ALTANA Halbjahresbilanz in Amerika, Europa und Asien; EBITDA +14%, Marge 19,8%
Halbjahresbilanz: ALTANA mit starker Umsatz- und Ergebnisentwicklung - Umsatz erreicht 1.675 Millionen Euro aufgrund hoher Nachfrage
Halbjahresbilanz: ALTANA mit starker Umsatz- und Ergebnisentwicklung
Umsatz erreicht 1.675 Millionen Euro aufgrund hoher Nachfrage
ALTANA erreichte im ersten Halbjahr 2026 in einem herausfordernden Marktumfeld eine positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Mit 1.675 Millionen Euro lag der Umsatz 3 Prozent über dem Vorjahreswert. Operativ, das heißt bereinigt vor allem um negative Währungseffekte, legte ALTANA um 8 Prozent zu. Zu diesem Wachstum haben alle Geschäftsbereiche und auch die drei wesentlichen Regionen Amerika, Europa und Asien beigetragen.
Auch die Profitabilität nahm im Berichtszeitraum zu. ALTANA konnte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im ersten Halbjahr um 14 Prozent auf 332 Millionen Euro steigern. Die EBITDA-Marge verbesserte sich auf 19,8 Prozent nach 17,9 Prozent im Vorjahreszeitraum.
„Im ersten Halbjahr wurden verstärkt die besonders hochwertigen Lösungen aus unserem Produktportfolio nachgefragt“, erklärt Martin Babilas, Vorstandsvorsitzender der ALTANA AG. „Außerdem befüllten viele Kunden aufgrund der geopolitisch angespannten Lage ihre Läger über das übliche Maß hinaus. Unsere starke Umsatz- und Ergebnisentwicklung der ersten sechs Monate zeigt zugleich, wie wichtig unsere innovativen und nachhaltigen Lösungen für die Wettbewerbsfähigkeit von Produkten unserer Kunden in unterschiedlichen Branchen und Märkten sind.“
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Wettbewerbsfähige Lösungen durch hohe F&E-Investitionen und geringere Abhängigkeit von Energiepreisen
Seit Jahren sorgen kontinuierlich hohe Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) dafür, dass ALTANA schnell und flexibel auf sich wandelnde Anforderungen seiner Kunden mit wettbewerbsfähigen innovativen Lösungen reagieren kann. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres gab ALTANA 109 Millionen Euro für F&E aus. Das entspricht fast 7 Prozent des Umsatzes und liegt damit weiterhin deutlich über dem Branchenschnitt. Etwa jeder sechste Beschäftigte von ALTANA ist im Bereich F&E tätig. Insgesamt beschäftigte ALTANA zum 30. Juni weltweit 8.060 Menschen und damit aufgrund der Veräußerung kleinerer Geschäftsfelder etwa 290 Menschen weniger als ein Jahr zuvor.
ALTANA benötigt zudem deutlich weniger Energie als der Branchendurchschnitt und ist daher weniger betroffen von aktuell hohen Preisen für Öl, Gas und Elektrizität. ALTANA arbeitet dennoch weiter intensiv an der Steigerung der Energieeffizienz und daran, die eigenen Produkte und damit auch die seiner Kunden ressourcen- und klimaschonender zu gestalten. Renommierte externe Organisationen bescheinigen dem Unternehmen regelmäßig die Wirksamkeit dieser Nachhaltigkeitsanstrengungen. Die Ratingagentur EcoVadis verlieh der ALTANA Gruppe kürzlich die Goldmedaille und zählt sie damit zu den besten 5 Prozent aller bewerteten Unternehmen weltweit.
ALTANA Finanzvorstand Stefan Genten erläutert weitere Resilienzfaktoren des Unternehmens: „Wir sind weltweit genau dort präsent, wo unsere Kunden und die attraktivsten Wachstumsmärkte sind, und stärken unser dezentrales Standortnetzwerk kontinuierlich durch gezielte Investitionen. Dadurch wird ALTANA geografisch unabhängiger, beschleunigt Innovationen und reduziert Risiken entlang der Lieferketten sowie im Zusammenhang mit Zöllen.“
Wachstum in allen Geschäftsbereichen, Amerika besonders stark
In der Region Amerika stieg der Umsatz nominal um 5 Prozent und operativ um 11 Prozent. Die USA als größter Einzelmarkt für ALTANA verzeichnete einen nominalen Zuwachs von 11 Prozent und operativ sogar ein Plus von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Treiber der starken Umsatzentwicklung dort waren vor allem die Nachfrage nach Elektroisolations- und Schutzmaterialien von ELANTAS sowie Schmierstoffen und Granulaten von ECKART. Die insgesamt umsatzstärkste Region Europa wuchs nominal um 2 Prozent und verzeichnete ein operatives Plus von 7 Prozent. Auch der Umsatz im Heimatmarkt Deutschland legte nominal um 1 Prozent und operativ um 6 Prozent zu. In Asien stieg der Umsatz um 2 Prozent. Operativ legte er um 6 Prozent zu. Mit 17 Prozent war das operative Wachstum in Indien besonders hoch.
Alle Geschäftsbereiche von ALTANA meldeten operativ steigende Umsätze. Der größte Geschäftsbereich BYK steigerte seinen Umsatz um 5 Prozent und operativ um 9 Prozent. Der Geschäftsbereich ECKART meldete ein Umsatzplus von 8 Prozent (operativ 11 Prozent). ELANTAS wuchs operativ um 4 Prozent. Aufgrund der Veräußerung kleinerer Geschäftsaktivitäten und negativer Wechselkurseffekte lag der Umsatz nominal 6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Bei ACTEGA erhöhte sich der Umsatz um 9 Prozent (operativ 10 Prozent).
Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt
Die außerordentlichen geopolitischen Unsicherheiten und die verschiedenen kriegerischen Auseinandersetzungen werden voraussichtlich im zweiten Halbjahr die Nachfrageentwicklung und Rohstoffkosten deutlich belasten. In diesem Umfeld erwartet ALTANA für das Gesamtjahr 2026 weiterhin ein um Wechselkurs- und Akquisitionseffekte bereinigtes Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich und ein EBITDA mindestens auf dem Niveau des starken Vorjahreswerts.
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