Bezirksvertretung Rodenkirchen beschließt Erhalt des Sürther Leinpfads (Breite bis 4 m); Baumaßnahme abgeschlossen 2023

Beschlussvorlage

Dezernat, Dienststelle VI/61

Vorlagen-Nummer AN/1336/2022 Stand: 20.08.2026 Sachstandsbericht Sürther Leinpfad, Sanierung der Lindemauer: Rückbau-Verzicht Beschluss der Bezirksvertretung Rodenkirchen vom 29.08.2022

8.2.1 Sürther Leinpfad, Sanierung der Lindemauer: Rückbau-Verzicht, Gemeinsamer Antrag aller Fraktionen AN/1336/2022 Beschluss: Die Bezirksvertretung Rodenkirchen fasst folgenden Beschluss:

Die Verwaltung wird gebeten, den für die laufenden Sanierungsarbeiten an der Hochwasserschutzvorrichtung “Linde-Mauer” dort verbreiterten Sürther Leinpfad in ei- ner Breite von bis zu 4 m zu erhalten. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt. Status

in Bearbeitung

erledigt

Der Baubeginn der Maßnahme erfolgte mit der Baustellenübergabe an die Sonntag Bauge- sellschaft mbH & Co. KG am 23.08.2021. Die Sanierung erfolgte zwischen Rhein-km 674,94 und 675,23 auf einer Länge von ca. 291 m. Die äußere Standsicherheit der Lindemauer wurde durch die Herstellung einer aufgelösten Bohrpfahlwand vor dem wasserseitigen Fuß der Mauer sichergestellt. Die Bohrpfähle wurden durch einen durchlaufenden Kopfbalken aus Stahlbeton miteinander verbunden. Infolge dieser Sicherung wurde der Leinpfad auf ca. 4 m im Regelprofil verbreitert (s. Querprofil 3, 10 u. 15 im beigefügten Plan) und somit erhalten. Der Leinpfad wurde auf dem Kopfbalken bzw. auf dem wasserseitigen Sporn neu hergestellt. Die Böschungssicherung erfolgte auf der gesam- ten Länge durch ein steiles Deckwerk mit Wasserbausteinen in Beton – außer auf Höhe des Restaurants „Sürther Bootshaus“. Auf der Wasserseite der Lindemauer wurde eine Vorsatzschale in einer Dicke von 15 cm auf-

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gebracht. Die Schalung wurde bis zur neuen Brüstungsoberkante durchgezogen. Die Brüs- tung wurde bis auf den Bereich der angrenzenden Gärten und dem Balkon am Restaurant „Sürther Rheinterrassen“ vollständig zurückgebaut. Sie wurde mit der Vorsatzschale bis auf ein Niveau von 0,90 m oberhalb der GOK neu aufbetoniert. Auf diese Brüstung wurde ein Ge- länder mit einer Höhe von 0,40 m aufgesetzt. Somit ergibt sich eine Gesamthöhe von 1,30 m, die für kombinierte Geh- und Radwege erforderlich ist. Die betonierte Treppe am südlichen Ende des Abschnitts wurde mit Beton in Kombination mit einer rissbeschränkenden und konstruktiven Bewehrung verfüllt. Der mobile Hochwasserschutz an der Rampe entsprach nicht mehr dem einheitlichen System der StEB Köln und wurde daher ausgetauscht. Die Baumaßnahme wurde mit der VOB-Schlussabnahme am 20.07.2023 abgeschlossen, die Schlussabnahme durch die Bezirksregierung fand am 08.12.2023 statt.

Nächste Schritte:

Es sind keine weiteren Schritte erforderlich.

Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:

Es ist kein weiterer Sachstandsbericht geplant.