Landkreis Lüneburg weist Vorwürfe zur geplanten Niedrigwasserfähre für Neu Darchau deutlich zurück; Elbbrücke bleibt die verlässlichste Lösung

Klarstellung zur Fährverbindung bei Darchau: Landkreis Lüneburg weist Vorwürfe aus Neu Darchau entschieden zurück – Elbbrücke ist und bleibt die einzig verlässliche Lösung

Klarstellung zur Fährverbindung bei Darchau: Landkreis Lüneburg weist Vorwürfe aus Neu Darchau entschieden zurück – Elbbrücke ist und bleibt die einzig verlässliche Lösung

Der Landkreis Lüneburg weist Vorwürfe zurück, die Anschaffung einer sogenannten Niedrigwasserfähre für Neu Darchau behindert zu haben. Ein privates Internet-Portal aus der Gemeinde Neu Darchau im Landkreis Lüchow-Dannenberg zitiert den dortigen Fährbetreiber, dass der Landkreis Lüneburg sich lange gegen eine Mitwirkung bei der Anschaffung gestellt habe. „Der niedrige Wasserstand der Elbe legt nicht nur Sandbänke, sondern offenbar auch Nerven frei“, sagt dazu Lüneburgs Landrat Jens Böther. „Der Landkreis Lüneburg hat sich trotz seiner Bedenken konstruktiv in die Erstellung eines Konzepts zur Verbesserung der Fährverbindungen auf der Elbe eingebracht. Die niedrigen Pegelstände zeigen uns, dass die Maßnahmen dieses Konzepts wirkungslos verpuffen. Die Elbe als naturnaher Strom ist und bleibt unberechenbar.““

Um die Fährverbindungen auf der Elbe mittel- und langfristig zu stärken, hat der Landkreis Lüneburg für die Verbindung Bleckede–Neu Bleckede bereits eine neue, hochmoderne Fähre mit einem Tiefgang von maximal 60 Zentimetern in Auftrag gegeben. Diese wird absehbar ihren Betrieb aufnehmen und die alte Fähre „Amt Neuhaus“ ersetzen. Im Sinne einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit hat der Landkreis Lüneburg der Gemeinde Neu Darchau die Konstruktionspläne zur Nachnutzung angeboten. Dadurch hätten Planungskosten und -zeit im Beschaffungsprozess eingespart werden können. „Von mangelnder Unterstützung oder gar einer Blockadehaltung kann daher keine Rede sein“, so Böther.

Die Fähre zwischen Neu Darchau und Darchau musste Ende Juni aufgrund des niedrigen Wasserstands der Elbe ihren Betrieb einstellen. Die geplante neue Fähre dort soll zwar mit 127 Zentimetern einen halben Meter weniger Tiefgang haben, wäre aber bei voller Beladung mit hoher Wahrscheinlichkeit ab Mitte Juli auch nicht mehr einsatzfähig gewesen. „Die Zweifel bleiben, dass die geplante Niedrigwasserfähre für die Verbindung Neu Darchau-Darchau einen großen Vorteil bringen würde“, sagt Böther. Es bleibt dabei und wird mit jedem Tag Niedrigwasser in der Elbe immer offensichtlicher: Die einzig verlässliche Lösung für die Menschen in der Region ist die mittlerweile planfestgestellte Elbbrücke zwischen Darchau und Neu Darchau.

Alle Informationen auf einen Blick

Melden Sie sich zu unserem Newsletter an

Hiermit bestätige ich, dass ich der Datenschutzerklärung zustimme.

Infothek Am Grallwall 4, Gebäude 4 (gegenüber Parkpalette Am Rathaus) 21335 Lüneburg

07:30 Uhr bis 16:30 Uhr

07:30 Uhr bis 12:30 Uhr

08:00 Uhr bis 16:00 Uhr

08:00 Uhr bis 12:00 Uhr

E-Mail Senden Sie uns Ihr Anliegen und wir melden uns so schnell wie möglich zurück.

Ihre Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuchen Sie es erneut.