190 Schulen in Sachsen-Anhalt beteiligen sich an der Juniorwahl zur Landtagswahl 2026; Rekordbeteiligung: ca. 45.000 Teilnehmende.

PM

Pressemitteilung der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt 37/2026 Wählen gehen – Demokratie erleben: Juniorwahl zur Landtagswahl verzeichnet Rekordbeteiligung Kurz vor der Landtagswahl können auch Schülerinnen und Schüler ihre Kreuzchen machen – zwar nicht in einem Wahllokal, aber in der Schule. Unter Schirmherrschaft von Landtagspräsident Dr. Gunnar Schellenberger beteiligen sich in diesem Jahr 190 Schulen mit insgesamt rund 45.000 Schülerinnen und Schüler an der Juniorwahl. Damit verzeichnet dieses Schulprojekt zur politischen Bildung einen neuen Rekord in Sachsen-Anhalt. Im Mittelpunkt der Juniorwahl steht das praktische Erleben und Einüben demokratischer Prozesse. In durchschnittlich sechs bis acht Unterrichtsstunden setzen sich die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 12 mit unserem politischen System auseinander und nehmen anschließend an einer realitätsnahen Wahlsimulation teil: mit Wahlbenachrichtigung, Wählerverzeichnis, Wahlkabine und Wahlurne. Gewählt wird in der Woche vom 31. August bis 4. September, das landesweite Gesamtergebnis am Wahlsonntag (6. September) um 18 Uhr unter: www.juniorwahl.de veröffentlicht. Sachsen-Anhalts Bildungsminister Jan Riedel lobte das Engagement der Schulen: „Demokratie lebt davon, dass Menschen sich informieren, eine eigene Meinung bilden und Verantwortung übernehmen. Genau hier setzt die Juniorwahl an: Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich im Unterricht mit Wahlen, Parteien und politischen Fragen und erleben anschließend selbst, wie demokratische Beteiligung funktioniert. Das macht Demokratie nicht nur verständlich, sondern auch unmittelbar erfahrbar. Ich freue mich sehr, dass sich in Sachsen-Anhalt in diesem Jahr so viele Schulen beteiligen. Die Juniorwahl ist ein wichtiger Beitrag dazu, junge Menschen für unsere Demokratie zu begeistern und sie zu ermutigen, ihre Stimme einzubringen – heute in der Schule und morgen als aktive Bürgerinnen und Bürger unseres Landes.“ Der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Maik Reichel, hob hervor, dass die Jugendlichen auf diese Weise früh erfahren könnten, was es heißt, selbst mitzureden, mitzugestalten und mitzubestimmen. „Mein besonderer Dank gilt dabei den 1.800 Lehrkräften, ohne deren tatkräftige Unterstützung Projekte wie die Juniorwahl nicht möglich wären.“

Hintergrund: Das Schulprojekt Juniorwahl ist eine Initiative des gemeinnützigen und überparteilichen Vereins Kumulus e.V. mit Sitz in Berlin. Seit 1999 wird die Juniorwahl bundesweit durchgeführt; seither haben sich mehr als 7,8 Millionen Jugendliche beteiligt. Das Projekt „Juniorwahl zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2026“ wird aus Mitteln des Landtags, des Ministeriums für Bildung und der Landeszentrale für politische Bildung gefördert. https://www.juniorwahl.de/sachsen-anhalt

Magdeburg, 19.08.2026

PRESSEMITTEILUNG

Weitere Informationen: Maik Reichel Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Leiterstraße 2 39104 Magdeburg Tel.: +49 (0)391 567-6450 E-Mail: maik.reichel@sachsen- anhalt.de

Pressemitteilung der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt 37/2026

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