Judith Gerlach beobachtet Entwicklung zur Asiatischen Tigermücke in Bayern; Überwinterungsfähige Populationen in Fürth, Würzburg, München.
Gerlach: Bayern beobachtet Entwicklung zu Asiatischer Tigermücke aufmerksam – Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin zum Welt-Moskito-Tag am 20.\ August - Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention
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Gerlach: Bayern beobachtet Entwicklung zu Asiatischer Tigermücke aufmerksam – Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin zum Welt-Moskito-Tag am 20. August
Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach hat anlässlich des Welt-Moskito-Tags am 20. August dazu aufgerufen, die Entwicklung zur Asiatischen Tigermücke weiterhin aufmerksam zu beobachten und Brutstätten konsequent zu bekämpfen. Die Ministerin betonte am Donnerstag: „Der Klimawandel verändert auch die Lebensbedingungen für Stechmücken. Arten, die früher nur in wärmeren Regionen vorkamen, finden zunehmend auch in Bayern geeignete Bedingungen. Deshalb gilt: Wir dürfen Veränderungen nicht erst dann ernst nehmen, wenn sie zum Problem geworden sind. Unser Ziel ist, Risiken früh zu erkennen und ihnen mit kluger Vorsorge zu begegnen.“
Die Ministerin ergänzte: „Das gesundheitliche Risiko durch die Asiatische Tigermücke ist in Bayern derzeit weiterhin gering. Damit das so bleibt, setzen wir auf ein engmaschiges Monitoring bei Funden der Asiatischen Tigermücke und auf die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger. Prävention beginnt oft mit kleinen Schritten, die einen großen Unterschied machen.“
Gerlach betonte: „Es ist wichtig, gegen eine weitere Ausbreitung der Insekten vorzugehen. Dabei kann jeder und jede helfen: Beispielsweise sollten stehende Wasseransammlungen im Freien, zum Beispiel in Gießkannen oder Blumenuntersetzern, vermieden werden. Denn die Asiatische Tigermücke legt ihre Eier bevorzugt in kleinen Wasseransammlungen ab. Daneben sollten Regentonnen durch Abdeckungen, beispielsweise mit feinmaschigen Netzen oder Deckeln, mückensicher gemacht und Wasserbehältnisse wie etwa Vogeltränken einmal wöchentlich geleert und ausgewischt werden.“
Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit ( LGL ) beobachtet die Entwicklung zur Asiatischen Tigermücke im Freistaat im Rahmen eines Monitorings, unter anderem in den Land- und Stadtkreisen Memmingen, Nürnberg, Passau und Rosenheim. Mehrere Stadt- und Landkreise betreiben bereits ein eigenes Monitoring – wie zum Beispiel die Stadt Fürth, die eine lokale Tigermücken-Population zusammen mit einem Dienstleister bekämpft.
Derzeit gibt es überwinterungsfähige Populationen der Asiatischen Tigermücke in den Stadtkreisen Fürth, Würzburg und München. Darüber hinaus wurden 2025 neue Populationen aus der Stadt Nürnberg sowie den Landkreisen Forchheim und Wunsiedel gemeldet. 2026 sind bisher Funde in den Städten und Landkreisen Rosenheim, Nürnberg, Schwabach, Oberallgäu und Fürth bekannt geworden.
LGL -Präsident Prof. Dr. Christian Weidner erläuterte: „Die Asiatische Tigermücke ist grundsätzlich in der Lage, verschiedene Krankheitserreger, wie beispielsweise das Dengue- oder Chikungunya-Virus, zu übertragen. Auch wenn in Deutschland bisher noch keine Erregerübertragungen durch die Asiatische Tigermücke registriert wurden, ist es wichtig, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Ein frühzeitiges Entdecken dieser Insekten kann eine Etablierung bestenfalls verhindern oder zumindest die Ausbreitung verlangsamen.“
Die Ministerin unterstrich: „Gesundheitsschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Er beginnt mit wissenschaftlicher Expertise und setzt sich mit vielen kleinen Entscheidungen im Alltag fort. Genau dieses Zusammenspiel macht Bayerns Vorsorge stark.“
Die Bürgerinnen und Bürger können diese Vorsorge ganz konkret unterstützen: Um mögliche Verbreitungsgebiete der Tigermücke frühzeitig zu erkennen, werden Bürgerinnen und Bürger darum gebeten, auffällige Funde von Mücken zur genauen Bestimmung an das LGL einzusenden. Eine Anleitung zum Einsenden von Mücken kann dem Einsendeformular des LGL entnommen werden. Alternativ können Mückenfunde auch an das Projekt „ Mückenatlas Deutschland “ eingeschickt werden.
Bei Reisen in subtropische und tropische Gebiete, in denen stechmückenübertragene Erkrankungen vorkommen, sollte auf durchgehenden Mückenschutz geachtet werden. Da manche Infektionen auch symptomlos verlaufen können, sollte man sich nach einer solchen Auslandsreise weitere 14 Tage lang vor jeglichen Mückenstichen schützen, um Übertragungen eingetragener Krankheitserreger durch lokal vorkommende Asiatische Tigermücken zu verhindern. Sollten nach der Reise grippeähnliche Symptome wie Fieber, Schüttelfrost, Erschöpfungszustände oder starke Gelenk-, Muskel- oder Kopfschmerzen eintreten, wird empfohlen, zur Abklärung eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen und auf die vergangene Reise aufmerksam zu machen. Dies gilt besonders, wenn die Beschwerden nach einem Auslandsaufenthalt in einem Risikogebiet für durch Stechmücken übertragene Krankheitserreger auftreten.
Weiterführende Informationen zum Thema Asiatische Tigermücke können den Seiten Reisen und Mückenschutz , Bayerisches Stechmücken-Monitoring und den FAQ zur Asiatischen Tigermücke entnommen werden.
Judith Gerlach hat anlässlich des Welt-Moskito-Tags am 20. August dazu aufgerufen, die Entwicklung zur Asiatischen Tigermücke weiterhin aufmerksam zu beobachten und Brutstätten konsequent zu bekämpfen. Die Ministerin betonte am Donnerstag: „Der Klimawandel verändert auch die Lebensbedingungen für Stechmücken. Arten, die früher nur in wärmeren Regionen vorkamen, finden zunehmend auch in Bayern geeignete Bedingungen. Deshalb gilt: Wir dürfen Veränderungen nicht erst dann ernst nehmen, wenn sie zum Problem geworden sind. Unser Ziel ist, Risiken früh zu erkennen und ihnen mit kluger Vorsorge zu begegnen.“
LGL -Präsident Prof. Dr. Christian Weidner
erläuterte: „Die Asiatische Tigermücke ist grundsätzlich in der Lage, verschiedene Krankheitserreger, wie beispielsweise das Dengue- oder Chikungunya-Virus, zu übertragen. Auch wenn in Deutschland bisher noch keine Erregerübertragungen durch die Asiatische Tigermücke registriert wurden, ist es wichtig, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Ein frühzeitiges Entdecken dieser Insekten kann eine Etablierung bestenfalls verhindern oder zumindest die Ausbreitung verlangsamen.“
Die Bürgerinnen und Bürger können diese Vorsorge ganz konkret unterstützen: Um mögliche Verbreitungsgebiete der Tigermücke frühzeitig zu erkennen, werden Bürgerinnen und Bürger darum gebeten, auffällige Funde von Mücken zur genauen Bestimmung an das LGL einzusenden. Eine Anleitung zum Einsenden von Mücken kann dem
entnommen werden. Alternativ können Mückenfunde auch an das Projekt „
Weiterführende Informationen zum Thema Asiatische Tigermücke können den Seiten