BASE Info-Tour 2026 zur Endlagersuche beim NRW-Tag in Münster; mehr als 6100 Besucher in 18 Städten

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Info-Tour 2026 zur Endlagersuche beim Nordrhein-Westfalen-Tag in Münster

Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) ist auch in diesem Jahr bundesweit mit seinen Informationsangeboten zur Endlagersuche unterwegs. Als weitere Station besucht die Info-Tour den Nordrhein-Westfalen-Tag in Münster.

Die Info-Tour beinhaltet ein mobiles Ausstellungs- und Informationsangebot des BASE. Exponate, Filme und andere digitale Inhalte zeigen, wie die Suche nach einem Endlagerstandort für hochradioaktive Abfälle abläuft und wie sich Bürger:innen beteiligen können. Für Gespräche und Fragen stehen Mitarbeiter:innen und Expert:innen des BASE zur Verfügung. Im vergangenen Jahr waren sie in 18 Städten und konnten dort mehr als 6100 Menschen bei der Info-Tour begrüßen.

Alles Wissenswerte rund um das Thema Endlagersuche und radioaktive Abfälle finden Besucher:innen beim Nordrhein-Westfalen-Tag in Münster – und zwar am 28. August von 16 bis 20 Uhr, am 29. August von 10 bis 20 Uhr und am 30. August von 11 bis 20 Uhr auf der „Blaulichtmeile“.

Das BASE bietet regelmäßig digitale Info-Veranstaltungen zum Thema Endlagersuche für Einsteiger:innen an. Hier finden Sie nähere Informationen zu der Veranstaltung „Zukunft sicher gestalten: Endlagersuche in Deutschland“.

Was passiert gerade bei der Endlagersuche?

Die Suche erreicht bald eine wichtige Phase: Ab Ende 2027 konzentriert sich das Verfahren auf wenige Regionen in Deutschland. Diese sogenannten Standortregionen werden dann genauer untersucht.

Welche Gebiete kommen in Frage?

Mit der Suche nach einem dauerhaft sicheren Standort für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle ist die Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) beauftragt. Die BGE informiert die Öffentlichkeit kontinuierlich über ihre Arbeitsfortschritte auf dem Weg zum Standortregionenvorschlag.

Zuletzt hatte die BGE im November 2025 Arbeitsstände bekannt gegeben; die nächsten werden am 27. Oktober 2026 veröffentlicht. Über den aktuellen Stand informiert der Endlagersuche-Navigator der BGE.

Die BGE wertet geologische Daten aus, erkundet den Untergrund und schlägt am Ende einen Standort vor. Das Endlager soll in tiefen geologischen Schichten errichtet werden. Über diesen Standortvorschlag entscheidet der Bundestag. Die BGE ist auch für den Bau des Endlagers zuständig.

Das BASE beaufsichtigt das Standortauswahlverfahren. Es ist zudem für die Öffentlichkeitsbeteiligung im Verfahren zuständig.

Hier finden Sie Eindrücke der Info-Tour . Für Journalist:innen hält die BASE-Pressestelle mehrere Fotos in hoher Auflösung bereit.