Goldman Sachs baut Marktanteile in Indien aus; beriet Life Insurance of India beim 3,3 Mrd-USD-Anteilsverkauf.

Update Aktien International

Börsennews 21. August 2026

Aktien International – Update

Täglicher Marktkommentar aus dem BEKB-Handelsraum

Übersicht European Futures Euro Stoxx 50 6'453

  • 0.1 % DAX 26'104
  • 0.2 % CAC 40 8'461
  • 0.1 % FTSE 100 10'787
  • 0.0 % US-Futures Dow Jones Industrial 53'122
  • 0.5 % Nasdaq 100 29'502
  • 0.7 % S&P 500 7'695
  • 0.4 %

News Europa

Deutsche Bank: baut Energiehandel mit Neueinstellungen wieder auf Die Deutsche Bank hat einen grösseren Vorstoss zum Wiederaufbau ihres Energiehandelsgeschäfts gestartet, nachdem sie sich vor mehr als einem Jahrzehnt weitgehend aus dem Rohstoffgeschäft zurückgezogen hatte. Im Zuge dieser Pläne hat die Bank die ehemaligen Goldman-Händler Madhav Janakiraman und Benoit Bosc sowie mindestens zwei leitende Führungskräfte aus dem Rohstoffbereich von Morgan Stanley eingestellt, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten. Sie werden unter dem ehemaligen Leiter des Rohstoffgeschäfts von Morgan Stanley, Kow Atta- Mensah, arbeiten, so die Insider. Er kam in diesem Jahr zur Deutschen Bank, um den Wiederaufbau ihrer Präsenz im Energiehandel voranzutreiben. 2013 strich die Deutsche Bank Hunderte Stellen und zog sich aus dem spezialisierten Handel mit Energie, Agrarprodukten, trockenen Massengütern und Basismetallen zurück.

Daimler Truck: erlöst 600 Millionen Euro aus Teilverkauf Archion-Beteiligung Wie

Intesa Sanpaolo: Italiens grösste Bank baute Milliardenposition bei SpaceX auf Wie aus der SEC-Einreichung vom 4. August hervorgeht, hat Intesa Sanpaolo nahezu 5,66 Millionen SpaceX- Aktien erworben. Das Raketen- und

www.bekb.ch | Börsennews | 21. August 2026 2

Satellitenunternehmen machte damit zum Quartalsende etwa 33 Prozent des 2,92 Milliarden US-Dollar schweren US-Gesamtportfolios der italienischen Bank aus. Damit war SpaceX zum Stichtag die mit Abstand grösste Einzelposition im US- Aktienbestand des Instituts.

Nibe: der schwedische Haustechnikkonzern (ca. 20'500 MA) macht im 2. Quartal mehr Gewinn Der den Aktionären der Muttergesellschaft zurechenbare Nettogewinn stieg im zweiten Quartal auf 751 Mio. SEK (ca. 63,5 Mio. CHF) gegenüber 492 Mio. SEK im Vorjahr. Der Gewinn je Aktie betrug 0,37 SEK gegenüber 0,24 SEK im Vorjahr. Das operative Ergebnis stieg sprunghaft auf 1,23 Mrd. SEK gegenüber 944 Mio. SEK im Vorjahr. Der Nettoumsatz erhöhte sich auf 10,85 Mrd. SEK gegenüber 10,08 Mrd. SEK im Vorjahr. Das Unternehmen erklärte, die Auswirkungen der globalen Sicherheitslage, der Wechselkurse und der Energiepreisvolatilität seien weiterhin schwer abzuschätzen. Das Unternehmen bleibt jedoch hinsichtlich seiner Geschäftsentwicklung im Jahr 2026 und auch langfristig optimistisch.

Thales: besorgt sich am Kapitalmarkt frisches Geld zur Finanzierung der Übernahme von Exail Technologies Der Technologie- und Rüstungskonzern Thales gab am Freitag die Begebung von Anleihen im Wert von 1 Milliarde Euro in zwei Tranchen bekannt. Die Mittel dienen der Finanzierung der Übernahme des Spezialisten für zivile und militärische Robotik, Exail Technologies. Am 30. Juli unterzeichneten Thales und Exail Technologies einen Fusionsvertrag, der die Übernahme von Exail Technologies durch Thales für 3,9 Milliarden Euro vorsieht.

News Übersee

Broadcom: verschärft den Wettbewerb mit Nvidia mit einem potenziellen 100-Milliarden-Dollar- Finanzierungsabkommen für KI Broadcom verhandelt mit Kreditgebern über ein Finanzierungspaket, das 60 bis 70 Milliarden Dollar an vorrangig besicherten Darlehen und rund 30 Milliarden Dollar an nachrangigen Darlehen umfassen könnte. Das Unternehmen stärkt seine Rolle beim Ausbau der KI-Infrastruktur durch das potenzielle Finanzierungspaket, neue Kundenvereinbarungen und Partnerschaften, um die Nachfrage nach seinen kundenspezifischen Chips und Rechenzentrumsausrüstung zu steigern. Der CEO von Broadcom erklärte, das Unternehmen erwarte, dass der Umsatz mit KI-Chips im nächsten Jahr 100 Milliarden Dollar übersteigen werde, was die Erwartungen des Managements an ein anhaltendes KI-getriebenes Wachstum unterstreiche.

Goldman Sachs: baut Marktanteile in Indien aus Goldman Sachs habe, laut einem Bericht von Bloomberg vom Freitag, seine Aktivitäten in Indien ausgebaut, seine Präsenz am Aktienkapitalmarkt gestärkt und sich für ein breiteres Spektrum an Finanzierungs-, Fusions- und Pre-IPO-Mandaten positioniert. Dem Bericht zufolge beriet Goldman Sachs beim 3,3 Milliarden US- Dollar schweren Anteilsverkauf der Life Insurance of India, dem grössten Sekundärangebot an Aktien in Indien, und erhielt zudem Verkaufsmandate für vier staatliche Kreditinstitute, darunter die Central Bank of India und die Indian Overseas Bank. Goldman Sachs war ausserdem alleiniger Manager beim Anteilsverkauf der Ant Group an Paytm, berichtete Bloomberg weiter.

Nvidia: investiert kräftig weiter Laut einem Bericht von Bloomberg vom Freitag, der sich auf mit der Angelegenheit vertraute Personen beruft, hat Nvidia Gespräche mit dem koreanischen KI-Chip- Designer Rebellions über eine mögliche Zusammenarbeit geführt. Diese könnte in Form einer Kooperation, einer Investition oder einer Übernahme erfolgen. Nvidia reagierte nicht umgehend auf eine Anfrage von Barron’s nach einer Stellungnahme. Auch wenn es sich nicht um Kleingeld handelt, wäre Rebellions für Nvidia sicherlich erschwinglich. Der Wert von Rebellions wurde zuletzt auf rund 2,3 Milliarden US- Dollar geschätzt.

Samsung: will Milliarden an die Aktionäre ausschütten Der weltgrösste Hersteller von Speicherchips halte am Freitag eine Vorstandssitzung ab, um eine

www.bekb.ch | Börsennews | 21. August 2026 3

Kapitalrückführung an seine Aktionäre von 90 bis 110 Billionen Won (rund 55 bis 68 Milliarden Euro) zu beschliessen, schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Ein Sprecher von Samsung wollte sich laut Bloomberg nicht äussern.

Spotify: Vorstand genehmigt Aufstockung des Aktienrückkaufprogramms Spotify Technology S.A. gab bekannt, dass der Vorstand eine Aufstockung des Aktienrückkaufprogramms um weitere 1,5 Milliarden US-Dollar genehmigt hat. Damit erhöht sich das Gesamtvolumen des Programms auf rund 2,223 Milliarden US-Dollar.

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