Emmi steigert Umsatz und Betriebsergebnis in Luzern; EBIT +4,8% auf 152,3 Mio CHF

Emmi steigert Umsatz und Betriebsergebnis | News | Wirtschaftsförderung Luzern

19.08.2026 | Headquarters | Lesezeit: 3 min

Emmi steigert Umsatz und Betriebsergebnis

Luzern - Die Milchverarbeiterin Emmi hat ihren Umsatz im ersten Halbjahr 2026 um 2,2 Prozent auf 2,3 Milliarden Franken gesteigert und passt ihren Ausblick für das Gesamtjahr leicht an. Auch das Betriebsergebnis wächst, auf 152,3 Millionen Franken.

Emmi hat laut einer Mitteilung im ersten Halbjahr 2026 einen Gruppenumsatz von 2,32 Milliarden Franken erwirtschaftet. Das entspricht einer Steigerung von 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das organische Wachstum hat 3,6 Prozent betragen, während Akquisitionseffekte +0,7 Prozent und Währungseffekte -2,1 Prozent ausmachen. Das Unternehmen aus Luzern hat seinen Ausblick für das Gesamtjahr hinsichtlich des Umsatzes angepasst und erwartet nun ein organisches Gruppenwachstum von 2 bis 3 Prozent (zuvor 1 bis 3 Prozent).

Das Betriebsergebnis EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) hat Emmi um 4,8 Prozent von 145,4 Millionen Franken auf 152,3 Millionen Franken gesteigert, den Reingewinn von 97,2 Millionen Franken um 3,7 Prozent auf 100,9 Millionen Franken.

«Die positive Wachstumsdynamik der vergangenen Jahre hat sich auch im ersten Halbjahr fortgesetzt», wird CEO Ricarda Demarmels in der Mitteilung zitiert. «Besonders erfreulich ist das starke Volumenwachstum, das die Relevanz unseres Portfolios und die konsequente Umsetzung unserer Strategie gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern reflektiert. Gleichzeitig haben wir bei Profitabilität, Kapitalrendite und Cash Conversion weitere Fortschritte erzielt.»

Bei den verschiedenen Märkten konnte die Division Global Trade ein Umsatzwachstum von 8,5 Prozent auf 69,1 Millionen Franken realisieren. Die Division Schweiz verzeichnete einen Zuwachs von 3,6 Prozent auf 903,3 Millionen Franken und die Division Europa wuchs um 3 Prozent auf einen Umsatz von 498,3 Millionen Franken. Die Division Americas gab hingegen um 0,1 Prozent auf 852,8 Millionen Franken nach. Emmi verweist hier auf «wesentliche Wachstumsimpulse» in Chile, Brasilien und Mexiko sowie in Spanien und Tunesien. Der Markt in den USA sei hingegen «hinter den Erwartungen zurück» geblieben.