Equinor mit Uniper langfristiger Erdgas-Liefervertrag Stavanger; Über 30 TWh/Jahr nach Deutschland
Update Aktien International
Börsennews 24. August 2026
Aktien International – Update
Täglicher Marktkommentar aus dem BEKB-Handelsraum
Übersicht European Futures Euro Stoxx 50 6'471
- 0.0 % DAX 26'180
- 0.0 % CAC 40 8'493
- 0.1 % FTSE 100 10'848
- 0.1 % US-Futures Dow Jones Industrial 53'294
- 0.1 % Nasdaq 100 29'248
- 0.5 % S&P 500 7'679
- 0.2 %
News Europa
Airbus: geplante Verschärfung der Präsenzpflicht für Beschäftigte ist bei Airbus vorerst vom Tisch Nach anhaltendem Unmut in der Belegschaft ist der europäische Flugzeughersteller zurückgerudert. Die Konzerngeschäftsführung in Toulouse erlaubt Beschäftigten nun weiterhin, zweimal in der Woche von zu Hause zu arbeiten. Geplant war, dies von September an nur noch an einem Tag zu gestatten. “Wir streben eine verstärkte Präsenz vor Ort an, um eine bessere kollektive Effizienz, den Wissenstransfer und eine schnellere Entscheidungsfindung zu gewährleisten”, teilte ein Konzernsprecher am Freitag mit. Wirksame Veränderungen erforderten jedoch, dass man den Mitarbeitern zuhöre. Auf Grundlage des Feedbacks der Mitarbeiter habe man daher beschlossen, “diesen Übergang schrittweise umzusetzen”.
Bayer: bekommt Japan-Zulassung für Lungenkrebspräparat Hyrnuo Unter dem Markennamen Hyrnuo kann der Wirkstoff Sevabertinib zur Behandlung von Patienten mit HER2- mutiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) in allen Therapielinien eingesetzt werden, wie Bayer mitteilte. HER2-mutierter NSCLC ist in der Regel mit einer schlechten Prognose und begrenzten Behandlungsoptionen verbunden. NSCLC ist mit mehr als 85 Prozent der Fälle die häufigste Form von Lungenkrebs. Aktivierende HER2-Mutationen werden bei 2 bis 4 Prozent der fortgeschrittenen NSCLC gefunden. Im November 2025 hatte Sevabertinib
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bereits eine beschleunigte Zulassung in den USA für Patienten mit zuvor behandeltem fortgeschrittenem HER2-mutiertem NSCLC bekommen. Anfang 2026 wurde Sevabertinib zudem von der chinesischen Arzneimittelbehörde NMPA als Monotherapie für erwachsene Patienten mit nicht resezierbarem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem NSCLC zugelassen, deren Tumoren aktivierende HER2- Mutationen aufweisen und die zuvor eine systemische Therapie erhalten haben.
Danone: Tochterunternehmen Kate Farms dürfte von Robert F. Kennedy Jr.s Kampagne „Make America Healthy Again“ profitieren „Die Kostenübernahme für Nahrungs- ergänzungsmittel durch die Krankenversicherung wird durch die Bewegung einen Schub erhalten“, so Brett Matthews, Vorstandsvorsitzender und CEO des Bereichs Medizinische Ernährung Nordamerika bei Danone. Danone übernahm Kate Farms vor etwa einem Jahr. Matthews, der die Marke vor der Übernahme durch Danone leitete, erklärte, sie wachse schneller als die Konkurrenz, und er prognostiziert ein anhaltendes zweistelliges Wachstum. Kate Farms vertreibt seine Produkte direkt an Verbraucher und ist zudem ein wichtiger Lieferant von Nahrungsergänzungsmitteln für grosse Gesundheitssysteme in den USA, wie die Cleveland Clinic, Indiana University Health und Kaiser Permanente, so Matthews.
Equinor: hat mit Uniper einen langfristigen Erdgas- Liefervertrag abgeschlossen Demnach liefert der norwegische Öl- und Gasförderer Equinor von 2027 an jährlich mehr als 30 Terawattstunden Erdgas nach Deutschland, wie Uniper in Düsseldorf mitteilte. Über das finanzielle Volumen machte Uniper keine Angaben. Das Gas soll über bestehende Pipelines nach Deutschland kommen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 15 Jahren. Er wurde laut Uniper am Montag im norwegischen Stavanger unterzeichnet. “Mit dieser Vereinbarung stärken wir die langfristige Gasversorgung Deutschlands und vertiefen zugleich unsere Zusammenarbeit mit Equinor”, erklärte Unternehmenschef Michael Lewis der Mitteilung zufolge. Norwegen ist derzeit der grösste Erdgaslieferant Deutschlands. Im vergangenen Jahr kamen rund 44 Prozent des nach Deutschland gelieferten Erdgases über Pipelines aus dem skandinavischen Land.
GSK: FDA beschleunigt Prüfung von Darmkrebsmedikament Jemperli Wie der britische Pharmakonzern GSK mitteilte, setzte die US-Arzneimittelbehörde für die Bewertung des Medikamentes eine Frist bis Februar. Jemperli qualifiziere sich zudem für eine Überprüfung im Rahmen des nationalen “Priority-Voucher”-Programms, das bei Therapien für seltene oder bisher wenig beachtete Erkrankungen die Dauer des behördlichen Prüfverfahrens verkürzt, so GSK. Dies könne zu einer früheren Entscheidung führen. Jemperli könne bei einigen Patienten die Notwendigkeit von Chemotherapie, Bestrahlung und chirurgischen Eingriffen überflüssig machen, teilte GSK weiter mit. Unabhängig davon teilte GSK am Montag mit, dass sein Medikament Hibsago in Japan als funktionelle Therapie für chronische Hepatitis B zugelassen wurde. Laut dem Unternehmen ist dies die weltweit erste Zulassung für das Medikament und die einzige funktionelle Heilbehandlung für chronische Hepatitis B in Japan.
Hochtief: Italiens grösste Bank baute Milliardenposition bei SpaceX auf Das Essener Bauunternehmen hat im Rahmen des „North West London Upgrade“-Programms von National Grid den Auftrag erhalten, die Modernisierung und den Ausbau des Stromübertragungsnetzes im Grossraum London voranzutreiben. Das Projekt wird vom Hochtief- Murphy Joint Venture (HMJV) in Zusammenarbeit mit Projektpartnern umgesetzt. Das Projekt umfasst die Verlegung von 60 Kilometern neuer Kabelinfrastruktur, Modernisierungen und Erweiterungen von Umspannwerken, den Ersatz von Freileitungen sowie umfangreiche Arbeiten an einem der längsten Hochspannungskabeltunnel Grossbritanniens. Mit dem Auftrag knüpft Hochtief an seine Beteiligung am National-Grid-Programm „London Power Tunnels 2“ an und stärkt die Position des Konzerns in den Wachstumssegmenten Energieübertragung und nachhaltige Infrastruktur.
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Shell: könnte für US-Chemie-Assets 8 Milliarden US- Dollar erhalten Shell hat Interessenbekundungen für seine US- Chemieanlagen von Exxon, LyondellBasell, Apollo und der Chemiesparte der Kuwait Petroleum Corporation erhalten. Das berichtet die Financial Times mit Verweis auf namentlich nicht genannte Quellen. Der britische Energiekonzern könnte für die Anlagen, die zusammen oder getrennt verkauft werden könnten, 8 Milliarden US-Dollar erhalten, so die FT. Vertreter von Shell, Exxon und Apollo lehnten gegenüber der FT eine Stellungnahme ab. Lyondell und die Kuwait Petroleum Corporation haben auf Anfragen nach einer Stellungnahme nicht reagiert, so die FT.
STMicroelectronics: eröffnen mit der National University of Singapore (NUS) ein vierjähriges HELIX- Labor mit Fokus auf speicherzentrierte Architekturen und integrierte KI-Chips Diese gemeinsame HELIX-Forschungsinitiative zielt darauf ab, durch Innovationen in Siliziumsystemen neue Anwendungsfälle für generative und integrierte KI am Netzwerkrand zu ermöglichen. Die Forschung konzentriert sich auf speicherzentrierte Architekturen, innovatives In-Memory-Computing, skalierbare Rechen- und Speichersysteme sowie fortschrittliche Silizium- und eingebettete Speichertechnologien. Das Labor stärke Singapurs Kompetenzen in der Halbleiterforschung und fördere die Entwicklung zukünftiger Talente und Innovationen im Bereich dezentraler KI.
News Übersee
Altria: gibt Produktionsvereinbarung mit Philip Morris International bekannt Die Tabakgesellschaft Altria Group Inc. (MO) gab am Montag bekannt, dass ihre Tochtergesellschaft Philip Morris USA Inc. eine Auftragsfertigungsvereinbarung mit ausländischen Tochtergesellschaften von Philip Morris International Inc. (PM) geschlossen hat, um die Effizienz ihrer traditionellen Tabakproduktproduktion zu steigern. Das Unternehmen erklärte, die Vereinbarung werde voraussichtlich wirtschaftliche Vorteile generieren, um Investitionen in Wachstumsinitiativen zu unterstützen und die operativen Kapazitäten zu stärken. Das Unternehmen erwartet keine wesentlichen Auswirkungen der Vereinbarung auf das Finanzergebnis 2026. Altria und Philip Morris International werden weiterhin unabhängig voneinander agieren und für ihre jeweiligen Vermarktungs-, Vertriebs- und Regulierungsaktivitäten verantwortlich bleiben. Im vorbörslichen Handel notierte die Altria Group an der New Yorker Börse 0,59 % höher
Boeing: Ingenieure drohen mit Streik Die Fach- und Führungskräfte von Boeing, vertreten durch die Gewerkschaft SPEEA, sind bereit zu streiken, falls der US-Flugzeughersteller keine „wesentlichen Verbesserungen“ ihres Vertrags vorschlägt, teilte die Gewerkschaft am 21. August mit. Die Mitglieder der Ingenieurgewerkschaft lehnten den von Boeing angebotenen Vertrag ab. Die Gewerkschaft werde ihre Mitglieder befragen, um deren Bedingungen für die Annahme des Angebots zu ermitteln.
Goldman Sachs: hat im vergangenen Jahr 152 Mitarbeiter an seinen EU-Standorten eingestellt Die US-Bank hat im Rahmen ihrer Strategie nach dem Austritt Grossbritanniens aus der EU kontinuierlich neue Mitarbeiter auf dem Kontinent eingestellt. Goldman Sachs hat seine Mitarbeiter näher an die Kunden in wichtigen Städten wie Paris, Frankfurt und Mailand gebracht und gleichzeitig ihr Händlerteam in der französischen Hauptstadt verstärkt. Die Mitarbeiterzahl der Goldman Sachs Bank Europe SE, zu der die Post-Brexit-Zentren gehören, stieg Ende Juni auf 1'382.
Nvidia: erwägt Investition in KI-Startup Perplexity Nvidia erwägt laut einem Bericht von The Information, der sich auf ungenannte, mit den Gesprächen vertraute Personen beruft, eine Beteiligung an Perplexity in einer Eigenkapitalrunde, die das KI-Startup mit über 30 Milliarden US-Dollar bewerten würde. Die Finanzierung würde ein Volumen von mehreren Milliarden US-Dollar erreichen und die Bewertung von Perplexity im Vergleich zur letzten Finanzierungsrunde vor einem Jahr um mehr als 50 % steigern. Der annualisierte Umsatz von Perplexity stieg von unter
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250 Millionen US-Dollar zu Jahresbeginn auf über 750 Millionen US-Dollar, was unter anderem auf den KI- Agenten Perplexity Computer zurückzuführen ist. Laut dem Bericht hatte Nvidia zuvor erwogen, Perplexity Milliarden von Dollar für die Lizenzierung bestimmter Technologien und die Einstellung von Mitarbeitern zu zahlen.
United Therapeutics: gibt FDA-Zulassung für Ralinepag zur Behandlung von pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH) bekannt Die FDA hat den 24. Juni 2027 als Zieldatum für die Entscheidung gemäss dem Prescription Drug User Fee Act (PDUFA) festgelegt. Ralinepag hat das Potenzial, die PAH-Therapie grundlegend zu verändern, da es das erste und einzige einmal täglich oral einzunehmende Prostacyclin sein könnte, sofern es von der FDA zugelassen wird. Die Zulassung basiert auf den Ergebnissen der Phase-3-Studie ADVANCE OUTCOMES, in der die Sicherheit und Wirksamkeit von Ralinepag bei Patienten mit PAH untersucht wurde.
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