US-Aktienmärkte verzeichnen dritten Verlusttag in den USA; 30-jährige Rendite 5,32%, Höchststand seit 2007
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Devisentelegramm
Die Ausarbeitung informiert über allgemein bekannte Sachverhalte. Die Einschätzungen und Bewertungen reflektieren die Meinung des Verfassers und ersetzen nicht eine individuelle und anlagegerechte Beratung. Bei der Ausarbeitung und Erhebung der Daten ist die größtmögliche Sorgfalt verwendet worden. Die getroffenen Aussagen basieren auf Beurteilung / Einschätzung der Daten zum Zeitpunkt der Erstellung. Herausgeber: Hamburger Sparkasse, Treasury / Devisenhandel.
19.08.2026 08:18 Aktuelle Kurse
(nicht handelbar) Geld Brief Geld Brief Geld Brief EUR / USD 1,1593 1,1594 EUR / AUD 1,6391 1,6392 EUR / HUF 365,30 365,53 EUR / GBP 0,8556 0,8556 EUR / NZD 1,9739 1,9742 EUR / CNH 7,8141 7,8147 EUR / CHF 0,9398 0,9399 EUR / HKD 9,0932 9,0940 GBP / USD 1,3549 1,3550 EUR / JPY 184,60 184,61 EUR / SGD 1,4799 1,4800 USD / CHF 0,8107 0,8108 EUR / CAD 1,6088 1,6090 EUR / TRY 55,5905 55,6029 USD / JPY 159,23 159,24 EUR / SEK 11,0393 11,0416 EUR / THB 38,3810 38,4050 USD / CAD 1,6088 1,3879 EUR / NOK 10,9000 10,9025 EUR / CZK 24,1850 24,1920 AUD / USD 0,7072 0,7073 EUR / DKK
7,4756
7,4761 EUR / PLN
4,3249
4,3258 NZD / USD
0,5873
0,5873 $-Handelsranges: High Low Last
Frankfurt 1,1586-88 1,1567-69 1,1576-78 Für den Abschluss von New York 1,1586-88 1,1571-73 1,1576-78 Devisengeschäften wählen Sie Tokio 1,1588-90 1,1570-72 bitte +49 40 3578-97430 Alle Kurse sind freibleibend. - Quelle: Bloomberg
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Der EUR/USD handelt aktuell bei 1,1590 USD. An den Aktienmärkten nimmt die Risikoaversion zu. Der S&P 500 verzeich- net den dritten Verlusttag in Folge. Der Nasdaq-100 gab rund 1,3 % nach. Auslöser ist insbesondere der globale Ausverkauf an den Anleihemärkten. Die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihe stiegen gestern zwischenzeitlich auf 5,32 % und da- mit auf den höchsten Stand seit 2007. Die zehnjährige Treasury-Rendite erreichten mit 4,75 % den höchsten Stand seit An- fang 2025. Zusätzlichen Aufwärtsdruck auf die Energiepreise erzeugt die weiterhin angespannte Lage rund um die Straße von Hormus. Brent-Rohöl notiert bei 91,11 USD je Barrel und damit rund 15 % höher als zu Monatsbeginn. Nach dem Aus- laufen der 60-tägigen US-Iran-Interimsvereinbarung am Montag zeichnet sich zunächst keine Einigung ab. Iran signalisiert, die Straße von Hormus erst wieder öffnen zu wollen, wenn die USA ihre Forderungen erfüllen. Gleichzeitig ging der Schiffs- verkehr durch die wichtige Meerenge zuletzt deutlich zurück. Katar bemüht sich unterdessen um eine Wiederaufnahme der Gespräche. Das gestrige US-Datenbild fällt insgesamt gemischt bis schwach aus. Die Housing Starts gingen im Juli um 12,4 % auf annualisiert 1,239 Mio. zurück und lagen damit unter sämtlichen 49 verfügbaren Analystenschätzungen. Bei den Ein- familienhäusern fiel die Zahl der Baubeginne auf 808.000 – den niedrigsten Stand seit November 2022. Auch die Import- und Exportpreise lieferten eher disinflationäre Signale. Die Importpreise sanken im Juli um 0,4 % gegenüber dem Vormonat, während ein Anstieg um 0,1 % erwartet worden war. Damit wird die zuletzt zurückgegangene Erwartung an weitere Zins- schritte der US-Notenbank unterstützt. Die Industrieproduktion legte derweil um 0,2 % zu, die Kapazitätsauslastung lag mit 76,3 % nahezu im Rahmen der Erwartungen. In Deutschland überraschte der ZEW-Erwartungsindex positiv. Das Barometer stieg im August auf 34,2 Punkte nach 26,3 Punkten im Vormonat und übertraf den Konsens von 30,0 Punkten. Unterstüt- zend wirken insbesondere die Erwartungen an das deutsche Bundesinfrastrukturprogramm. Mit Spannung wird heute Abend das Protokoll der Juli-Sitzung des Federal Open Market Committee erwartet. Die Fed hatte die Leitzinsen mit einer Mehrheit von 9:3 unverändert gelassen; drei Mitglieder hatten bereits für eine sofortige Zinserhöhung votiert. Entscheidend wird daher sein, wie deutlich die hawkischen Positionen im Protokoll zum Ausdruck kommen. Ein entsprechend restriktiver Ton könnte die Erwartungen an einen Zinsschritt im September wiederbeleben. EZB-Chefvolkswirt Philip Lane erwartet, dass die Infla- tion für den Rest des Jahres 2026 deutlich über dem 2-%-Ziel liegen und wahrscheinlich um 3 % verharren wird. Gleichzeitig verwies er auf die hohe Unsicherheit durch die Entwicklung im Nahen Osten und insbesondere die Situation an der Straße von Hormus. Eine Vorfestlegung auf eine Zinserhöhung im September vermied Lane.
EURUSD zeigt sich kaum verändert bei 1,1590 USD. Im weiteren Kursanstieg liegt die nächste nahe Hürde bei 1,1630 USD, während auf der Unterseite Halt um 1,1520 USD gefunden werden kann. EURGBP liegt bei 0,8555 GBP. Die Marken 0,8460 GBP und 0,8690 GBP bleiben weiterhin intakt. EURCHF verharrt um 0,9400 CHF. Der bekannte Korridor zwischen 0,9250 und 0,9415 CHF bleibt intakt. EURJPY zieht leicht an bis 184,60 JPY. Abgebende Notierungen könnten Halt um 181,00 JPY finden, wohin um 185,00 JPY ein Widerstand lauern könnte.
Heutige Daten Quelle: Bloomberg Zeit Land Ereignis Zeitraum Konsens Vorperiode 08:00 UK VPI (YoY), % Jul 2,9 2,6 11:00 EZ VPI (YoY), % Jul 2,9 2,9 20:00 US FOMC-Protokoll 29. Jul