---
title: "Interculture Journal veröffentlicht CfP China-Kompetenz und deutsch-chinesische Wissenschaftsbeziehungen Uni Jena; Abstracts due 30.09.2026, digital version 2027"
sdDatePublished: "2026-08-19T14:21:00Z"
source: "https://www.uni-jena.de/437008/cfp-interculture-journal"
topics:
  - name: "education"
    identifier: "medtop:05000000"
  - name: "science and technology"
    identifier: "medtop:13000000"
  - name: "politics and government"
    identifier: "medtop:11000000"
  - name: "international relations"
    identifier: "medtop:20000638"
  - name: "culture"
    identifier: "medtop:20000038"
locations:
  - "Jena"
  - "Germany"
  - "China"
---


Interculture Journal veröffentlicht CfP China-Kompetenz und deutsch-chinesische Wissenschaftsbeziehungen Uni Jena; Abstracts due 30.09.2026, digital version 2027

CfP: China-Kompetenz und deutsch-chinesische Wissenschaftsbeziehungen | Uni Jena

CfP: China-Kompetenz und deutsch-chinesische Wissenschaftsbeziehungen

Das Interculture Journal veröffentlicht ein Themenheft zu "China-Kompetenz und deutsch-chinesische Wissenschaftsbeziehungen im Wandel. Konzepte, Praktiken und Perspektiven." Vorschläge für Beiträge bis 30. September 2026 möglich

Meldung vom: 19. August 2026, 15:37 Uhr

Call for Papers zum Special Issue des Interculture Journals

Die interkulturellen deutsch-chinesischen Beziehungen befinden sich in einer Phase tiefgrei- fenden Wandels. Was in der China-Strategie 2015–2020 noch als „nicht zu verpassende Chance" beschrieben wurde (BMBF 2015), wird in der China-Strategie der Bundesregierung (2023) nunmehr als Spannungsfeld zwischen Partnerschaft, Wettbewerb und systemischer Ri- valität konzipiert. Dieser geopolitische Bedeutungswandel hat nicht nur die Außen- und Wirt- schaftspolitik erfasst, sondern durchdringt zunehmend auch den Wissenschafts-, Bildungs- und Kulturaustausch und fordert die Konzeption interkultureller Kompetenz und Zusammen- arbeit mit China heraus.

Im Zentrum dieser Neuausrichtung steht das Konzept der „China-Kompetenz“: ein von der Bundesregierung geprägter Begriff, der sowohl als Förderinstrument als auch als strategisches Politikziel fungiert. Trotz unterschiedlicher Maßnahmen bleibt offen, was China-Kompetenz konzeptuell bedeutet, wie sie auf verschiedenen Ebenen – von der Förderpolitik bis zur uni- versitären Praxis – umgesetzt wird, und welche Konsequenzen sich daraus für interkulturelle Kommunikation, Wissenschaftsaustausch und die bilateralen Beziehungen insgesamt erge- ben. Dieses Special Issue lädt zur interdisziplinären Auseinandersetzung mit diesen Fragen ein. Thematische Schwerpunkte

Wir begrüßen theoretische, empirische und praxisorientierte Beiträge aus den Bereichen in- terkulturelle Kommunikation, Bildungs- und Hochschulforschung, Politikwissenschaft, Area Studies (Sinologie, Ostasienwissenschaften), Linguistik, Wirtschafts- und Rechtswissenschaf- ten sowie verwandten Disziplinen.

(Neu-)Konzeption von China-Kompetenz , z.B. diskursanalytische Zugänge zu China-Kompe- tenz aus deutscher und chinesischer Perspektive; normative Implikationen von China-Kompe- tenz auf interkulturelle Kommunikation und Kompetenz

Wissenschaftspolitik , z.B. Umsetzung der DAAD-Hand- lungsempfehlungen und anderer Governance-Instrumente an deutschen Hochschulen; Ge- staltungsmöglichkeiten für wissenschaftliche Zusammenarbeit und Austausch zwischen Ko- operationslogik und sicherheitspolitischer Rahmung; akademische Freiheit, Selbstzensur und institutionelle Compliance in der chinesisch-deutschen Wissenschaftskooperation; Erfahrun- gen von Forschenden, Lehrenden und Studierenden in binationalen Projekten

Interkulturelle Kommunikation und Verständigung , z.B. zur Rolle von Spracherwerb und Mehrsprachigkeit in der deutsch-chinesischen Kooperation; Gestaltung und Grenzen interkul- tureller Trainings- und Bildungsformate unter politisch-strategischen normativen Bedingun- gen

Praxis deutsch-chinesischer Hochschulkooperationen , z.B. Fallstudien zu Partnerschafts- modellen, gemeinsamen Instituten und Doppelstudiengängen; Akteure des Wissenstransfers wie Alumni-Netzwerke; Integration chinesischer Studierender an deutschen Hochschulen; Mobilitätsasymmetrien und ihre Ursachen

Weitere Felder wie z.B. wirtschaftliche, rechtliche und technologische Einflussfaktoren auf Kooperationsbeziehungen, geopolitische Rahmenbedingungen und vergleichende Perspekti- ven auf andere Länder und supranationale Strukturen wie die EU, chinesische Perspektiven auf die deutsch-chinesischen Wissenschaftsbeziehungen oder auch Konsequenzen der Neu- Positionierung von China-Kompetenz für das Bild Deutschlands in China (und umgekehrt).

Einreichungsmodalitäten Bitte senden Sie Abstracts im Umfang von max. 300 Wörtern inkl. Titel sowie eine kurze Bio- bibliographie bis zum 30.09.2026 an linus.schlueter[at]uni-jena.de . Beiträge können auf Deutsch oder Englisch eingereicht werden. Eventuelle Rückfragen zur thematischen Passung eines Beitrags können Sie gerne vorab an die Herausgeber gerichtet werden.

- 30.09.2026: Einreichung von Abstracts (max. 300 Wörter)

- 31.10.2026: Einladung zur Einreichung von Manuskripten

- 31.03.2027: Frist zur Einreichung von Manuskripten, anschließend Peer-Review-Phase

- 31.07.2027: Einreichung der finalen Versionen der Manuskripte

- Herbst 2027: Erscheinen der digitalen Version des Interculture Journals

Prof. Dr. Xun Luo (Justus-Liebig-Universität Gießen)

Prof. Dr. Christoph Vatter (Friedrich-Schiller-Universität Jena)

Link zur Ausschreibung als PDF Externer Link

Diese Seite teilen Diese Seite via E-Mail teilen Diese Seite via WhatsApp teilen Diese Seite via Facebook teilen Diese Seite via LinkedIn teilen

Diese Seite via E-Mail teilen

Diese Seite via WhatsApp teilen

Diese Seite via Facebook teilen

Diese Seite via LinkedIn teilen