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title: "Brandenburgs Landwirtschaftsstaatssekretär Dr. Stephan Nickisch begrüßt Bundeshilfen für die Landwirtschaft in Potsdam; Forderung nach Einführung steuerfreier Risikoausgleichsrücklage."
sdDatePublished: "2026-08-24T14:31:00Z"
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Brandenburgs Landwirtschaftsstaatssekretär Dr. Stephan Nickisch begrüßt Bundeshilfen für die Landwirtschaft in Potsdam; Forderung nach Einführung steuerfreier Risikoausgleichsrücklage.

Ministerium für Land- und
Ernährungswirtschaft, Umwelt
und Verbraucherschutz
Henning-von-Tresckow-Straße 2-13,
14467 Potsdam
Pressesprecher
Kontakt:
Gabriel Hesse
Potsdam, 21. August 2026
Pressemitteilung
Nummer: 168/2026
Telefon:
0331 866-7011
0331 866-7019
Mobil:
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Media
Brandenburg begrüßt Bundeshilfen für die Land-
wirtschaft

Landwirtschaftsstaatssekretär Dr. Nickisch wirbt für Einführung der steuerfreien Risikoaus-
gleichsrücklage für Landwirtschaftsbetriebe
Im Rahmen der Erntebilanz des Deutschen Bauernverbandes in dieser Woche hat der Bundes-
landwirtschaftsminister Alois Rainer Unterstützung für die landwirtschaftlichen Betriebe ange-
kündigt. Brandenburg begrüßt diese Vorschläge ausdrücklich und erwartet vom Bund nun eine
zeitnahe Umsetzung der angekündigten Hilfen.
Staatssekretär Dr. Stephan Nickisch: „Auch wenn die Landwirtschaft in Brandenburg in diesem Jahr
glücklicherweise nicht in dem Ausmaß von der Dürre betroffen ist, wie Regionen in West- und Süd-
deutschland, ist die Situation der Betriebe angespannt. Insbesondere die hohen Düngemittel- und
Energiepreise setzen den Betrieben in diesem Jahr stark zu. Deshalb begrüßen wir ausdrücklich die
Ankündigung des Bundesministers, die EU-Düngehilfen unbürokratisch und zeitnah an die Betriebe
auszureichen“, so der Staatssekretär.
„Aus unserer Sicht fehlt allerdings eine weitere wichtige Unterstützung für die Landwirtschaft: die Ein-
führung einer steuerfreien Risikoausgleichsrücklage. Sie erlaubt es Betrieben, in wirtschaftlich guten
Jahren, Gewinne steuerfrei anzusparen und ermöglicht so in Krisenzeiten – wie bei Dürre – mit Hilfe
der angesparten Rücklagen besser über die Runden zu kommen. Ich werbe deshalb ausdrücklich beim
Bund dafür, dass auch dieses Instrument eingeführt wird. Denn Landwirtschaftsbetriebe wären damit
in der Lage, sich besser gegen witterungsbedingte und andere Krisensituationen zu wappnen“, so Dr.
Stephan Nickisch.
Zu begrüßen ist aus Sicht Brandenburgs wiederum, dass sich Bundesminister Rainer dazu bekannt hat,
sich für eine Stundung der Pachtraten für BVVG-Flächen einzusetzen, denn Brandenburg gehört zu den
Bundesländern mit einem großen BVVG-Flächenanteil.

Potsdam, 21. August 2026
Pressemitteilung
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Hintergrund:
Brandenburg ist in diesem Jahr nicht flächendeckend und in dem Maße von der Dürre betroffen, die
besonders in West- und Süddeutschland zu schwachen Erträgen bis hin zu Totalausfällen geführt hat.
Für Brandenburg wird von einer durchschnittlichen Ernte ausgegangen.
Wichtig bleibt aber auch in Brandenburg, Wasser in der Landschaft zu halten. Dabei unterstützt das
Landwirtschaftsministerium die Landwirtschaftsbetriebe unter anderem durch eine Förderung zur
Verbesserung des Wasserrückhalts - inklusive Stauhaltung – auf landwirtschaftlichen Nutzflächen oder
die Förderung von Agroforstsystemen. Diese tragen – neben weiteren positiven Effekten – zur Beschat-
tung und damit zur Kühlung bei und vermindern dadurch die Verdunstung.