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title: "Verkehrsausschuss Berlin beschließt öffentliche Anhörung zum Entwurf eines Elften Gesetzes zur Änderung des Regionalisierungsgesetzes; Anhörung am 6. Oktober 2025, 11 Uhr"
sdDatePublished: "2026-08-19T17:10:00Z"
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Verkehrsausschuss Berlin beschließt öffentliche Anhörung zum Entwurf eines Elften Gesetzes zur Änderung des Regionalisierungsgesetzes; Anhörung am 6. Oktober 2025, 11 Uhr

7. Protokoll 24.09.2025

Verkehrsausschuss

21. Wahlperiode
Protokoll der 7. Sitzung
vom 24. September 2025
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Kurzprotokoll
der 7. Sitzung

Verkehrsausschuss
Berlin, den 24. September 2025, 07:30 Uhr
10557 Berlin, Konrad-Adenauer-Straße 1
Paul-Löbe-Haus, E 600
Vorsitz: Tarek Al-Wazir, MdB
Tagesordnung

Tagesordnungspunkt 1
Seite 4
Gesetzentwurf der Bundesregierung
Entwurf eines Elften Gesetzes zur Änderung des
Regionalisierungsgesetzes
BT-Drucksache 21/1495

Federführend:
Verkehrsausschuss
Mitberatend:
Haushaltsausschuss (mb und § 96 GO)
Berichterstatter:
Abg. Wolfgang Wiehle [AfD]

Tagesordnungspunkt 2
Seite 4
Gesetzentwurf der Bundesregierung
Entwurf eines Gesetzes zur Abmilderung des Tras­
senentgeltanstiegs bei den Eisenbahnen des Bundes
BT-Drucksache 21/1499

Federführend:
Verkehrsausschuss
Berichterstatter:
Abg. Matthias Gastel [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]

Verkehrsausschuss

21. Wahlperiode
Protokoll der 7. Sitzung
vom 24. September 2025
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Tagesordnungspunkt 3
Seite 5
Bericht des Bundesministers für Verkehr
auf Antrag der Fraktionen der CDU/CSU und SPD
Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene
(Eckpunkte zur Reform der Deutschen Bahn)
Selbstbefassung 21(15)SB-16

Tagesordnungspunkt 4*)
Seite 4
Bericht der Bundesregierung
auf Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Finanzierung der Projekte des Bedarfsplans
Schiene und Zeitplan für die anstehenden Parla­
mentsbefassungen
Selbstbefassung 21(15)SB-18

Der mit *) gekennzeichnete TOP wurde vertagt bzw. abgesetzt.

Verkehrsausschuss

21. Wahlperiode
Protokoll der 7. Sitzung
vom 24. September 2025
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Mitglieder des Ausschusses

Ordentliche Mitglieder
Stellvertretende Mitglieder
CDU/CSU
Baumgartner, Günter
Donth, Michael
Geissler, Dr. Jonas
Jordan, Alexander
Kölbl, Daniel
Orthey, Harald
Ploß, Dr. Christoph
Rehbaum, Henning
Sassenrath, Carl-Philipp
Simon, Björn
Bodin, Leif Erik
Frauenpreiß, Christoph
Grasse, Adrian
Günther, Georg
Oest, Florian
Oßner, Florian
Schreiner, Felix
Steineke, Sebastian
Stracke, Stephan
Tauschwitz, Vivian
AfD
Bochmann, René
Giersch, Alexis L.
Haise, Lars
Henze, Stefan
Kneller, Maximilian
Wiehle, Wolfgang
Zons, Ulrich von
Becker, Carsten
Goßner, Hans-Jürgen
Holm, Leif-Erik
Kraft, Dr. Rainer
Mayer, Andreas
Scheurell, Volker
Strauß, Otto
SPD
Cademartori, Isabel
Kröber, Martin
Reichardt, Truels
Troff-Schaffarzyk, Anja
Vöpel, Dirk
Zierke, Stefan
Kreiser, Dunja
Mieves, Matthias David
Rützel, Bernd
Schwartze, Stefan
Zorn, Armand
BÜNDNIS 90/DIE
GRÜNEN
Al-Wazir, Tarek
Broßart, Victoria
Gastel, Matthias
Michaelsen, Swantje Henrike
Eckert, Leon
Müller, Claudia
Slawik, Nyke
Verlinden, Dr. Julia
Die Linke
Bosch, Jorrit
Pantisano, Luigi
Schliesing, David
Beutin, Lorenz Gösta
Ramelow, Bodo
Zerr, Anne

Verkehrsausschuss

21. Wahlperiode
Protokoll der 7. Sitzung
vom 24. September 2025
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Vor Eintritt in die Tagesordnung
Der Vorsitzende eröffnet die siebte Sitzung des Ver-
kehrsausschusses und gratuliert Abg. Ulrich von
Zons nachträglich zum Geburtstag sowie Abg.
Victoria Broßart zu ihrem heutigen Geburtstag. Er
weist darauf hin, dass an der heutigen Sitzung
mehrere Vertreterinnen und Vertreter des Bundes-
rechnungshofs als Zuhörende teilnehmen und
heißt diese willkommen.
Er stellt fest, dass Abg. von Zons digital zugeschal­
tet ist, obwohl an sich Ausschussmitglieder nur an
Sitzungen digital teilnehmen können, die nach § 60
Absatz 4 GO-BT einberufen wurden. Er erklärt,
dass man Abg. von Zons die digitale Teilnahme
heute nicht verwehren wird, bittet aber, die Verein­
barungen für die Zukunft zu beachten.
Er führt aus, dass heute die Beschlussfassung zu
zwei Anhörungen ansteht, aber noch kein Grundla­
genbeschluss, wie die Anhörungen stattfinden sol­
len, gefasst wurde. Er verweist auf die zum Thema
Anhörungen als Auszug aus den bisherigen Verein­
barungen der Obleute zu den Grundsatzbeschlüs­
sen verteilte Ausschussdrucksache 21(15)23. Er
stellt fest, dass der Ausschuss die darin enthalte­
nen Vorschläge billigt.

Tagesordnungspunkt 1
Gesetzentwurf der Bundesregierung
Entwurf eines Elften Gesetzes zur Änderung des
Regionalisierungsgesetzes
BT-Drucksache 21/1495
Der Vorsitzende stellt fest:
Der Ausschuss beschließt die Durchführung einer
öffentlichen Anhörung zu dem Gesetzentwurf auf
Drucksache 21/1495 am Montag, 6. Oktober 2025,
ab 11 Uhr.
Er bittet die Fraktionen, so schnell wie möglich die
einzuladenden Auskunftspersonen im Rahmen des
vereinbarten Verteilungsschlüssels mitzuteilen.
In Bezug auf die kommunalen Spitzenverbände
stellt er nach Rückfrage fest, dass keine Fraktion
hier einen Anwendungsfall von § 69a der Ge­
schäftsordnung sieht. Er schlägt vor, wie in ähnli­
chen Fällen einen von den drei kommunalen Spit­
zenverbänden gemeinsam zu benennenden Vertre-
ter zusätzlich, also ohne Anrechnung auf die Be­
nennungsquoten der Fraktionen, einzuladen und
stellt fest, dass dagegen keine Fraktion Einwände
hat.

Tagesordnungspunkt 2
Gesetzentwurf der Bundesregierung
Entwurf eines Gesetzes zur Abmilderung des Tras­
senentgeltanstiegs bei den Eisenbahnen des Bun­
des
BT-Drucksache 21/1499
Der Vorsitzende stellt fest:
Der Ausschuss beschließt die Durchführung einer
öffentlichen Anhörung zu dem Gesetzentwurf auf
Drucksache 21/1499 am Montag, 13. Oktober 2025,
ab 12.30 Uhr.
In Bezug auf die kommunalen Spitzenverbände
stellt er nach Rückfrage fest, dass keine Fraktion
hier einen Anwendungsfall von § 69a der Ge­
schäftsordnung sieht.

Tagesordnungspunkt 4
Bericht der Bundesregierung
auf Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Finanzierung der Projekte des Bedarfsplans
Schiene und Zeitplan für die anstehenden Parla­
mentsbefassungen
Selbstbefassung 21(15)SB-18
Der Vorsitzende stellt fest:
Tagesordnungspunkt 4 wird mit den Stimmen der
Fraktionen CDU/CSU und SPD gegen die Stimmen
der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bei
Stimmenthaltung der Fraktionen AfD und Die
Linke vertagt.

Verkehrsausschuss

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Tagesordnungspunkt 3
Bericht des Bundesministers für Verkehr
auf Antrag der Fraktionen der CDU/CSU und SPD
Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene
(Eckpunkte zur Reform der Deutschen Bahn)
Selbstbefassung 21(15)SB-16
Ausschussdrucksache 21(15)24 (Anlage)
Der Vorsitzende schlägt zum Ablauf bei TOP 3 vor,
nach einem Eingangsstatement des Ministers von
zehn bis 15 Minuten zwei Frage- und Antwortrun­
den mit der üblichen Redezeit von drei Minuten je
Fraktion vorzusehen und stellt das Einverständnis
des Ausschusses mit diesen Vorschlägen fest.
Er weist hinsichtlich des Zeitrahmens auf den Be­
ginn des Plenums um 9 Uhr hin.
Er begrüßt Bundeminister Patrick Schnieder im
Ausschuss und weist darauf hin, dass die Eck­
punkte der von Bundesminister Schnieder vorge­
stellten Agenda als Ausschussdrucksache 21(15)24
verteilt wurden (Anlage).
BM Patrick Schnieder (BMV) dankt für die Gele­
genheit, im Verkehrsausschuss die Vorstellungen
über die Zukunft und die zukünftige Ausrichtung
der Bahn und der Schiene vorstellen zu können. Er
geht sodann auf den Zustand der Bahn ein. In der
angesprochenen Agenda habe er seine Vorstellun­
gen niedergelegt, was man verändern müsse und
wie mit den Problemen bei der Bahn umzugehen
sei. Dazu habe er eine Reihe von Maßnahmen vor­
gestellt. Die Agenda basiere auf einer Drei-Säulen-
Strategie. Die erste Säule betreffe Reformen bei der
Bahn. Säule zwei betreffe Maßnahmen des Bundes,
also das, was die Politik angehe. Die dritte Säule
bildeten Maßnahmen, die man gemeinsam mit dem
gesamten Sektor ergreifen müsse.
Als ersten Schritt habe man fünf verbindliche Ziele
für die Deutsche Bahn definiert. Das erste Ziel sei
mehr Zuverlässigkeit. Die Zuverlässigkeit messe
man an Pünktlichkeit, Kundenkommunikation und
einer modernen und leistungsfähigen Infrastruktur.
Man setze auf realistische Pünktlichkeitsziele und
werde dafür sorgen, dass diese auch erreicht wür­
den. Er habe die Zahl 70 Prozent für 2029 genannt,
was er für ambitioniert, aber auch für realistisch
halte. Wenn man betrachte, wo man heute stehe,
bedeute es schon eine Herausforderung, das zu er-
reichen. Er halte nichts davon, überambitionierte
Ziele vorzugeben, denn wenn man diese verfehle,
sei die Enttäuschung bei den Kunden noch größer
als zuvor. Mittelfristig wolle man 80 Prozent errei­
chen, ohne dass er dazu heute eine Jahreszahl hin­
terlegen könne. 2029 könne man das vielleicht kon­
kretisieren. Es gebe eine Benchmark von 90 Pro­
zent, was ein sehr ambitioniertes Ziel sei. Für die
Zukunft müsse man sich aber ein solches ambitio­
niertes Ziel setzen. Kunden müssten zudem opti­
mal informiert werden. Künftig solle auf allen Ka­
nälen dieselbe Information abrufbar sein. Die Kun­
den sollten in dem Moment informiert werden, in
dem die Deutsche Bahn oder die DB InfraGO von
einer Änderung des Fahrplans erfahre. Zur Zuver­
lässigkeit gehöre auch eine widerstandsfähige, mo­
derne und leistungsfähige Infrastruktur. Eine Sanie­
rung aller 42 Hochleistungskorridore wolle man bis
zum Jahr 2036 umsetzen, um wieder ein zuverlässi­
geres Netz zu erreichen. Auch die Bahnhöfe als Vi­
sitenkarte der Bahn müssten attraktiver gestaltet
werden. In den kommenden fünf Jahren wolle man
500 Bahnhöfe und bis 2035 weitere 500 Bahnhöfe
sanieren und barrierefrei machen, also insgesamt
1.000 Bahnhöfe. Ein weiteres Ziel sei dauerhafte
Wirtschaftlichkeit. Alle drei Eisenbahnverkehrsun­
ternehmen der DB – Fernverkehr, Regio und Cargo
– müssten sich bis spätestens 2028 finanziell selbst
tragen und positive Ergebnisse erwirtschaften. Bei
Regio sei das der Fall. Bei Cargo müsse das im Hin­
blick auf das Verfahren auf EU-Ebene noch schnel­
ler erfolgen und auch der Fernverkehr sei derzeit
noch defizitär. Bei dem dritten Ziel gehe es um
mehr Gemeinwohl. Bei der DB AG als einem Unter­
nehmen des Bundes gebe es auch Gemeinwohl­
ziele, die dort zu erreichen seien. Die stärkste Ge­
meinwohlorientierung gebe es bei der DB InfraGO.
Bei dem vierten Ziel gehe es um eine schnellere
Umsetzung von Bahnprojekten; diese dauerten ein­
fach zu lange, was nicht nur Geld, sondern auch
Vertrauen koste. In Zukunft müsse man die verfüg­
baren Mittel, auch über das Sondervermögen, mög­
lichst schnell investieren. Das fünfte Ziel betreffe
eine wirksame Steuerung, sowohl innerhalb der DB
als auch durch den Bund.
Die Ziele werde man nur erreichen, wenn man sie
mit entsprechenden Maßnahmen hinterlege. Er
wolle hier auf die zehn Hauptmaßnahmen einge­
hen. Maßnahme 1 beinhalte, dass sich die DB AG
künftig auf das Kerngeschäft mit klarem Fokus auf
Kundenorientierung und Wirtschaftlichkeit kon-

Verkehrsausschuss

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Protokoll der 7. Sitzung
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zentrieren werde. Dazu gehöre auch der Verkauf
von Beteiligungen. Es gebe nach wie vor etwa 280
Beteiligungen im In- und Ausland. Dazu erwarte
man ein Konzept des Vorstands. Eine weitere Maß­
nahme sei, dass Doppelstrukturen konsequent ab­
gebaut würden. Der Konzern müsse verschlankt
werden, auch in den Verwaltungsstrukturen. Drit­
tens wolle man drei Sofortprogramme aufsetzen,
welche die genannten Ziele angehen sollten und
die vor allem sehr schnell für ein besseres Reiser­
lebnis sorgen sollten. Das erste Sofortprogramm be­
treffe sichere und saubere Bahnhöfe, das zweite
mehr Komfort in den Zügen des Fernverkehrs und
das dritte Sofortprogramm eine bessere Kunden­
kommunikation. Mit der vierten Maßnahme treibe
man die Entflechtung der DB InfraGO voran und
stärke sie, damit auch wirklich alle Mittel zielge­
richtet in eine bessere Infrastruktur flössen. Gleich­
zeitig