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title: "US-Staatsverschuldung steigt auf über 40 Billionen USD USA; Rekordhöhe der US-Staatsverschuldung"
sdDatePublished: "2026-08-21T07:07:00Z"
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US-Staatsverschuldung steigt auf über 40 Billionen USD USA; Rekordhöhe der US-Staatsverschuldung

Marktkommentar_Aktien_International

Marktkommentar
21. August 2026

Aktien International

Täglicher Marktkommentar aus dem BEKB-Handelsraum

Übersicht
Übersee
Schluss
Veränderung (in %)
Volumen (Mrd.)
Dow Jones Industrial
52'759
- 1.3
S&P 500
7'641
- 0.9
NYSE: 1.27
Nasdaq Composite
26'067
- 1.0
Nasdaq: 8.32
Nikkei 225
66'161
+ 1.3
Hang Seng
25'817
+ 1.3
Shanghai Composite
3'894
- 0.0

Europa
Vortag
Trading Range
Weitere Kurse
DAX
26'091
25'720 – 26'320
USD/CHF 0.8000 EUR/CHF 0.9340
EuroStoxx 50
6'444
6'280 – 6'580
Gold 4'481 USD/Unze
Stoxx 50
5'467
5'305 – 5'605
NY WTI-Rohöl-Future 86.00 USD

New York
Gestern haben ein Mix aus dem US-Treasury-Fokus,
vorsichtige Walmart-Zahlen und gestiegene Ölprei-
se die Aktienmärkte in den USA nach unten ge-
drückt. Der Dow Industrial fiel deutlich unter die Marke
von 53'000 Punkten auf den tiefsten Stand seit Anfang
des Monats. Aus dem Handel ging der Leitindex mit
minus 1,32 % auf 52.759,21 Zähler nur knapp über dem
Tagestief. Der techlastige Nasdaq Composite sank um
1 %. Für den marktbreiten S&P 500 sah es mit minus
0,87 % nicht besser aus. Die Staatsverschuldung der
Vereinigten Staaten legte zum ersten Mal auf mehr als

www.bekb.ch | Marktkommentar | 21. August 2026
2
40 Billionen US-Dollar zu. Die Ankündigung des US-
Finanzministeriums am Vortag, verstärkt langlaufende
Staatsanleihen zurückzukaufen, hatte nur vorüberge-
hend den Aufwärtsdruck von den Renditen genommen.
Diese zogen gestern wieder an. Bond-Buybacks verbes-
serten eher die Marktmechanik, nicht aber die Schulden-
tragfähigkeit. Am Ölmarkt bleibt die Entwicklung im
Iran-Krieg das bestimmende Thema. US-Präsident Do-
nald Trump hatte vor dem Hintergrund fehlender Erfolge
bei den Verhandlungen mit Teheran dem Land mit ei-
nem "Wirtschaftskrieg" gedroht. Die Konjunkturdaten
des Tages lieferten keinen Impuls. Die Zahl der Erstan-
träge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist in der ver-
gangenen Woche gesunken, nachdem sie fast einen
Monat lang gestiegen war. Der Philadelphia-Fed-Index
für August fiel mit 47,4 über der Prognose von 41,1 aus,
die dem Wert aus dem Vormonat entsprochen hat. Die
US-Frühindikatoren sind im Juli leicht gestiegen. Bei
den Einzelwerten reduzierten sich die Aktien von
Walmart um 9,0 %. Der Einzelhandelskonzern teilte mit,
dass die vergleichbaren Umsätze in den USA, also aus
stationären und digitalen Kanälen, um 2,6 % gestiegen
sind - der geringste vierteljährliche Anstieg seit 2020.
Die Zahl wurde durch neue Preisvorschriften für Apothe-
ken beeinträchtigt, ohne die Walmart ein Plus von 3,4 %
erzielt hätte. Die Schätzungen der Analysten hatten auf
eine Zunahme von 3,8 % gelautet. Für die Aktien von
Krypto-Handelsplattformen geht es kräftig nach oben.
US-Präsident Trump hat den Kongress aufgefordert, ein
Kryptowährungsgesetz zu verabschieden. Dies schob
den Bitcoin zwischenzeitlich auf den höchsten Stand seit
Juni. Für den Bitcoin geht es um 4,6 % auf 72.267 Dollar
aufwärts. Am Aktienmarkt stiegen Coinbase um 7,5 %
und Strategy um 1,3 %. Die Papiere von Wolfspeed
knickten um 9,4 % ein. Der Chip-Hersteller verzeichnete
im vierten Geschäftsquartal einen deutlichen Umsatz-
rückgang. Zudem enttäuschte der Ausblick. Die Aktien
von Coty büssen 9,2 % ein. Das Kosmetikunternehmen
meldete einen höheren Verlust und prognostizierte für
das laufende Quartal einen Umsatzrückgang, da die
Verbraucher zunehmend wählerischer werden. Deere (+
6,9 %) übertraf im dritten Quartal die Erwartungen, ob-
wohl das Geschäft mit grossen Landmaschinen weiter-
hin schwach war. Der Konzern profitierte allerdings von
Zollrückerstattungen.

Asien
Die fernöstlichen Börsen schüttelten heute Morgen die
negative Vorgabe der Wall Street ab und tendieren zu-
meist freundlich. Der Nikkei 225 in Tokio verlor nach
neuen Inflationsdaten 0,5 %. Im Juli sind die Verbrau-
cherpreise zum Vormonat um 0,4 % gestiegen. Dies
spricht eher für eine Zinserhöhung der Bank of Japan im
September und bremste entsprechend die Kauflaune.
Für den Kospi in Seoul ging es um 0,7 % nach oben, in
Hongkong stieg der HSI um 0,9 %. In Shanghai war die
Tendenz leicht sinkend, in Sydney ging es dagegen um
0,3 % nach unten, hier folgte der Markt oft mehr der
Vorgabe aus den USA. Auf breiter Front sorgen wieder
etwas steigende Renditen der Anleihen für Vorsicht.
Mit zumeist kleinen Gewinnen zeigten sich in Hongkong
Immobilienaktien wie Country Garden, Longfor oder
China Resources Land, nachdem die Behörden in
Shanghai gestern eine Reihe von Massnahmen ergriffen
haben, um den Immobiliensektor anzukurbeln, darunter
die Senkung der Mindestanzahlung für den Kauf von
Zweitwohnungen in Vorstadtgebieten. Die Aktie von
Henderson Land machte einen Satz um 6,5 % auf den
höchsten Stand seit mehr als zwei Monaten, nachdem
der Hongkonger Immobilienentwickler einen deutlichen
Anstieg des Gewinns im ersten Halbjahr meldete. Ali-
baba fielen um gut 2 %, nachdem das Unternehmen
einen Gewinneinbruch von mehr als 75 % im Quartal
berichtete. Hintergrund ist ein Anstieg der Investitionen
um 75 % auf fast 10 Milliarden Dollar im Zuge einer
aggressiven Expansion in KI-Infrastruktur. In Seoul ging
es für die beiden meist beachteten Aktien - Samsung
Electronics und SK Hynix um 3,0 sowie um 1,2 % nach
oben. Bei Samsung stützte wie schon am Vortag ein
Medienbericht wonach Samsung im Tagesverlauf ein
neues Ausschüttungsprogramm im Volumen von umge-
rechnet bis zu 79 Milliarden Dollar bekannt geben wer-
de. SK Hynix hatte zuvor gerade erst ein Aktienrück-
kaufprogramm im Wert von 28 Milliarden Dollar ange-
kündigt. Bei SK Hynix treibt aktuell aber eine am Vortag
nach dem Handelsende verkündete Tarifeinigung mit
der Gewerkschaft. In Sydney zogen Regis Recources
um über 4 % an, nachdem der Goldminenbetreiber einen
Rekordgewinn und eine Sonderdividende ankündigte.
Nach der Vorlage von Geschäftszahlen ging es für TPG
Telecom um über 7 % nach oben.

Europa
Die hiesigen Aktienmärkte dürften mit einem hauchdün-
nen Plus starten, das aber die negative Wochenper-
formance von DAX (- 1.7 %), EuroStoxx 50 (- 1.8 %)
oder CAC 40 (- 2.1 %) kaum korrigiert. Einzig der briti-
sche FTSE 100 steht an der Gewinn-/Verlustscheide.

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Die Lage im Nahen Osten bleibt anspruchsvoll nach
Ablauf des ohnehin brüchigen Waffenstillstands zwi-
schen den USA und dem Iran. Die Zahl der Frachtschiffe,
die die Strasse von Hormus täglich passieren, ist in den
zweistelligen Bereich gefallen. Ein Friedensvertrag ist
nicht in Sicht. Das eröffnet Aufwärtspotenzial für den
Ölpreis. Allerdings besteht noch ein gewisser Puffer zu
der für die Märkte psychologisch wichtigen Hürde von
100 Dollar. Heute stehen noch die Einkaufsmanager-
indices von S&P auf dem Programm – in Grossbritanni-
en zeigten sie bereits eine Verbesserung.

Marktnachrichten

Tesla: Elektro-Lkw soll auch auf den alten Kontinent
fahren
Tesla will seinen um Jahre verzögerten Elektro-
Sattelschlepper auch in Europa auf den Markt bringen.
Details zur Einführung des Tesla Semi sowie techni-
sche Daten soll es auf der IAA Nutzfahrzeuge in Han-
nover geben, wie der von Tech-Milliardär Elon Musk
geführte Autobauer auf der Plattform X ankündigte. Die
Messe läuft in diesem Jahr von 15. bis 20. September,
zuvor gibt es am 14. September einen Pressetag. Teslas
Sattelschlepper wurde bereits 2017 vorgestellt und
sollte nach damaligen Ankündigungen ursprünglich
2019 in die Produktion gehen. Doch Tesla schob den
Start mehrfach auf, etwa unter Verweis darauf, dass
Batterien dringender für Autos wie den Bestseller Model
3 gebraucht würden. Tesla gibt für den Semi eine ge-
schätzte Reichweite von bis zu gut 800 Kilometern mit
einer Batterieladung an. In Europa würde der Sattel-
schlepper
gegen
bereits
verfügbare
Konkurrenz-
Lastwagen europäischer Hersteller antreten.

JD.com: Geht ein Schritt auf EU-Kommission zu
Für die EU-Genehmigung der Übernahme des Media-
markt-Mutterkonzerns Ceconomy hat JD.com anschei-
nend Zugeständnisse angeboten, was aus der Web-
seite der EU-Kommission hervorging. Dort wird aber
nicht beschrieben, welche Zugeständnisse der chinesi-
sche E-Commerce-Konzern anbietet. Die Kommission
hat Mai dieses Jahres im Rahmen der Verordnung der
Staatengemeinschaft über drittstaatliche Subventio-
nen eine eingehende Untersuchung des Angebots
eingeleitet und im Juli eine formelle Mitteilung der Be-
schwerdepunkte herausgegeben.

Fresenius SE: Reduziert beteiligung an Tochter Me-
dical Care
Fresenius reduziert die Beteiligung an dem Dialyseanbie-
ter Fresenius Medical Care (FMC) weiter. Wie der DAX-
Konzern mitteilte, verkauft er rund 7,8 Millionen FMC-
Aktien im Wert von rund 300 Millionen Euro an aus-
gewählte institutionelle Investoren, was ca. 2,9 % des
Grundkapitals entspricht. "Mit diesem Schritt reduzie-
ren wir unsere Finanzbeteiligung an Fresenius Medical
Care und schaffen zusätzlichen Spielraum, um Kapital
gezielt in unsere Wachstumsplattformen zu investieren",
sagte Vorstandschef Michael Sen. Fresenius führt FMC
seit der Entkonsolidierung 2003 als Finanzbeteiligung.
Nach der Transaktion wird der Bad Homburger Konzern
noch 25 % an FMC halten.

DSM-Firmenich: Elektro-Zahlen mit Absatzsprung
Der Chemiekonzern hat in China eine Patentverlet-
zungsklage gegen mehrere chinesische Unterneh-
men und eine Forschungseinrichtung eingereicht. Im
Zentrum steht die unerlaubte Nutzung eines Patents zur
Herstellung von Sclareol, einem Ausgangsstoff für die
Produktion von Amber-Duftstoffen. Die Klage sei beim
Gericht des Xiong'an New District in der Provinz Hebei
eingereicht worden, teilte der Duft- und Aromenherstel-
ler heute Morgen mit. DSM-Firmenich fordert, dass die
Beklagten die Nutzung der patentierten Technologie
einstellen und Schadenersatz leisten.

Monte die Paschi: VR setzt nun selber an
Der Verwaltungsrat von MPS hat laut Medienberichten
gestern Offerten für die italienische Bank Banco BPM
und den Vermögensverwalter Banca Generali geneh-
migt. Italienischen Medienberichten zufolge stimmte der
Verwaltungsrat dem Vorschlag von Konzernchef
Luigi Lovaglio mehrheitlich, aber nicht einstimmig zu.
Damit will sich MPS der 36 Milliarden Euro schweren
Übernahmeofferte von Intesa aus Turin widersetzen.
Das älteste noch bestehende Geldhaus der Welt mit Sitz
in Siena hatte bereits einen Zusammenschluss mit Ban-
co BPM ausgelotet, die Gespräche jedoch am 31. Juli für
beendet erklärt. Als Grund galt die Ablehnung des Plans
durch den BPM-Hauptinvestor, die französische Crédit
Agricole. MPS steht im Zentrum der Konsolidierung im
italienischen Bankensektor. Der Staat hatte das Institut
⁠2017 mit Steuermilliarden gerettet und bis 2024 wieder
reprivatisiert. ⁠In dem Zuge war BPM im November 2024
bei MPS eingestiegen. MPS selbst hatte im vergangenen
Jahr Mediobanca übernommen und war damit zum

www.bekb.ch | Marktkommentar | 21. August 2026
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grössten Investor des Versicherers Generali aufgestie-
gen.

Logistiksektor: Panamakanal drosselt Passagen
Angesichts zuletzt geringer Niederschlagsmengen
reduziert nun auch der Panamakanal die Zahl erlaubter
Schiffspassagen. Die buchbaren Durchfahrten werden
ab September schrittweise von 36 pro Tag auf 32
gesenkt, wie die Verwaltung der Wasserstrasse zwi-
schen dem Atlantik und dem Pazifik mitteilte. Trotz der
laufenden Regenzeit und bereits ergriffener Wasser-
sparmassnahmen, um die Auswirkungen des Klimaphä-
nomens El Niño abzumildern, seien zusätzliche vorbeu-
gende Schritte erforderlich. Dadurch solle die langfristi-
ge Nachhaltigkeit des Kanalbetriebs gewährleistet wer-
den. Der Panamakanal funktioniert mit Schleusen. Je-
des Mal, wenn ein Schiff hindurchfährt, fliesst Süss-
wasser ins Meer ab. Zwischen Mai und August habe es
rund 34 % weniger geregnet als im historischen Durch-
schnitt für diesen Zeitraum,