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title: "Kreis Pinneberg operationalisiert strategische Ziele 2030+; Start der Operationalisierung im September 2026"
sdDatePublished: "2026-08-19T13:36:00Z"
source: "https://www.kreis-pinneberg.sitzung-online.de/public/wicket/resource/org.apache.wicket.Application/doc1240913.pdf"
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  - name: "government budget"
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  - name: "public finance"
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  - "Pinneberg"
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Kreis Pinneberg operationalisiert strategische Ziele 2030+; Start der Operationalisierung im September 2026

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Mitteilung
MV/FD-11/2026/434
öffentlich

Strategsiche Ziele:
geplante Umsetzung und weiteres Vorgehen nach
Beschlussfassung im Kreistag am 23.09.2026
Verantwortlich:

Fachdienst Finanzen
Technisch eingestellt von: Silke Linne
Datum:

10.08.2026

Beratungsfolge

Beratungsfolge
Geplante Sitzungstermine
Öffentlichkeitsstatus
Hauptausschuss (Mitteilung)
02.09.2026
Ö
Ausschuss für Finanzen (Mitteilung)
01.09.2026
Ö

Sachverhalt
1. Sachbericht
Der Hauptausschuss hat in seiner Sitzung am 01.07.2026 über die Strategischen Ziele
2030+ (Vorlage BV/FB-01/2026/356) vorberaten. Eine weitere Beratung ist für den
02.09.2026 vorgesehen.

In der oben genannten Vorlage wird darauf hingewiesen, dass eine Operationalisierung
der strategischen Ziele in den Fachausschüssen im September 2026 vorgesehen ist.
Darauf soll nun mit dieser Vorlage näher eingegangen werden.

2. Stellungnahme
Die strategischen Ziele des Kreises bilden den Rahmen für die weitere Konkretisierung
der Ziele in den einzelnen Aufgabenbereichen der Kreisverwaltung. Die strategischen
Ziele dienen der Steuerung der Verwaltung und des Haushalts des Kreises. Der Kreistag
legt die Ziele und Grundsätze der Verwaltung des Kreises fest. (§ 22 KrO)
Das technische Vorgehen wird hier näher beschrieben.

Strategische Ziele = langfristige Entwicklungsperspektive:
Mit dem strategischen Ziel werden die langfristigen Ziele für die Jahre 2030+ festgelegt.
Um diese Ziele perspektivisch auch erreichen zu können, ist es erforderlich, diese in
kleinere Schritte zu unterteilen, den Produkten im Haushalt des Kreises zuzuordnen und
Schwerpunkte in der Bearbeitung zu bilden.

Beispiele:
Strategisches Ziel
Produkt
2. Ziel: Soziale Sicherung, Gesundheit und Teilhabe
Der Kreis Pinneberg gewährleistet für alle Einwohner*innen eine bür­
gernahe, sozialraumorientierte, bedarfsgerechte Versorgung. Durch
einen barrierefreien Zugang zu Präventionsangeboten und Gesund­
31200
Grundsicherung für Arbeitssu­
chende

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heitsdienstleistungen stärkt der Kreis auch die soziale Teilhabe und
Chancengerechtigkeit.
3. Ziel: Krisenfestigkeit, Sicherheit und Bevölkerungsschutz
Der Kreis Pinneberg baut gemeinsam mit den Kommunen, den Si­
cherheitsbehörden, Hilfsorganisationen und der Zivilgesellschaft
stabile, leistungs- und entwicklungsfähige Strukturen insbesondere
für die zivile Verteidigung auf.
12800
Katastrophenschutz
….
….

Die strategischen Ziele werden in den Haushaltsplan des Kreises Pinneberg mit aufge­
nommen und auf den jeweiligen Produktblättern in den Teilhaushalten ausgewiesen.

Operationale Ziele = mittelfristige Ziele
Mittelfristig ist es erforderlich, dass für jedes Produkt festgelegt wird, in welchen Teil­
schritten das strategische Ziel erreicht werden kann. Dafür werden die Ziele „operatio­
nalisiert“, also konkretisiert.

Hierfür erstellen die jeweiligen produktverantwortlichen Personen für die von Ihnen zu
verantwortenden Produkte erste Vorschläge und stellen diese dem zuständigen Fach­
ausschuss als Beratungsgrundlage zur Verfügung.

Beispiel für ein Produktblatt, wie sie zukünftig im Haushalt zu den Teilplänen dargestellt
werden:

Für die Produkte des Haushalts, denen eine große Bedeutung zugesprochen wird, sollen
diese operationalisierten Ziele möglichst umfassend bereits in die Haushaltsberatung
zum Haushalt 2027 einfließen. Für kleinere Produkte, die einen geringeren Umfang im
Verhältnis zum Gesamthaushalt ausmachen, kann dieses sukzessive erfolgen.
Dieser Prozess soll im September in den Fachausschüssen starten. Hier können auch
Schwerpunkte gebildet werden, welche Produkte als erstes betrachtet werden sollen,
um zu Beginn erstmal die größtmögliche Wirkung zu erzielen.

Um die strategischen Ziele operationalisieren zu können, können die folgenden Frage­
stellungen hilfreich sein:
•
Welche Veränderung soll erreicht werden?
•
Wie sieht der Sollzustand in 1,2,3 Jahren aus?
•
Welche Wirkung soll eintreten?
•
Welche Zielgruppe soll erreicht werden?

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•
Wer soll eingebunden werden?

Daraus lässt sich das operationalisierte Ziel konkret formulieren.
Ziele sollten die SMART-Kriterien erfüllen.
S = spezifisch
M = messbar
A = attraktiv/erreichbar
R = realistisch/relevant
T = terminiert

Kennzahlen und Zielwerte = Indikatoren zur Messung der Zielerreichung und Wir­
kung der Ziele
Sobald passende konkretisierte (operationalisierte) Ziele festgelegt sind, sollte definiert
werden, woran gemessen werden kann, dass die Ziele auch erreicht werden.
Hierfür bieten sich Fragestellungen an wie:
-
Bis zu welchem Jahr/Monat genau wird das Ziel erreicht?
-
Wie viele Fälle/ welchen prozentualen Anteil mehr/weniger/ welche Größenord­
nung o.ä. soll das Ziel erreicht haben?
-
In welcher Qualität/mit welchem Standard soll etwas erreicht werden?

Die Kennzahlen werden zusammen mit den Formulierungen der operationalen Ziele von
den produktverantwortlichen Personen vorgeschlagen.

Maßnahmen = kurzfristig umzusetzende konkrete Projekte/ Prozesse/ Aufgaben
Hier geht es schließlich noch um die konkrete Maßnahme, die getan werden muss, um
das jeweilige Ziel zu erreichen.
Diese sind im Tagesgeschäft der laufenden Verwaltung von den Führungskräften zu de­
finieren. Sie organisieren die Aufgaben und Verantwortlichkeiten innerhalb ihrer Organi­
sationseinheiten.
Gibt es mehrere Maßnahmen, die zur Zielerreichung beitragen, sollten diese priorisiert
werden.
Anhaltspunkte zur Priorisierung bietet möglicherweise auch das Haushaltskonsolidie­
rungsprogramm für den Kreis, das ebenfalls dem Kreistag ebenfalls im September zur
Beratung und Beschlussfassung vorliegt.

3. Zuständigkeit
Die strategischen Ziele dienen der Steuerung der Verwaltung und des Haushalts des
Kreises. Der Kreistag legt die Ziele und Grundsätze der Verwaltung des Kreises fest. (§
22 KrO)

4. Alternative
Auf die Operationalisierung der strategischen Ziele wird bis auf weiteres verzichtet.

Hinweis:
Soweit betroffen wurde bei dieser Vorlage die volle Teilhabe und Chancen­
gleichheit von Menschen mit Behinderungen in allen Bereichen der Gesellschaft
(Inklusion) berücksichtigt.

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Anlage/n
Keine

[Dokumentende]