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title: "Britta Carlson FC-Frauen vor Saisonstart in Frankfurt; Kathy Hendrich als aktuelle Nationalspielerin verstärkt Köln"
sdDatePublished: "2026-08-19T13:09:00Z"
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Britta Carlson FC-Frauen vor Saisonstart in Frankfurt; Kathy Hendrich als aktuelle Nationalspielerin verstärkt Köln

Carlson vor dem Saisonstart: „Ich mag die Herausforderung“ | 1. FC Köln

Carlson vor dem Saisonstart: „Ich mag die Herausforderung“ 19.08.2026 Am kommenden Wochenende startet die neue Saison der Google Pixel Frauen-Bundesliga. Die FC-Frauen treten am Samstag, 22. August 2026, 12 Uhr, beim Top-Team Eintracht Frankfurt an. Der FC Bayern München möchte als Meister den Titel verteidigen. Der VfB Stuttgart und der 1. FSV Mainz 05 sind als Aufsteiger neu in der Liga. Die FC-Frauen verpflichteten acht Neuzugänge, unter anderem die deutsche Nationalspielerin Kathy Hendrich. Die Kölsche Mädche haben die beste Saison ihrer FC-Historie hinter sich. Im Interview spricht FC-Cheftrainerin Britta Carlson vor dem Saisonstart über Ziele, die Neuzugänge Britta, am Samstag spielen wir bei Eintracht Frankfurt. Wie groß ist die Vorfreude auf den Ligastart? Britta Carlson: „Die ist immer riesig, gerade wenn du dann wieder eine routinierte Spielwoche hast, die bringt halt einfach Spaß nach einer langen Vorbereitung. Gefühlt ist so eine Vorbereitung immer extrem anstrengend für alle, aber unsere Spielerinnen haben gut mitgezogen. Ich glaube, wir haben uns sehr, sehr gut vorbereitet auf das, was jetzt auch kommt – gerade auch mit dem Testspiel gegen unseren letzten Gegner Leuven.“ Blicken wir mal auf unsere Neuzugänge, wie zufrieden bist Du mit ihnen? „Sehr zufrieden, ich finde, wir haben jetzt einen Kader, der es uns im Trainer-Team echt schwer macht, Entscheidungen zu treffen, weil wir viele Spieler haben, die auf einem sehr hohen Niveau sind. Es ist ein guter Konkurrenzkampf und wir waren in der Kaderplanung sehr frühzeitig. Das hilft. Wir wollen uns auf allen Ebenen verbessern, diese Ambition sieht man jeden Tag auf dem Platz.“ Unsere Neuzugänge sind alles Verstärkungen, aber Kathy Hendrich ist ja ein besonderer Transfer, auch weil wir zum ersten Mal eine aktuelle deutsche A-Nationalspielerin verpflichtet haben. Was hast Du für einen Eindruck von ihr als Charaktertyp und Spielerin? „Einen sehr, sehr guten. Ich kenne Kathy ja schon ein bisschen länger durch die Nationalmannschaft. Sie ist für uns ein Riesengewinn und toll, dass wir so eine Spielerin zu uns holen konnten. Gerade als aktuelle Nationalspielerin hat sie viel Erfahrung international auf hohem Niveau gesammelt und hat zuletzt im Ausland gespielt. Sie bringt ganz viel mit und ist auch menschlich ein überragender Charakter. Sie hatte im vergangenen Jahr schon bei uns mittrainiert, um sich fit zu halten. Insofern war es auch nicht schwer, sie schnell zu integrieren.“ Einige Topspielerinnen aus der Bundesliga haben im Sommer die Bundesliga verlassen, Kathy nimmt den umgekehrten Weg. Ist es auch ein schönes Zeichen für die Liga, dass so eine Spielerin zu uns und zurück in die Liga kommt? „Ja, auf jeden Fall. Ich glaube, das ist immer ein gutes Zeichen. Es ist natürlich stellenweise schwer, mit den ausländischen Topligen zu konkurrieren, weil dort auch noch mal andere Gelder fließen. Da muss man sicherlich auch Verständnis für die Wechsel haben, aber ich glaube, die Bundesliga muss sich nicht verstecken, egal ob es jetzt die Zuschauerzahlen sind oder andere Dinge, die die Arbeit und das Niveau betreffen. Die Bundesliga ist stark, ausgeglichen, spannend und wir freuen uns, uns auf hohem Niveau messen zu können. Alle Vereine investieren gerade relativ viel, wir sind beispielsweise glücklich, dass wir mit Elise Stenevik eine Spielerin aus Everton verpflichten konnten, oder mit Saedis Run Heidarsdottir eine Spielerin vom Champions League-Teilnehmer Valarenga zu uns gekommen ist, die alle noch andere Angebote hatten. Die Attraktivität der Bundesliga ist sicherlich noch nicht perfekt ist, aber sie wird mir oft schlechter gemacht wird, als sie ist.“ Marina Hegering bleibt unsere Kapitänin mit ihren Führungsqualitäten, mit ihrem Einsatz und ihrem FC-Herz hat sich wahrscheinlich die Frage gar nicht gestellt, da etwas zu ändern. Wie wichtig ist sie für Dich als Trainerin, aber auch für die Mannschaft? „Ich habe sie natürlich zunächst gefragt, ob sie weiter Kapitänin bleiben möchte, zusammen mit Laura Feiersinger, die sie vertritt. Die beiden haben es im vergangenen Jahr überragend gemacht. Marina bringt ihre Leistung, geht vorweg in jedem Training, fordert immer alles von den Spielerinnen – auch vom Trainerteam. Ich find das gut, sie ist unser verlängerter Arm. Wir haben viel Austausch mit ihr und Laura. Sie sind extrem wichtig für unsere Mannschaft. Marina hat viele Erfahrungen in ihrer Karriere gesammelt, hat eine hohe Siegermentalität, ihren Ehrgeiz muss man sogar manchmal im Training etwas zügeln. Gerade für unsere jungen Spielerinnen ist sie ein Vorbild, genau wie Laura Feiersinger. Ich bin sehr dankbar, dass ich sie in meinem Team habe.“ Das erste Auswärtsspiel ist in Frankfurt, dann folgt das erste Heimspiel gegen Hoffenheim. Es geht danach noch gegen Mainz, Union Berlin und Bayern München. Ein knackiges Auftaktprogramm, oder? „Ja, das ist sehr knackig, aber ich mag das. Am liebsten hätte ich natürlich ein Heimspiel zum Start gehabt. Es ist ein schönes Auswärtsspiel bei der Eintracht, die eine starke Mannschaft haben, die wieder international spielen und auch schon zwei Pflichtspiele in der Champions League-Qualifikation. Sie haben jetzt am Wochenende gegen Lyon einen Test gespielt und 2:1 gewonnen. Das ist ein Ausrufezeichen. Ich mag aber die Herausforderung und wir haben starken Gegnern auch schon in der vergangenen Saison das Leben sehr schwer gemacht.“ Kommen wir noch zu Dir persönlich, der FC ist bekanntermaßen deine erste Cheftrainerinnenstation. Inwiefern hat die Rolle Dich oder Deine Arbeitsweise verändert? „Das können wahrscheinlich andere besser beurteilen. Natürlich ist die Rolle eine andere, sodass du die Entscheidungen triffst und die Verantwortung komplett übernimmst. Ich hatte aber bereits früher schon gedacht und unterstützt wie eine Cheftrainerin. Den ganzheitlichen Blick hatte ich schon vorher. Ich mach das aber jetzt auch nicht alleine, sondern zusammen mit meinem Trainerteam, da haben wir eine überragende Kompetenz und ich binde sie in alle Dinge ein. Jeder hat seine Stärke und wir versuchen alle Potenziale richtig zu nutzen.“ Zu guter Letzt noch die Frage, worauf Du Dich in der neuen Saison am meisten freust? „Auf alle Heimspiele. Auf eine faire und tolle Stimmung. Auf eine spannende Saison, auf viele enge Spiele. Darauf, dass wir uns weiterentwickeln, jede einzelne Spielerin vielleicht noch mal besser machen können, sodass das gesamte Team auch noch besser wird. Wir wollen als Club weiter wachsen und uns einen Namen machen.“ Bayern München ist wahrscheinlich wieder Favorit auf die Meisterschaft, aber dahinter könnte es spannend werden, oder wie schätzt du die Liga insgesamt ein? Ja, ich find sie schon sehr spannend. Also ich bin gespannt, wie jetzt Eintracht den Umbruch gemacht hat. haben sich da auch noch mal gut verstärkt nach dem Umbruch mit anderen Spielertypen. interessant zu sehen, auch Bayer Leverkusen hat noch mal sich verstärkt im Kader, ist noch mal ausgeglichener geworden, hat in der letzten Saison schon eine gute Saison gespielt, Wolfsburg wieder ein Umbruch gehabt, viele interessante junge Spielerinnen, Nationalspielerinnen dazu geholt. Insofern wird es, glaube ich, schon da oben wieder sehr, sehr eng werden. Auch Union hat sich wieder verstärkt mit mit Spielerinnen, die international spielen, die Topnationalspielerinnen sind. Insofern, ja, ich bin mal gespannt, was die Saison bringt und auch was für uns dann bringt, wo wir mithalten können. Unser Ziel ist es, dass wir die Saison bestätigen wollen, dass wir uns im Mittelfeld etablieren wollen und gern natürlich dann, wenn es auch gut läuft, was unser Ziel ist, dass wir dann mittelfristig auch den Blick nach oben richten können.