Munich Re übernimmt At-Bay in den USA; Unternehmenswert 575 Mio. USD
Update Aktien International
Börsennews 19. August 2026
Aktien International – Update
Täglicher Marktkommentar aus dem BEKB-Handelsraum
Übersicht European Futures Euro Stoxx 50 6'490
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- 0.2 % CAC 40 8'544
- 0.4 % FTSE 100 10'751
- 0.1 % US-Futures Dow Jones Industrial 53'468
- 0.1 % Nasdaq 100 29'520
- 0.2 % S&P 500 7'715
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News Europa
Munich Re: übernimmt At-Bay für 575 Mio. US-Dollar Munich Re hat die Übernahme von At-Bay, einem US- amerikanischen Insurtech-Unternehmen, das Cyberversicherungen und Cybersicherheits- lösungen für kleine und mittlere Unternehmen anbietet, vereinbart. Dies gab das Unternehmen in einer Mitteilung bekannt. Munich Re wird At-Bay zu einem Unternehmenswert von 575 Millionen US-Dollar erwerben. At-Bay wird von Hartford Steam Boiler (HSB), einem Teil des Geschäftsbereichs Global Specialty Insurance von Munich Re, betreut. Die Übernahme ist ein strategischer Schritt zur Stärkung der Position von Munich Re und HSB im Cyberversicherungsmarkt durch die Kombination von Versicherung mit proaktiver Risikominderung und einer Technologieplattform. Der Abschluss der Transaktion steht unter dem Vorbehalt üblicher Bedingungen, einschliesslich der erforderlichen behördlichen Genehmigungen, und wird im ersten Quartal 2027 erwartet.
Vinci: Aufsichtsrat und der Vorstand der All For One- Group unterstützen die Übernahme des IT- Dienstleisters durch Vinci Energies Die Offerte der Tochter des französischen Baukonzerns von 67,50 Euro je Aktie in bar sei nach Ansicht der beiden Gremien fair und angemessen, teilte All for One Group mit Sitz in Filderstadt bei Stuttgart mit. Dies werde auch durch ein unabhängiges Gutachten, eine sogenannte “Fairness Opinion”, durch die Investmentbank Parkview Partners bestätigt. Damit wird
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All for One mit etwa 336 Millionen Euro bewertet. Nach eingehender Prüfung der Angebotsunterlage werde den Aktionären die Annahme des öffentlichen Übernahmeangebots empfohlen.
Euroraum: Inflation steigt im Juli auf 2,9 Prozent Die jährliche Inflationsrate erhöhte sich auf 2,9 (Vormonat: 2,8) Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat in einer zweiten Veröffentlichung mitteilte. Die Statistiker bestätigten damit - wie von Volkswirten erwartet - ihre erste Schätzung vom 31. Juli. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig 2 Prozent an. Die sogenannte Kernteuerung, (ohne die Preise von Energie, Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabak) stieg auf 2,5 (2,4) Prozent. Die Kernrate gilt unter Ökonomen als Richtgrösse für den Inflationstrend. Binnen Monatsfrist stiegen die Verbraucherpreise im Juli in der Gesamtrate um 0,2 Prozent, in der Kernrate wurde eine Stagnation ermittelt. Die vorläufigen Daten wurden damit - wie von Volkswirten erwartet - bestätigt.
Deutschland: Auftragsbestand der Industrie im Juni gestiegen Der Auftragsbestand der deutschen Industrie ist im Juni auf saison- und kalenderbereinigter Basis um 0,8 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen. Die offenen Aufträge aus dem Inland erhöhten sich um 1,2 Prozent, der Bestand an Aufträgen aus dem Ausland stieg um 0,6 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, erhöhte sich der Auftragsbestand im Vergleich zum Vorjahresmonat kalenderbereinigt um 9,3 Prozent. Wesentlich getragen wurde die Entwicklung durch den Bereich Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit einem Anstieg von 4,6 Prozent. Auch der Maschinenbau wirkte mit einem Plus von 0,9 Prozent positiv auf das Gesamtergebnis. Bei den Herstellern von Investitionsgütern stieg der Auftragsbestand zum Vormonat um 0,9 Prozent, bei den Herstellern von Konsumgütern um 3,2 Prozent. Im Bereich der Vorleistungsgüter fiel der Bestand um 0,2 Prozent. Die Reichweite des Auftragsbestands blieb im Juni im Vergleich zum Vormonat unverändert bei 8,9 (8,9) Monaten. Bei den Herstellern von Investitionsgütern blieb die Reichweite konstant bei 12,4 (12,4) Monaten. Auch bei den Herstellern von Vorleistungsgütern verharrte die Reichweite unverändert bei 4,6 (4,6) Monaten, während sie bei den Herstellern von Konsumgütern auf 4,3 (4,2) Monate stieg.
Deutschland zum II: Einzelhandelsumsatz im Juni deutlich weniger stark gefallen als angenommen Wie aus Daten der Bundesbank hervorgeht, sank der Umsatz gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent. Vorläufig war ein überraschend deutlicher Rückgang von 0,7 Prozent gemeldet worden. Die Prognose hatte auf minus 0,2 Prozent gelautet. Für das erste Quartal steht damit ein revidierter Zuwachs von 0,2 Prozent zu Buche. Das Statistische Bundesamt hatte bei der ersten Veröffentlichung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von einer verhaltenen Entwicklung des privaten Verbrauchs gesprochen. Ausführliche BIP-Daten werden am 25. August veröffentlicht.
Grossbritannien: Inflation steigt auf 2,9 % Die Verbraucherpreisinflation in Grossbritannien hat sich im Juli vor allem aufgrund gestiegener Energiepreise für Haushalte beschleunigt, wie offizielle Daten am Mittwoch zeigten. Der Verbraucherpreisindex verzeichnete im Juli ein jährliches Wachstum von 2,9 Prozent und übertraf damit den Anstieg von 2,6 Prozent im Juni, so das Amt für nationale Statistik (ONS). Dies war der höchste Wert seit vier Monaten und entsprach den Erwartungen der Wirtschaftsexperten. Im Monatsvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 0,3 Prozent, nach einem Anstieg von 0,1 Prozent im Vormonat. Die Kerninflation, die Preise für Energie, Lebensmittel, Alkohol und Tabak ausklammert, blieb im Juli unverändert bei 2,6 Prozent.
News Übersee
Moderna / Merck: experimenteller mRNA-basierter Melanom-Impfstoff verhindert Wiederauftreten und die Ausbreitung des Krebses Ein von Merck und Moderna entwickelter, massgeschneiderter Impfstoff hielt Patienten nach der operativen Entfernung ihres Melanoms länger krebsfrei als Standardbehandlungen. Es handelt sich um den ersten Erfolg einer Phase-3-Studie für einen Krebsimpfstoff. Die Unternehmen können nun die
www.bekb.ch | Börsennews | 19. August 2026 3
Zulassungsbehörden um die Marktzulassung bitten. Die Unternehmen gaben am Mittwochmorgen bekannt, dass die Kombination ihres Autogenimpfstoffs Intismeran mit Mercks Immuntherapeutikum Keytruda in der Studie mit 1'100 Patienten die alleinige Behandlung mit Keytruda hinsichtlich der Verhinderung eines Melanomrezidivs übertraf. Ein weiteres Ziel der Studie ist die Verhinderung der Ausbreitung der Krankheit auf andere Organe. Die Moderna-Aktie legte im vorbörslichen Handel am Mittwoch zeitweise um über 65 % zu, während die Merck-Aktie um 7,0 % stieg. Obwohl die Unternehmen die wichtige Nachricht, dass der Impfstoff einen klinisch relevanten und statistisch signifikanten Unterschied bewirkt, verkündeten, werden sie die Daten auf einer bevorstehenden medizinischen Fachtagung präsentieren. Sie werden sich ausserdem mit den US- amerikanischen Zulassungsbehörden über die Beantragung der Zulassung der Kombinationstherapie beraten.
Amazon: weitet Drohnen-Lieferservice in den USA aus und plant bis Ende des Jahres mit einer Versechsfachung der Reichweite auf fast 500 Städte Der Dienst mit dem Namen Prime Air ist derzeit in elf amerikanischen Städten verfügbar, darunter Phoenix, Detroit, Houston, Dallas und San Antonio. Er wird zudem in Kürze unter anderem in Chicago, Syracuse im Bundesstaat New York, Cleveland, Atlanta und Boise im Bundesstaat Idaho an den Start gehen. Amazon erklärte, Prime Air bietet die grösste Auswahl an Artikeln an, die per Drohne geliefert werden können, darunter Lebensmittel, Elektronikartikel, Kosmetika, Medikamente und Haushaltsprodukte. Die Lieferstandorte mit Drohnen verzeichneten die höchsten durchschnittlichen Liefervolumina in den USA mit Tausenden von Zustellungen täglich, teilte das Unternehmen mit. Laut David Carbon, Vizepräsident von Amazon Prime Air, bietet der Dienst Kunden bei Bedarf auch eine schnellere Option mit Lieferungen bereits innerhalb von 30 Minuten. “Wir haben in diesem Jahr bereits Hunderttausende Pakete per Drohne an Kunden zugestellt, und bis Ende 2026 wollen wir Kunden in fast 500 Städten und Gemeinden beliefern”, sagte er.
American Express: erweitert Partnerschaftsportfolio im Sportbereich um St Andrews Links Trust American Express gab am Mittwoch bekannt, offizieller Zahlungspartner von St Andrews Links Trust zu werden und damit sein globales Portfolio an Sportpartnerschaften auszubauen. Berechtigte Inhaber der Platinum- und Centurion-Karten in ausgewählten Ländern erhalten die Möglichkeit, sich exklusiv über Amex für Golfpakete auf ausgewählten St Andrews-Golfplätzen im nächsten Jahr zu bewerben, darunter auch auf dem legendären Old Course. Die Bewerbungsphase beginnt am kommenden Mittwoch für berechtigte Centurion- Mitglieder und am 2. September für berechtigte Platinum-Mitglieder. Finanzielle Details der Partnerschaft wurden nicht veröffentlicht.
IBM: entwickelt neue modulare Kryoarchitektur für Quantenprozessoren IBM (IBM) hat eine neue modulare Architektur für Kryosysteme entwickelt, die Quantenprozessoren aufnehmen und kühlen sollen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die neue Kryoarchitektur ist eine Schlüsselkomponente für die Realisierung von IBM Quantum Starling, dem fehlertoleranten Quantencomputer des Unternehmens, der voraussichtlich 2029 auf den Markt kommen wird. IBM gab an, die neue Architektur bereits erfolgreich mit zwei gekoppelten Kryozellen demonstriert zu haben.
SK Hynix: kauft im grossen Stil Aktien zurück Der Südkoreanische Chipkonzern SK Hynix will Milliarden in Aktienrückkäufe stecken. Das Unternehmen kündigte am Mittwoch ein Programm im Volumen von 40 Billionen Won (gut 24 Milliarden Euro) an. Im Zeitraum vom 20. August bis zum 19. November sollen bis zu 24 Millionen eigene Aktien zurückgekauft werden, teilte SK Hynix mit. Das Unternehmen profitiert derzeit vom Boom bei KI-Chips und verzeichnet Rekord- Mittelzuflüsse. Der Aktienkurs machte daraufhin nachbörslich Verluste aus dem Hauptgeschäft wett.
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