Berliner Galerie Speaking of Video Art in IBB-Video Raum, Berlin; Kostenlos, offene Diskussion zu Essay-/Dokumentarfilmen

Speaking of Video Art, Mo 24.8, 17-19 Uhr - DFFB

Spea­king of Video Art, Mo 24.8, 17–19 Uhr

Ein­mal im Monat lädt die Ber­li­ni­sche Gale­rie mit „Spea­king of Video Art“ zu einem Aus­tausch in klei­ner Run­de über das aktu­el­le Pro­gramm im IBB-Video­raum ein. Die Ver­an­stal­tungs­rei­he bie­tet einen offe­nen Raum für alle, die Lust haben, über Fil­me oder gesell­schafts­po­li­ti­sche Fra­gen in der Kunst zu dis­ku­tie­ren und ver­schie­de­ne Künstlerinnen und Autorinnen ken­nen zu ler­nen. Zusam­men schau­en wir aus­ge­wähl­te Vide­os und lesen im Anschluss vor Ort kur­ze Aus­schnit­te aus Essays, Theo­rie, Erzäh­lun­gen oder Gedich­ten auf Eng­lisch oder Deutsch, die in inhalt­li­cher oder for­ma­ler Ver­bin­dung zu den Wer­ken ste­hen. Das anschlie­ßen­de Gespräch bie­tet Raum sowohl dis­kur­si­ven Fähr­ten der Video­ar­bei­ten als auch Per­spek­ti­ven und Fra­gen aus der Grup­pe nach­zu­ge­hen.

Aus­ge­hend von den Fil­men „Aral­kum“ und „rück­bli­ckend betrach­tet“ von Dani­el Asa­di Fae­zi und Mila Zhluk­ten­ko lesen wir im August Aus­zü­ge aus dem Essay „Der bes­se­re Doku­men­tar­film, die gefun­de­ne Fik­ti­on“ der Film­kri­ti­ke­rin Frie­da Gra­fe, aus Harun Faro­ckis „Über das Doku­men­ta­ri­sche“ und aus dem Essay „Die doku­men­ta­ri­sche Unschär­fe­re­la­ti­on. Was ist Doku­men­ta­ris­mus?“ von Hito Stey­erl. Bei­de Fil­me doku­men­tie­ren Situa­tio­nen, die sich aus unter­schied­li­chen Grün­den einer unmit­tel­ba­ren Dar­stel­lung ent­zie­hen. Als soge­nann­te Essay­fil­me brin­gen sie Bild­ma­te­ri­al aus unter­schied­li­chen Kon­tex­ten in einen Zusam­men­hang, ohne die­sen abschlie­ßend zu erklä­ren. Im Gespräch soll es um die­se Dar­stel­lungs­po­li­ti­ken gehen: Inwie­fern kön­nen Doku­men­tar­fil­me Wirk­lich­keit abbil­den? Wie kann im Film etwas sicht­bar wer­den, das nicht gezeigt wer­den kann? Und was macht der Essay­film nun anders als der Doku­men­tar­film?

Im IBB-Video­raum wer­den seit 2011 Künstler*innen prä­sen­tiert, die mit zeit­ba­sier­ten Medi­en arbei­ten. Das Pro­gramm zeigt Wer­ke, die sich mit media­len oder auch poli­ti­schen und sozia­len Fra­ge­stel­lun­gen beschäf­ti­gen. Beson­de­res Augen­merk liegt dabei dar­auf, mar­gi­na­li­sier­ten Per­spek­ti­ven Raum zu geben und Aus­wir­kun­gen von Macht­struk­tu­ren sicht­bar zu machen.

Die Ver­an­stal­tungs­rei­he wird von Loui­sa Engel, wis­sen­schaft­li­che Volon­tä­rin Bil­dung und Out­reach, mode­riert. Die Ter­mi­ne kön­nen unab­hän­gig von­ein­an­der besucht wer­den. Für die Teil­nah­me ist kei­ne Vor­be­rei­tung erfor­der­lich. Akti­ve Teil­nah­me an der Dis­kus­si­on oder ent­spann­tes Zuhö­ren, bei­des ist glei­cher­ma­ßen will­kom­men.

Spra­che: Die Ver­an­stal­tung fin­det auf Deutsch und Eng­lisch statt. Um einen Aus­tausch unter­ein­an­der zu ermög­li­chen, soll­ten alle Teil­neh­men­den min­des­tens ein pas­si­ves Ver­ständ­nis bei­der Spra­chen haben.

Teil­nah­me kos­ten­frei, Anmel­dung online: https: