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title: "Die Linke-Fraktion Bremen beantragt Maßnahmen gegen Verfall von Wohnkonzernen in Bremen; Beirat Hemelingen prüft kommunale Trägerschaft"
sdDatePublished: "2026-08-21T11:09:00Z"
source: "https://www.bremische-buergerschaft.de/drs_abo/2026-08-21_Aktuelle%20Stunde%20Die%20Linke%20Stadtb%C3%BCrgerschaft_7cb3c.pdf"
topics:
  - name: "real estate"
    identifier: "medtop:20000241"
  - name: "housing and urban planning policy"
    identifier: "medtop:20000628"
  - name: "public housing"
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  - name: "local authority"
    identifier: "medtop:20000612"
  - name: "consumer issue"
    identifier: "medtop:20000353"
locations:
  - "Bremen (Stadt)"
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Die Linke-Fraktion Bremen beantragt Maßnahmen gegen Verfall von Wohnkonzernen in Bremen; Beirat Hemelingen prüft kommunale Trägerschaft

BREMISCHE BÜRGERSCHAFT

BREMISCHE BÜRGERSCHAFT
Drs. 21/
Stadtbürgerschaft
  20.08.2026
21. Wahlperiode

Antrag der Fraktion Die Linke

Aktuelle Stunde

Gegen den Verfall: Wohnkonzerne in die Pflicht nehmen und Bremer Mieter*innen
schützen

Ob Vonovia, LEG, Peach Property, Grand City Property, Swiss Life oder Domicil: immer
wieder kommen massive Missstände in den Wohnanlagen dieser Konzerne in Bremen ans
Licht. Defekte Heizungen und Aufzüge, Müllchaos, fehlerhafte Nebenkostenabrechnungen,
marode Häuser und Schimmel – die Liste der Probleme ist lang. Gleichzeitig berichten
zahlreiche Mieter*innen, dass die vermietenden Konzerne für sie nicht erreichbar sind, die
Gebäude verfallen und teilweise leer stehen lassen, anstatt sich zuverlässig um die
Instandhaltung zu kümmern.

Aktuelles Beispiel ist die Wohnanlage ‚Hinter den Ellern‘ in Hemelingen, die sich im
Eigentum von Vonovia befindet. Nach Berichten über umfassende Mängel hat der Beirat
Hemelingen in seiner Sitzung vergangene Woche die Behörde aufgefordert, alle rechtlich
möglichen Maßnahmen zu ergreifen, um die Mieter*innen der Anlage zu unterstützen
(https://www.weser-kurier.de/bremen/stadtteil-hemelingen/bremen-mangelhafte-
nebenkostenabrechnungen-der-vonovia-in-hemelingen-doc875h3ewzbr7czh0ffh4).

Bloße Appelle reichen nicht aus, wenn Wohnkonzerne nur im Interesse der eigenen
Profitmaximierung handeln. Der Beirat fordert zu Recht, zu prüfen, ob die Wohnblocks
wieder in kommunale Trägerschaft überführt werden können. Auch für andere Stadtorte gilt
es, dieses Ziel zu verfolgen - ohne Tabus.

Denn Wohnen ist keine beliebige Ware. Wer in Bremen Wohnungen besitzt, trägt
Verantwortung für die Menschen, die darin leben. Und diese Verantwortung darf nicht hinter
Renditeinteressen zurückstehen.

Sofia Leonidakis, Nelson Janßen und Fraktion Die Linke