Energiepark Bad Lauchstädt tritt in entscheidende Inbetriebnahmephase Bad Lauchstädt; RFNBO-zertifiziert

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Schlusssprint auf dem Weg zum Grünen Wasserstoff Energiepark Bad Lauchstädt in der Inbetriebnahmephase – Bürgerinformationstag bietet Einbli- cke in die letzten Schritte bis zur ersten Wasserstoffproduktion

Bad Lauchstädt, 19.08.2026. Der Energiepark Bad Lauchstädt ist in die entscheidende Phase der Inbetriebnahme eingetreten – damit rückt die erste Produktion von Grünem Wasserstoff in greif- bare Nähe. Seit Beginn des Monats ist die Wasserstoffproduktion zudem als RFNBO-zertifiziert. Wie weit das Projekt inzwischen fortgeschritten ist und welche Schritte bis dahin noch bevorste- hen, erfahren Interessierte beim Bürgerinformationstag am Samstag, 22. August 2026, von 13:00 bis 17:00 Uhr direkt aus erster Hand. Beim Bürgerinformationstag können Besucherinnen und Besucher den Energiepark Bad Lauchstädt (Lange Lauchstädter Str. 55, 06179 Teutschenthal) aus nächster Nähe erleben. Auf einem Infomarkt stellen die Projektpartner die einzelnen Stufen der Wasserstoff-Wertschöpfungskette vor. Anschauli- che Infoposter vermitteln die technischen Zusammenhänge und geben Einblicke in den aktuellen Projektfortschritt. Von einer Besucherplattform aus können sich die Gäste zudem einen Überblick über das Gelände und die Anlagen verschaffen. Fachansprechpartnerinnen und -partner stehen da- bei für Fragen und den persönlichen Austausch zur Verfügung. Ein Quiz rund um Grünen Wasserstoff, Mitmachaktionen für Kinder sowie Eis und Getränke ergänzen das Programm. Inbetriebnahme läuft – die letzten Schritte stehen bevor Der Zeitpunkt des Bürgerinformationstags ist dabei besonders spannend: Im Energiepark Bad Lauchstädt sind bereits wichtige Projektetappen abgeschlossen, weitere Anlagentests und Presseinformation Anne Reyer Telefon: +49 341 443-5772 presse@energiepark-bad-lauchstaedt.de

c/o VNG AG Braunstraße 7, 04347 Leipzig Postfach 24 12 63, 04332 Leipzig info@energiepark-bad-lauchstaedt.de www.energiepark-bad-lauchstaedt.de

Projektleitung im Konsortium: Cornelia Müller-Pagel

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General - Unencrypted Inbetriebnahmeschritte laufen derzeit. Beim Bürgerinformationstag geben die sieben Konsortialpart- ner Einblicke in diese entscheidende Phase auf dem Weg zur ersten Wasserstoffproduktion. Ein wichtiger Meilenstein wurde Anfang des Monats erreicht: Die Wasserstoffproduktion im Energie- park Bad Lauchstädt ist seitdem RFNBO-zertifiziert. RFNBO steht für „Renewable Fuels of Non-Biolo- gical Origin“ – erneuerbare Kraftstoffe nicht-biologischen Ursprungs. Die Zertifizierung bestätigt, dass der künftig erzeugte Wasserstoff die europäischen Nachhaltigkeits- und Erzeugungskriterien für Grü- nen Wasserstoff erfüllt und beim Endkunden entsprechend eingesetzt werden kann. Vom erneuerbaren Strom zum Wasserstoff Im Energiepark Bad Lauchstädt wird die gesamte Wertschöpfungskette des Grünen Wasserstoffs zu- sammengeführt. Der benachbarte Windpark liefert erneuerbaren Strom, der im 30-Megawatt-Elekt- rolyseur zur Wasserstofferzeugung eingesetzt wird. Dieser wird anschließend aufbereitet und über eine rund 25 Kilometer lange, für den Wasserstofftransport umgestellte Leitung zum Chemiestandort Leuna transportiert. Der Bürgerinformationstag ist öffentlich und kann ohne vorherige Anmeldung besucht werden. Für Besucherinnen und Besucher steht ein Parkplatz zur Verfügung. Von dort bringt ein Shuttle-Service die Gäste bequem zum Veranstaltungsgelände. Eine Anreise mit dem Fahrrad ist ebenfalls möglich.

Über das Projekt: Der Energiepark Bad Lauchstädt ist ein großtechnisch angelegtes Reallabor zur Erzeugung von Grünem Wasser- stoff sowie dessen Speicherung, Transport, Vermarktung und Nutzung. Als Reallabor der Energiewende wird da- bei erstmalig die gesamte Wertschöpfungskette von Grünem Wasserstoff im industriellen Maßstab erprobt. Mit- tels einer 30 MW Großelektrolyse-Anlage von Sunfire wird unter Einsatz von erneuerbarem Strom aus dem nahe gelegenen Windpark Grüner Wasserstoff produziert. In einer eigens dafür gesolten Salzkaverne zwischengespei- chert, kann der Grüne Wasserstoff über eine umgestellte Gaspipeline in das Wasserstoffnetz der in Mitteldeutsch- land ansässigen chemischen Industrie eingespeist und perspektivisch für urbane Mobilitätslösungen eingesetzt werden. Das Reallabor trägt so dazu bei, diese Zukunftstechnologien rund um Grünen Wasserstoff zu erforschen und zur Marktreife zu bringen – für eine technologisch starke und zukunftsorientierte Wasserstoffregion in Mit- teldeutschland und eine erfolgreiche Sektorenkopplung in der gesamten Bundesrepublik. Dazu investieren die Projektpartner insgesamt 210 Mio. Euro, die eine Förderung als „Reallabor der Energiewende“ in Höhe von 44 Mio. Euro aus dem Förderprogramm 7. Energieforschungsprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) enthält. Über die Projektpartner „Energiepark Bad Lauchstädt“: Die Terrawatt Planungsgesellschaft mbH entwickelt und realisiert seit über 30 Jahren Turnkey-Projekte im Bereich Windkraft und Photovoltaik. Die langjährige Erfahrung als Planer, Investor, Betreiber und Betriebsführer erlaubt es, die vollständige Projektrealisierung von der Standortsuche bis zur schlüsselfertigen Übergabe der Anlagen aus

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General - Unencrypted allen Perspektiven zu betreuen und die einzelnen Projektphasen durch eigene Fachkompetenzen zu gestalten. Darüber hinaus ist das Unternehmen als Dienstleister und technischer Berater national und international tätig und kann auf einen umfangreichen Erfahrungsschatz aus über 300 Projekten mit mehr als 1.500 Windkraftanla- gen zurückgreifen. Das in Düsseldorf ansässige Unternehmen Uniper ist ein europäisches Energieunternehmen mit globaler Reich- weite. Mit rund 7.000 Mitarbeitenden spielt das Unternehmen eine zentrale Rolle für eine sichere Energieversor- gung in Europa – insbesondere in seinen Kernmärkten Deutschland, Großbritannien, Schweden und den Nieder- landen. Mit 18,50 Gigawatt Erzeugungskapazität ist Uniper Rückgrat einer verlässlichen Stromerzeugung. Als ein führender Gashändler und einer der wichtigsten LNG-Importeure Nordwesteuropas stärkt Uniper die Versor- gungssicherheit mit einem breiten Bezugsportfolio. Durch Investitionen in erneuerbare Energien, Wasserstoff und andere Formen CO2-armer Energieträger treibt Uniper zudem die Transformation des Energiesystems voran. Im Heimatmarkt Deutschland versorgt Uniper rund 1.000 Kommunen und Industrieunternehmen mit Energie und Dienstleistungen. Darüber hinaus ist Uniper Deutschlands größter Betreiber von Gasspeichern und Wasserkraft- werken. Die VNG Handel & Vertrieb GmbH (VNG H&V) mit Sitz in Leipzig beliefert in- und ausländische Handelsunterneh- men, Weiterverteiler, Stadtwerke, Kraftwerksbetreiber und Industriekunden zuverlässig und flexibel mit Erdgas. Innovative Produkte, vielfältige Dienstleistungen und individuelle Konzepte für eine umweltfreundliche Energie- versorgung bieten eine umfassende Unterstützung für die Umsetzung der Energiewende. Mit Vertriebsbüros in ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland, Beteiligungen und Geschäftskontakten in weiten Teilen Euro- pas und als ein Unternehmen der VNG AG ist die VNG Handel & Vertrieb GmbH stets nah an ihren Kunden und international gut aufgestellt. Die VNG Gasspeicher GmbH (VGS) ist mit derzeit rund 31 Terrawattstunden (TWh) nutzbaren Speicherkapazitäten der drittgrößte Speicherbetreiber in Deutschland. Als 100-prozentige Tochtergesellschaft der VNG AG mit Sitz in Leipzig verfügt VGS über nahezu 50 Jahre Erfahrung mit dem Errichten und Betreiben von Untergrundgasspei- chern und den damit zusammenhängenden technologischen Prozessen. Das Kerngeschäft der VGS ist der Betrieb von Speicheranlagen und die Vermarktung von Speicherkapazitäten. ONTRAS Gastransport GmbH betreibt das 7.700 Kilometer umfassende Fernleitungsnetz in Ostdeutschland und verantwortet den zuverlässigen und effizienten Transport gasförmiger Energie – heute und in Zukunft. Wir ge- stalten den Energiemarkt der Zukunft aktiv mit, bringen Ideen ein und entwickeln nachhaltige Lösungen für unsere Infrastruktur. Dabei setzen wir auf eine zuverlässige Technik, langjährige Erfahrung und unser wichtigstes Asset: ein engagiertes Team! Unsere Gasinfrastruktur ist kompatibel mit regenerativen Gasen und unterstützt somit auch eine Vielzahl von Anwendungsfällen für Wasserstoff wie beispielsweise stoffliche Anwendungen, Mobilität und Wärme. Um unsere Infrastruktur fit für eine erneuerbare Gasversorgung zu machen, planen und realisieren wir gemeinsam mit Partnerunternehmen zahlreiche Projekte. Die DBI – Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg ist eine unabhängige Forschungseinrichtung des DVGW Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V. Sie erforscht in zahlreichen Projekten die gesamte Versor- gungskette gasförmiger Energieträger. Seit 2005 wurden zahlreiche Projekte zur Integration von Grünem Was- serstoff bearbeitet. Die Erfahrungen reichen von technologischen Aspekten der Untergrundgasspeicherung, über

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General - Unencrypted den Transport, die Gasqualitätssicherung bis hin zu Wasserstoff-Nutzungstechnologien in Industrie und Haushal- ten und deren Auswirkungen auf das deutsche und europäische Energieversorgungssystem. VNG ist ein europaweit aktiver Unternehmensverbund mit über 20 Gesellschaften und rund 2.000 Mitarbeiterin- nen und Mitarbeitern. Der Konzern mit Hauptsitz in Leipzig steht als Gasimporteur und Großhändler sowie als Betreiber von kritischer Gasinfrastruktur für eine sichere Versorgung mit Gas in Deutschland. Mit der Strategie „VNG 2030+“ verfolgt VNG darüber hinaus einen ambitionierten Pfad für einen Markthochlauf erneuerbarer und dekarbonisierter Gase wie Biogas und Wasserstoff und bereitet damit den Weg in ein nachhaltiges, versorgungs- sicheres und perspektivisch klimaneutrales Energiesystem der Zukunft.