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title: "USA verhängen Sanktionen gegen rund 60 Unternehmen, Personen und Schiffe in Iran; Ölpreise fallen deutlich"
sdDatePublished: "2026-08-25T06:07:00Z"
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USA verhängen Sanktionen gegen rund 60 Unternehmen, Personen und Schiffe in Iran; Ölpreise fallen deutlich

BEKB Vorlage

Börsennews
25. August 2026

Aktien Schweiz
Täglicher Marktkommentar aus dem BEKB-Handelsraum

Übersicht

SMI
14'447.19 (-0.07%)
Dow Jones Industrial
53'417.16 (+0.26%)
S&P 500
7'652.86(+-0.28%)
NIKKEI-225
65'771.44 (+0.36%)

Swiss Blue Chip Shares Umsatz
CHF 2.413 Mrd.
Mid & Small Caps Swiss Shares
Umsatz
CHF 558 Mio.

Auftakt: Tech-Schwäche trifft auf neue Iran-
Sanktionen
Die US-Vorgaben für den Dienstag sind vor allem von
der Schwäche der Technologiewerte geprägt. Während
sich der Dow Jones Industrial nach dem europäischen
Börsenschluss kaum mehr bewegte, weitete die Tech-
börse Nasdaq ihre Verluste aus. Für Nervosität sorgten
insbesondere die am Mittwoch erwarteten Quartalszah-
len des KI-Chipriesen Nvidia sowie Spekulationen über
Preiserhöhungen wegen steigender Kosten. Nvidia verlo-
ren knapp 3 Prozent, weitere Chipwerte teils noch deut-
lich mehr.

Im Fokus bleibt zudem der Konflikt mit dem Iran. Die
USA haben am Montag ihren Druck auf Teheran deutlich
verschärft und Sanktionen gegen rund 60 Unternehmen,
Personen und Schiffe verhängt - darunter auch ein Gen-
fer Rohstoffhändler. Die Massnahmen zielen auf Tech-
nologie, Gold, Energie, Luftfahrt und Schifffahrt. Zugleich
droht Washington Ländern und Banken mit Sanktionen,
sollten sie weiter Geschäfte mit dem Iran machen. An
den US-Börsen bewegte die Ankündigung allerdings
kaum. Auch die Ölpreise gaben deutlich nach, obwohl die
Massnahmen weitgehend erwartet worden waren. Tehe-
ran erklärte seinerseits, über einen "Zweijahresplan"
gegen die Sanktionen zu verfügen.

Amrize: Finanzchef Baris Oran tritt aus persönlichen
Gründen nach nur wenigen Monaten im Amt mit soforti-
ger Wirkung zurück. Sein Nachfolger wird der bisherige
Strategie- und Übernahmechef Samuel J. Poletti. Oran
hatte den Finanzchefposten bei Amrize erst Anfang April
übernommen und verlässt das Unternehmen damit nach

www.bekb.ch | Börsennews | 25. August 2026
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knapp fünf Monaten wieder. Zuvor war der 52-Jährige
Finanzchef des US-Logistikkonzerns GXO Logistics und
hatte unter anderem für die Sabanci Group gearbeitet.
Orans Nachfolger Poletti gehört seit dem Börsengang
von Amrize im Juni 2025 der Konzernleitung an. Er hat-
te die Abspaltung des Nordamerika-Geschäfts von
Holcim massgeblich begleitet und dabei die finanziellen
und nichtfinanziellen Aspekte beim Aufbau des eigen-
ständigen Unternehmens verantwortet.

SMG: Resultat H1 2026 in CHF/Mio.
Umsatz +11.3% 179.8 (Konsens 178.5)
Adj. EBITDA +15.9% 101.5 (Konsens 100.8)
Adj. EBITDA-Marge 56.5% (Konsens 56.5%)
Ausblick: Für das Gesamtjahr 2026 präzisiert SMG die
Umsatzwachstumsprognose nach oben auf 11 bis 12
Prozent von zuvor 10 bis 12 Prozent und bestätigt eine
bereinigte EBITDA-Marge von 56 bis 58 Prozent.
CEO Christoph Tonini wird zum Jahresende von seiner
Position zurücktreten. Ab 1. Januar übernimmt Alberto
Sanz de Lama, Leiter des Autogeschäfts, die operative
Leitung der digitalen Marktplatzbetreiberin. Tonini wie-
derum wird der Generalversammlung im April 2027 als
neuer Präsident des Verwaltungsrates vorgeschlagen.
Der aktuelle VR-Präsident Jörn Nikolay tritt von seiner
Funktion zurück, verbleibt aber bis zur Generalversamm-
lung 2027 einfaches VR-Mitglied. In der Übergangszeit
bis April 2027 übernimmt TX-Group Verleger und SMG-
Vizepräsident Pietro Supino interimistisch den VR-
Vorsitz.

Arbonia: Resultat H1 2026 in CHF/Mio.
Umsatz +3.6% 318.2 (Konsens 314.2)
Org. Wachstum +2.3% (Konsens 1.1%)
Adj. EBITDA -8.8% 23.8 (Konsens 27.7)
Adj. EBITDA-Marge 7.5% (Konsens 8.8%)
Reingewinn -7.8 (Konsens -2.5)
Die SAP-Transformation bei Garant belastete den Um-
satz um rund 13 Millionen Franken und das EBITDA um
rund 8,4 Millionen Franken.
Ausblick: Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Arbonia
nun ein EBITDA ohne Einmaleffekte weitgehend auf
Vorjahresniveau von 57,3 Millionen Franken und senkt
damit die bisherige Wachstumsprognose von 15 bis 20
Prozent. Alle übrigen Ziele für 2026 sowie die mittelfris-
tigen Ziele für 2029 bestätigte der Türenhersteller.

Orior: Resultat H1 2026 in CHF/Mio.
Umsatz -7.2% 283 (Konsens 287)
Org. Entwicklung -5.7% (Konsens -5.1%)
Adj. EBITDA-Marge 5.5% (Konsens 5.3%)
Ausblick: Für das Gesamtjahr erwartet Orior neu einen
organischen Umsatzrückgang von 6 bis 8 Prozent nach
bisher 3 bis 6 Prozent. An der Prognose für die bereinig-
te EBITDA-Marge von 6,3 bis 6,6 Prozent hält das Un-
ternehmen fest. Das Marktumfeld bleibe anspruchsvoll.
Neben den Verwerfungen im Schweizer Detailhandel und
volatilen Schweinefleischpreisen hätten längere Hitzepe-
rioden die Konsumnachfrage verändert. Grillverbote
wegen Waldbrandgefahr hätten das saisonale Geschäft
zusätzlich belastet.

AEVIS VICTORIA platzierte 1 Mio. Aktien beim Fa-
mily Office der Familie Demole. Die Transaktion wurde
am 21. August 2026 zu einem Kurs von CHF 12.40 pro
Aktie und einem Gesamtwert von CHF 12.4 Millionen
abgewickelt. Die platzierten Aktien stammen von einem
Referenzaktionär von AEVIS. Durch die Platzierung er-
höht sich der Free Float der AEVIS-Aktie um rund 1.2%.
Die Transaktion unterstreicht die Absicht der Referenz-
aktionäre, die Aktionärsbasis des Unternehmens durch
die Aufnahme eines langfristig orientierten Investors
weiter zu diversifizieren. Die Transaktion beinhaltet keine
Ausgabe neuer Aktien und hat keinen Verwässerungsef-
fekt für die bestehenden Aktionäre.

Leonteq hat die Nominierung von Andreas Casutt als
neuen Präsidenten und von Reto Suter als neues Mit-
glied des Verwaltungsrats bekannt gegeben; deren Wahl
wird an einer virtuellen ausserordentlichen Generalver-
sammlung am 21. September 2026 beantragt. Rainer-
Marc Frey, der (indirekt über H21 Macro Limited) 23.3%
der Leonteq-Aktien hält, hat einen Antrag eingereicht,
wonach der Verwaltungsrat beauftragt werden soll, ein
Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von ma-
ximal 5'000'000 Namenaktien und einem maximalen
Anschaffungswert von 100'000'000 CHF aufzulegen.
Das Programm soll über eine separate Handelslinie im
Zeitraum zwischen der ausserordentlichen Generalver-
sammlung im Herbst 2026 und Ende Juni 2028 durch-
geführt werden. Wie am 23. Juli 2026 mitgeteilt, bestä-
tigte der Verwaltungsrat seine Absicht, Anfang 2027
einen Aktienrückkauf zu lancieren, sofern die CET1-
Kapitalquote nachhaltig auf einem Niveau von deutlich
über 15% gehalten werden kann. Er wird dabei eine
Gesamtausschüttung (Dividende und Aktienrückkauf)
an die Aktionäre im Umfang des Konzerngewinns für das
Jahr 2026 in Betracht ziehen. Dementsprechend unter-
stützt der Verwaltungsrat weiterhin den Grundsatz eines
Aktienrückkaufs aber gibt keine Empfehlung dazu ab,

www.bekb.ch | Börsennews | 25. August 2026
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wie die Aktionäre über den Vorschlag von Herrn Frey
abstimmen sollen.

Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat in den
ersten sechs Monaten des laufenden Jahres ihren Ge-
winn deutlich gesteigert. Der Geschäftserfolg, der bei
Banken das Mass für die operative Leistung ist, stieg bei
der LUKB im ersten Halbjahr 2026 um 6,4 Prozent auf
181,7 Millionen Franken, wie das Institut am Dienstag
mitteilte. Der Konzerngewinn kletterte um 7,1 Prozent
auf 161,4 Millionen. Der Netto-Erfolg aus dem zentralen
Zinsengeschäft stieg um 3,1 Prozent auf 238,9 Millionen
Franken. Die LUKB spricht von einem "wunschgemäs-
sen" Start in die neue Strategieperiode. Die anderen
Ertragspfeiler kletterten ebenfalls in die Höhe. Der Erfolg
aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft
stieg um 11,1 Prozent auf 77,5 Millionen und der Erfolg
aus dem Handelsgeschäft um 12,1 Prozent auf 45,5
Millionen Franken. Hier habe man von der börsenfreund-
lichen Stimmung und speziell vom Handel mit struktu-
rierten Produkten profitiert. Alle zentralen Ertragspfeiler
befänden sich zur Jahresmitte in einer über Erwarten
guten Verfassung, stellt die LUKB fest. Daher würden die
Erwartungen an den Konzerngewinn 2026 auf neu 305
bis 320 Millionen Franken erhöht. Bis dato wurden 295
Millionen in Aussicht gestellt. Im positiven Ausblick be-
rücksichtigt seien "bedeutende" Investitionen in die
Weiterentwicklung und geografische Verbreiterung des
Geschäftsmodells.

Die Genfer Kantonalbank (BCGE) hat im ersten
Halbjahr 2026 den Gewinn deutlich gesteigert. Der Be-
triebsgewinn, an dem der Erfolg des operativen Ge-
schäfts gemessen wird, lag in den ersten sechs Monaten
des Jahres mit 138,3 Millionen Franken um rund einen
Viertel über dem Vorjahreswert, wie die BCGE am Diens-
tag mitteilte. Der Reingewinn erhöhte sich um gut 26
Prozent auf 118,6 Millionen Franken. Das Zinsergebnis
als wichtigster Ertragspfeiler verbesserte sich um gut 10
Prozent auf 181 Millionen Franken und das Ergebnis des
Kommissions- und Dienstleistungsgeschäfts um mehr
als 11 Prozent auf 85 Millionen. Mit einem Ergebnis von
23 Millionen legte das Handelsgeschäft in ähnlichem
Umfang zu. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet die Bank
ein gegenüber 2025 verbessertes Ergebnis.

Komax hat einen neuen Konzernchef gefunden. So
wird Roger Albrecht die Leitung der Gruppe im Verlauf
des ersten Quartals 2027 übernehmen. Bis dahin bleibt
Verwaltungsratspräsident Andreas Häberli interimistisch
an der operativen Spitze. Albrecht wechselt vom Textil-
maschinenhersteller Rieter zu Komax. Bei Rieter ist er
seit mehr als zehn Jahren in verschiedenen Manage-
mentfunktionen tätig und gehört seit 2021 der Konzern-
leitung an. Aktuell führt er die Division Components &
Technology.

Die Liechtensteiner VP Bank hat im ersten Halbjahr
2026 ihren Gewinn kräftig gesteigert. Der Reingewinn
stieg im ersten Semester um 12,7 Prozent auf 32,4
Millionen Franken, wie die Bank am Dienstag mitteilte.
Das Wachstum im Kommissions- und Dienstleistungs-
geschäft habe den rückläufigen Zinserfolg ausglichen.
Zudem ist die VP Bank auf der Kostenbremse gestan-
den, was die Profitabilität ebenfalls begünstigte. Gleich-
zeitig legten die betreuten Kundenvermögen um 6,4
Prozent auf 57,1 Milliarden Franken zu. Die Bank sam-
melte neue Kundengelder im Umfang von 1,4 Milliarden
Franken ein, was einem annualisierten Wachstum von
5,2 Prozent entspricht. Das Institut rechnet im zweiten
Halbjahr 2026 mit einer Normalisierung der saisonal
begünstigten Netto-Neugeldzuflüsse. Gleichzeitig falle
die Geschäftsentwicklung erfahrungsgemäss im zweiten
Halbjahr schwächer aus. Man sehe sich aber gut positio-
niert, stabile Erträge zu erzielen und langfristigen Mehr-
wert zu schaffen.

Molecular Partners hat im ersten Semester 2026
wichtige Pipeline-Meilensteine erzielt und gleichzeitig die
Ausgaben für Forschung und Entwicklung reduziert. Da
Molecular Partners derzeit keine Einnahmen generiert,
ist die vorhandene Liquidität für Investoren von beson-
derer Bedeutung. Nach Angaben des Unternehmens
reichen die Mittel bei den derzeitigen Planungen bis spät
ins Jahr 2027 hinein. Mögliche Zahlungen aus For-
schungspartnerschaften sind dabei noch nicht einge-
rechnet. Die operativen Kosten beliefen sich derweil auf
27 Millionen Franken. Davon entfielen 19 Millionen auf
Forschung und Entwicklung, nach 22,6 Millionen im Vor-
jahreszeitraum. Unter dem Strich resultierte ein Verlust
von 26,7 Millionen Franken nach einem Minus von 37,2
Millionen im Vorjahr. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet
Molecular Partners weiterhin operative Kosten von 45
bis 55 Millionen.

Rating- und Kurszieländerungen

Beteiligungsmeldungen

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Agenda Termine
26.08.2026
Intershop – Resultat H1 2026
Stadler Rail – Resultat H1 2026
SoftwareOne – Resultat H1 2026
Kudelski – Resultat H1 2026
Evonext – Resultat H1 2026
27.08.2026
Investis – Resultat H1 2026
Alpiq – Resultat H1 2026
Peach Poroperty – Resultat H1 2026
Accelleron – Resultat H1 2026
Feintool – Resultat H1 2026
28.08.2026
Jungfraubahn – Resultat H1 2026
Zuger KB – Resultat H1 2026