Gymnasium Adolfinum Freianlagenplanung Erweiterung Niedersachsen; Baubeginn 2027 Bauende 2029
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Erweiterung Gym. Adolfinum - Landschafts- und Freianlagenplanung
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Durchzuführen ist die Freianlagenplanung im Rahmen der Erweiterung des Anbaus am Gymnasium Adolfinum.
Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)
Zu erbringen sind gem. § 38 ff. HOAI 2021 die Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 in der Objektgruppe 2 (Geländegestaltung ohne oder mit Abstützungen in Stadt- und Ortslagen) und Objektgruppe 4 (Spiel- und Sportanlagen auf Schul- und Pausenhöfe mit Spiel- und Bewegungsangebot). Die Arbeiten werden der Honorarzone 4 im Basishonorarsatz zugeordnet. Zusätzlich sind besondere Leistungen zu erbringen.
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Angaben zu Mitteln der europäischen Union
Zum Projektablauf der Gesamtmaßnahme ergeben sich folgende Meilensteine: - Vorlage finale Entwurfsplanung: August 2026 - Beginn Ausführungsplanung: November 2026 - Baubeginn: Juni 2027 - Bauende inkl. aller Abnahmen im Hochbau: Anfang 2029
Für die Planung der Außenanlagen
Freialagen ist ein Zeitplan zu entwickeln, der die genannten Meilensteine berücksichtigt. Eine Fertigstellung inkl. Abnahme der Freianlagen ist bis März 2029 vorzusehen.
- Es sollen die Leistungsphasen 1 bis 9 stufenweise vergeben werden. Stufe 1: LPH 1 bis 4 Stufe 2: LPH 5 Stufe 3: LPH 6 bis 7 Stufe 4: LPH 8 bis 9
Der Auftraggeber behält sich vor, die Leistungsphasen im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggf. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.
Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen
Bei der Planung sind neben den Prinzipien des umweltverträglichen Bauens, das Ressourcen schont, gesundheitsverträglich ist und einen hohen Komfort für den Nutzer bietet, die folgenden Anforderungen zu berücksichtigen: - flächen- und materialsparendes Bauen - Baustoffe, die einfach und schadstoffarm recyclebar oder problemlos zu entsorgen sind und deren Einbau keine Gesundheitsgefährdung lernenden und lehrenden Personen herbeiführt - Dauerhaftigkeit von Material- und Oberflächenbeschaffenheit mit langen Gebrauchszeiten Der Bieter fühlt sich den Zielen der Nachhaltigkeit verpflichtet, angestrebt werden die Minimierung des Verbrauchs von Energie und Ressourcen sowie eine möglichst geringe Belastung des Naturhaushalts in allen Lebenszyklen. Folgende Überlegungen sind sowohl in den Entwurfsplänen als auch im Erläuterungstext darzustellen: - Angaben zur Materialität der Baukonstruktion sowie der Rezyklierbarkeit und ggf. Nutzung von Recyclingmaterialien - Angaben zum Geländekonzept inkl. Bepflanzungen
Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge
Erkennt ein Unternehmen einen Verstoß gegen Vergabevorschriften im vorliegenden Verga-beverfahren, ist dies innerhalb ab 10 Tagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Unabhängig hiervon müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die bereits aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Abgabe von Teilnahmeanträgen bzw. Angeboten gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen ebenfalls innerhalb dieser Frist gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Werden diese Obliegenheiten nicht beachtet, ist ein Antrag auf Nachprüfung gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 3 GWB unzulässig. Teilt der Auftraggeber auf eine Rüge eines Unternehmens mit, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann hiergegen ein Antrag auf Nachprüfung bei der zuständigen Vergabekammer gestellt werden. Der Antrag ist unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach dem Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen
Der Auftraggeber wickelt das gesamte Vergabeverfahren in elektronischer Form über die Vergabeplattform DTVP ab. Insbesondere die Kommunikation zwischen Auftraggeber und Bewerbern
Bietern soll in elektronischer Form über den Projektraum des Verfahrens erfolgen.
Die von Unternehmen gegebenenfalls im Verlauf des Verfahrens erbetenen personenbezogenen Daten werden nach den Vorschriften des Datenschutzrechts im Rahmen des Vergabeverfahrens verarbeitet und gespeichert. Mit der Teilnahme am Verfahren erklären sich Unternehmen hiermit einverstanden. Soweit Unternehmen im Rahmen des Verfahrens dem Auftraggeber personenbezogene Daten von Dritten (Mitarbeiter, Nachunternehmer, Mitglieder einer Bietergemeinschaft, Referenzgeber) übermitteln, sind sie für das Vorliegen der jeweils erforderlichen datenschutzrechtlichen Einwilligung der Dritten selbst verantwortlich.
Die Angebotsabgabe erfolgt elektronisch in Textform. Die erforderliche Signatur gem. § 126b BGB wird in diesem Zusammenhang als “Containersignatur” automatisch über das “cosinex Bietertool” abgegeben. Die “Willenserklärung” erfolgt dadurch je Angebot, sodass sich jeder Bieter automatisch an seine hochgeladenen Dokumente bindet. Eine gesonderte Dokumentensignatur ist nicht erforderlich. Sollten Signaturmöglichkeiten in Dokumenten vorgesehen seien, handelt es sich um Standarddokumente, Die dortige Signatur ist nicht zwingend erforderlich.
Sämtliche Vertragsbedingungen eines möglichen Auftragnehmers werden abgelehnt, sofern diesen nicht ausdrücklich zugestimmt wird.
Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung
Sprache(n), in der (denen) Angebote
Der Auftraggeber behält sich vor, von Bewerbern bzw. Bietern unter Einhaltung des Transparenz- und Gleichbehandlungsgebotes gemäß § 56 Abs. 2 VgV Unterlagen nachzufordern. Ein Anspruch auf Nachforderung von Unterlagen besteht jedoch nicht.
Ort der Angabe der Ausschlussgründe
Berufshaftpflichtbescheinigung (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung): Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung vorzuweisen. Die Deckungssummen müssen mindestens
1,0 Mio. EUR für Personenschäden 0,5 Mio. EUR für Vermögens- und sonstige Schäden
betragen. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das 2-fache der Deckungssummen pro Jahr betragen und die Leistungsbereiche der Nachunternehmer einschließen.
Ob eine rechtsverbindliche Erklärung des Versicherers, dass eine solche Versicherung bereits ständig abgeschlossen ist oder im Auftragsfall abgeschlossen wird vorliegt, ist im Formblatt zur Haftpflichtversicherung zu erklären und per Bestätigung des Versicheres nachzuweisen.
Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe
Berufszulassung (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung): Die Projektleitung hat durch eine Person mit Studium im Bereich Landschaftsarchitektur (Abschluss als Master oder Diplom) zu erfolgen.
Sofern als Projektleitung eine Person ausschließlich mit Studium im Bereich Architektur eingesetzt wird, ist ein Nachweis über die Berufsqualifikation abzugeben. Ist diese Person darüber hinaus bei der Architektenkammer eingetragen, ist stattdessen dieser Nachweis vorzulegen. Sollte die als Projektleitung vorgesehene Person nicht bei der Architektenkammer eingetragen, ist neben dem Studiennachweis die Kammereintragung einer für das Architekturbüro verantwortlichen Person vorzulegen.
Die Bauüberwachung hat durch eine Person mit Studium im Bereich Landschaftsarchitektur, Ingenieurwesen oder mit Abschluss als Techniker
Meister mit DRQ 6-Qualifikation zu erfolgen.
Für Personen mit Studium im Bereich Architektur gelten dabei die bereits genannten Nachweismöglichkeiten. Techniker
Meister haben einen Nachweis über DRQ 6-Qualifikation zu erbringen. Für Ingenieure ist ein Nachweis über die Berufsqualifikation abzugeben. Sollte eine Eintragung bei der Ingenieurkammer bestehen, kann auch diese als Nachweis genutzt werden
Bürovorstellung (Mit dem Teilnahmeantrag; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Es ist eine Vorstellung (formfrei) des Büros
Eigenerklärung zum fehlenden Russlandbezug der Leistungen (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Es ist eine Eigenerklärung über das Vorliegen oder Nicht-vorliegen von Ausschlussgründen im Sinne der Verordnung (EU) 2022
Gesetzliche Ausschlussgründe (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Es ist eine Erklärung über das Vorliegen oder Nichtvorliegen von Ausschlussgründen im Sinne von §§ 123, 124 GWB (schwere Verfehlung, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellen) sowie ggf. über Selbstreinigungsmaßnahmen gemäß § 125 GWB (im Formblatt 124) abzugeben.
Insolvenz und Liquditation (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Es ist eine Erklärung (im Formblatt 124) über den Bestand von Insolvenzverfahren und Liquidation abzugeben.
Jahresumsatz_Liefer- u. Dienstleistung (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Es ist der Umsatz des Unternehmens der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind; unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
Nachunternehmereinsatz (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Es ist anzugeben (im Formblatt CSX 51, VVB 233 oder Nachunternehmerverzeichnis), ob Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer erbracht werden sollen. Sofern dies der Fall ist, sind die Leistungsbereiche und die Namen der Nachunternehmer zu benennen.
Personalstand_Liefer- u. Dienstleistung (Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Eigenerklärung): Es ist ein Nachweis zum Personalstand im Jahresdurchschnitt in den letzten drei Jahren zu erbringen.
Referenzen_Liefer u. Dienstleistung (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Es sind zwei Referenzen vergleichbarer Projekte einzureichen. Diese sind mit Angabe des jeweiligen Projektes und wesentlichen Projektinhalts anhand des Referenzformblattes zu dokumentieren.
An jede Referenz werden die nachfolgend aufgeführten Mindestkriterien gestellt:
- Es handelt sich um eine Freianlagenplanungsleistung gem. HOAI - Bei mindestens einer der Referenzen erfolgte die Freianlagenplanung für einen öffentlichen Auftraggeber - Das Projekt wurde der Honorarzone III oder höher zugeordnet. - Der Projektabschluss (LPH 8) ist nach dem 01.01.2021 erfolgt.
Die Referenzen dienen als Eignungsnachweis des Bieters und sind ist das Referenzformblatt einzutragen. Je Referenz soll ein Formblatt ausgefüllt werden. Optional kann das Referenzformblatt durch eine Referenzbeschreibung ergänzt werden.
Unbedenklichkeitsbescheinigungen_Liefer- u. Dienstleistung (Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Dritterklärung): Es sind Nachweise über die ordnungsgemäße Abgabe von Steuern und Beiträgen zur Sozialversicherung zu erbringen und dafür die Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes, bzw. die Bescheinigung in Steuersachen vorzulegen.
Berufserfahrung Projektleitung - Berufserfahrung der verantwortlichen Projektleitung. über 7 Jahre = 3 Punkte, 4 bis 7 Jahre = 2 Punkte, 1 bis 3 Jahre = 1 Punkt
Referenzen Projektleitung - Anzahl eingereichter Referenzen, die von der Projektleitung in gleicher Position bereits betreut wurden: über 3 Stück = 3 Punkte, 2 bis 3 Stück = 2 Punkte, 1 Stück = 1 Punkt
Berufserfahrung Bauüberwachung - Berufserfahrung der für die Bauüberwachung vorgesehenen Person. über 7 Jahre = 3 Punkte, 4 bis 7 Jahre = 2 Punkte, 1 bis 3 Jahre = 1 Punkt
Referenzen Bauüberwachung - Anzahl eingereichter Referenzen, die von der für die Bauüberwachung vorgesehene Position in gleicher Position bereits betreut wurden: üb