bauzeit von 15 Monaten und kostete insgesamt rund 47 Millionen Franken. Die Sportbauten wurden von pool Architekten gestaltet und im Jahr 2025 mit dem Architekturpreis Kanton Zürich ausgezeichnet.

Das Schulhaus erfüllt den Minergie-Eco-Standard und der Sporthallentrakt den Minergie-A-Eco-Standard. Das Gebäude ist mit einer Lüftung mit geringem Stromverbrauch ausgestattet. Das Schulprovisorium bleibt voraussichtlich bis Ende der 2030er-Jahre in Dübendorf. Anschliessend kann es demontiert und an einem anderen Standort wieder aufgebaut werden.

Die Anlage ist auf eine Lebensdauer von rund 30 Jahren ausgelegt. Das Gebäude markiert den Beginn der zweiten Generation dieser Holzmodulbauten. Die Erfahrungen mit den bereits erstellten Schulprovisorien in Holzmodulbauweise in Uetikon am See und Hohlstrasse in Zürich sind positiv. Der Rahmenvertrag mit der Totalunternehmung Blumer Lehmann AG ermöglicht es, modulare Schul- und Sportbauten mit wenig planerischem Aufwand an den jeweiligen Standort anzupassen. Dadurch lassen sich Projekte einfacher umsetzen und neue Übergangs-Schulbauten schneller bereitstellen.

Die beiden Schultrakte sind miteinander verbunden, gegenüber steht der dritte Trakt mit den Sporthallen. Quelle: Baudirektion Bild «Blick von einer überdachten Betonplattform auf ein Gebäude mit transluzenten Paneelen und einer spiralförmigen Metalltreppe.» herunterladen

Viel Tageslicht und das helle Holz sorgen für eine einladende Atmosphäre in den Innenräumen. Ein Lüftungssystem mit geringem Stromverbrauch schafft ein angenehmes Raumklima. Quelle: Baudirektion Bild «Schulflur mit holzvertäfelten Wänden und Decke, grün gestrichenen Türen und Spinden, und einem Fenster mit Blick ins Grüne am Ende.» herunterladen

Im dritten Trakt befinden sich zwei Sporthallen. Die Sportbauten stammen von pool Architekten. Quelle: Baudirektion Bild «Neue Sporthalle mit hellen Holzwänden, runden Fenstern und rotem Boden mit farbigen Spielfeldmarkierungen. Basketballkörbe und Handballtore sind sichtbar.» herunterladen

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Das Schulhaus besteht aus rund 250 Holzmodulen. Es umfasst zwei Schultrakte sowie einen dritten Trakt mit zwei Sporthallen. Quelle: Baudirektion

Bild «Langgestrecktes, dreistöckiges, mintgrünes Gebäude mit vielen Fenstern und einem modernen dunklen Hochhaus im Hintergrund.» herunterladen

Die beiden Schultrakte sind miteinander verbunden, gegenüber steht der dritte Trakt mit den Sporthallen. Quelle: Baudirektion

Bild «Blick von einer überdachten Betonplattform auf ein Gebäude mit transluzenten Paneelen und einer spiralförmigen Metalltreppe.» herunterladen

Viel Tageslicht und das helle Holz sorgen für eine einladende Atmosphäre in den Innenräumen. Ein Lüftungssystem mit geringem Stromverbrauch schafft ein angenehmes Raumklima. Quelle: Baudirektion

Bild «Schulflur mit holzvertäfelten Wänden und Decke, grün gestrichenen Türen und Spinden, und einem Fenster mit Blick ins Grüne am Ende.» herunterladen

Im dritten Trakt befinden sich zwei Sporthallen. Die Sportbauten stammen von pool Architekten. Quelle: Baudirektion

Bild «Neue Sporthalle mit hellen Holzwänden, runden Fenstern und rotem Boden mit farbigen Spielfeldmarkierungen. Basketballkörbe und Handballtore sind sichtbar.» herunterladen

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