Borussia Dortmund und FC Bayern München Gipfeltreffen im Franz Beckenbauer Supercup; Neuer: 545 Bundesliga-Spiele, 246 ohne Gegentor
Franz Beckenbauer Supercup: Die Schlüsselspieler von Bayern München | Bundesliga
Franz Beckenbauer Supercup: Die Schlüsselspieler von Bayern München
Am Samstagabend kommt es zum Gipfeltreffen im Franz Beckenbauer Supercup zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München. Wir schauen uns die Schlüsselspieler des FCB genauer an. Ein Superstar jagt dort den anderen…
In der neuen Saison kann der Weltklasse-Torhüter keinen Geringeren als Thomas Müller ablösen. Letzte Saison ist er mit dem Ur-Bayern als deutscher Rekordmeister unter den Spielern gleichgezogen. Beide haben nun 13 Titel. In seiner 21. Profi-Saison könnte Manuel Neuer also einen neuen Rekord aufstellen.
Dass er einer der besten, wenn nicht sogar der beste Torhüter der Geschichte ist, zeigen nicht nur diese Statistiken eindrucksvoll. In seinen 545 Bundesliga-Spielen blieb er in 246 davon ohne Gegentor - Rekord! Dazu ist er der einzige Torhüter der Bundesliga-Geschichte, der mehr als 100 Bundesliga-Spiele bestritten hat und weniger Tore kassiert hat, als er Spiele absolviert hat (462 Gegentore in 545 Spielen). Die Dortmunder werden sich am Samstag wieder auf die menschgewordene Wand einstellen müssen.
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Auch der französische Innenverteidiger wirkt für seine Gegenspieler wie eine Wand, wenn sie mit ihren Dribblings an ihm nicht vorbeikommen. Das liegt daran, dass Vincent Kompany vollstes Vertrauen in den 27-Jährigen hat. Upamecano zahlt das mit guten Leistungen zurück. In der abgelaufenen Saison kam er auf eine Zweikampfquote von 57 Prozent. Seit Mai 2024 hat der FC Bayern München mit ihm auf dem Platz in der Bundesliga nicht verloren.
Ein wichtiger Faktor: die 1A-Innenverteidigung, die Upamecano zusammen mit Jonathan Tah bildet. Die beiden standen letzte Saison 15 mal in der Anfangsformation (13 Siege, zwei Remis). Weil die Bayern in der Champions League so weit kamen, waren es nicht mehr.
Der Sechser zieht wieder eindrucksvoll die Strippen im FCB-Mittelfeld. In den letzten Jahren hatte der 31-Jährige einen kleinen Durchhänger. Durch das Vertrauen, das Kompany ihm schenkt, fand der DFB-Kapitän wieder zurück zu seiner alten Stärke. Mit 120 Ballbesitzphasen pro 90 Minuten liefert Joshua Kimmich in der letzten Saison den Bestwert. Dazu erreichten ganze 92 Prozent der Pässe seine Mitspieler.
Seine Passsicherheit ist aber nicht seine einzige Stärke. Mit durchschnittlich zurückgelegten 12,8 km pro Spiel liegt er im Liga-Vergleich ganz weit vorne. Auch aus 75 Prozent der Drucksituationen konnte er sich in der letzten Saison lösen. Nur Jonathan Tah erreichte einen noch besseren Wert.
Die Spieler hinten ackern, damit die Angreifer zaubern können. Diese Aussage trifft bei Luis Díaz nicht ganz zu. Auch der Kolumbianer ackert ordentlich. Als Stürmer hat er unglaubliche 51 Prozent der Zweikämpfe gewonnen und ist damit ein wichtiger Bestandteil des hohen Gegenpressings der Bayern.
Zaubern kann der Offensivspieler selbstverständlich auch. Mit seinen 14 Torvorlagen muss er sich nur hinter Michael Olise (19) und Julian Ryerson (15) einordnen. Mit seinen 29 Scorer-Punkten (15 Tore, 14 Vorlagen) ist er hinter seinen Mitspielern Harry Kane (41) und Michael Olise (34) der Drittbeste in der abgelaufenen Saison.
Wenn beim FC Bayern über Schlüsselspieler gesprochen wird, darf er selbstverständlich nicht fehlen. Harry Kane wurde in seinen drei Bundesliga-Saisons immer Torschützenkönig. Dabei traf er in der abgelaufenen Saison fast mit jedem dritten Torschuss. Auch seine Abschluss-Effizienz von +11,9 Toren ist herausragend. Er hat also fast zwölf Tore mehr erzielt, als nach Anzahl und Qualität der Torchancen zu erwarten gewesen wären.
Dazu trifft er im Schnitt alle 78 Minuten in der Bundesliga. Zum Vergleich: Robert Lewandowski ließ es alle 100, Gerd Müller alle 105 Minuten klingeln. Und trotzdem ist sich der Engländer nicht zu schade, mit nach hinten zu arbeiten. Oft tritt er auch als Sechser, Achter oder Zehner auf - und wenn ihm das zu langweilig ist, eilt er auch mal nach hinten und setzt zur Grätsche an. Da müssen die Dortmunder echt mal aufpassen.
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