Deutschland Niid-Resettlement-Projekt für Flüchtlinge Friedland; Dokumentation der ersten Wochen zur Verbesserung der Praxis
Projekt “Niid” für das Resettlement von Flüchtlingen
Projekt “Niid” für das Resettlement von Flüchtlingen
Verfahren zur Neuansiedlung als Dauerlösung für Menschen, die nicht zurückkehren können
Deutschland engagiert sich seit 2013 als Aufnahmeland für Resettlement. Dieses vom UNHCR gestützte Verfahren zur Neuansiedlung ist eine dauerhafte Perspektive für geflüchtete Menschen, denen die Rückkehr in ihr Heimatland und die Integration im Erstzufluchtsland nicht möglich sind. Im Rahmen der EU -Resettlement Verordnung kann Deutschland sich mit jährlichen Aufnahmezusagen beteiligen.
Das Grenzdurchgangslager Friedland ist eine der bundesweit zwei Erstaufnahmeeinrichtungen für diese Personengruppe. Der Aufenthalt beträgt zwischen sieben und 14 Tagen, bevor die bundesweite Verteilung auf die einzelnen Kommunen erfolgt. Die Caritasstelle Friedland berät die neu ankommenden Personen im Rahmen der Sonderstelle der Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte (MBE) (verlinken bitte) und hat in dem vergangenen Jahre viel Erfahrung zu Resettlement und humanitärer Aufnahme gesammelt.
Das aktuelle Resettlement Projekt: “NIID” wird in Kooperation mit dem Deutschen Caritasverband e.V. durchgeführt und basiert darauf, dass die Situation und die Erfahrungen der Resettlement-Flüchtlinge nach der Zuweisung in eine Kommune sehr unterschiedlich sind. Neu eingereiste Personen stehen vor vielen Herausforderungen. Das Projekt dient dazu, die variierende kommunale Aufnahmepraxis in Deutschland sichtbar zu machen und zu verbessern, die Vernetzung der relevanten Akteur:innen in Deutschland zu intensivieren. Außerdem geht es darum, aktuelle Entwicklungen rund um das Thema Resettlement und humanitäre Aufnahme fachlich zu begleiten.
Dabei steht die Projektmitarbeiterin der Caritasstelle als Kontaktstelle zur Verfügung und dokumentiert die Erfahrungen der verteilten Personen in den ersten Wochen am neuen Wohnort. Die Perspektive und das Feedback der eingereisten Personen hilft Verbesserungsbedarf und Lösungsansätze zu erkennen.
Ein digitaler Leitfaden wird als Unterstützung für Behörden und Akteur:innen vor Ort veröffentlicht.
Dieses Vorhaben wird durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) sowie die Porticus-Stiftung gefördert und läuft von Anfang 2025 bis Ende 2027.
05504 949 36 64 0170 3873512
Caritasstelle Friedland Heimkehrerstraße 11 37133 Friedland