Holcim übernimmt Fermacell in Düsseldorf; EPS-Wachstum im ersten Jahr erwartet
Zürcher Handelskammer: Holcim kauft Gipfsfaserplatten-Hersteller Fermacell
Düsseldorf - Holcim wird Fermacell aus Deutschland übernehmen. Mit dem in Düsseldorf ansässigen Hersteller von Gipsfaserplatten und Estrichelementen baut der Zuger Baustoffkonzern seinen umsatzstarken Geschäftsbereich Building Solutions weiter aus.
( CONNECT ) Holcim hat laut seiner Mitteilung eine Vereinbarung zur Übernahme von Fermacell von James Hardie Industries unterzeichnet. Der Kaufpreis beläuft sich auf 840 Millionen Euro.
Fermacell ist ein europaweit etablierter Anbieter von Gipsfaser- und zementgebundenen Platten der Marken fermacell und Aestuver. Von Deutsche Standards wurde fermacell als Marke des Jahrhunderts ausgezeichnet. Mit über 1000 Mitarbeitenden an sechs Produktionsstandorten ist das Düsseldorfer Unternehmen in 13 „der attraktivsten Märkten Europas“ präsent, so Holcim. Es erwartet für 2026 einen Umsatz von rund 430 Millionen Euro.
Mit dieser Akquise baut der Zuger Baustoffkonzern seinen wertschöpfungsstarken Geschäftsbereich Building Solutions weiter aus. „Diese strategische Übernahme ist ein weiterer Meilenstein in unserer Vision, der führende Partner für nachhaltiges Bauen zu sein“, wird Holcim-CEO Miljan Gutovic zitiert. „fermacell und Aestuver ergänzen Holcims bestehende Premium-Marken Ytong, Silka, Hebel und Multipor und erweitern unser Lösungsangebot für integrierte Bausysteme und für modulares Bauen.“
Vorbehaltlich der üblichen Bedingungen und behördlichen Genehmigung soll die Transaktion im ersten Halbjahr 2027 abgeschlossen sein. Holcim geht davon aus, dass sich die Übernahme bereits im ersten Jahr positiv auf den Gewinn pro Aktie auswirkt. ce
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