NaturFreund*innen bringen Frieden in Bewegung 2027 von Oostende bis Mainz; grenzüberschreitende Friedensaktion mit Abschlussveranstaltung

Frieden in Bewegung: Auch 2027 wieder gemeinsam unterwegs für Frieden und Abrüstung

Von Oostende bis Mainz für Frieden, Abrüstung und internationale Verständigung wandern

Von der Nordsee bis zum Rhein, zu Fuß und mit dem Fahrrad: Vom 1. bis 30. Mai 2027 bringen die NaturFreunde den Frieden wieder in Bewegung. Einen Monat lang machen sich Friedensbewegte dann gemeinsam auf den Weg – durch Belgien und Deutschland, vorbei an Orten von Krieg und Zerstörung, aber auch von Widerstand und Verständigung. Ihr Ziel: ein weithin sichtbares Zeichen für Frieden, Abrüstung und internationale Zusammenarbeit zu setzen – und miteinander darüber ins Gespräch zu kommen, wie Frieden heute gesichert werden kann.

Frieden in Bewegung verbindet politische Forderungen mit persönlicher Begegnung und historischer Erinnerung: Unterwegs treffen die Teilnehmenden Initiativen, besuchen Erinnerungsorte und diskutieren darüber, was eine aktive Friedenspolitik heute braucht. So wird aus der Tour eine bewegte politische Aktion – und aus vielen einzelnen Etappen ein gemeinsames Zeichen gegen Aufrüstung, Krieg und die zunehmende Militarisierung in Europa.

2027 wird die Route besonders international: Die Tour beginnt am 1. Mai an der belgischen Nordseeküste in Oostende. Von dort führt sie durch Flandern und entlang historischer Schauplätze des Ersten Weltkriegs über Ypern, Mesen, Kortrijk und Geraardsbergen bis nach Brüssel. Am 9. Mai geht es weiter nach Aachen, wo der deutsche Teil der Friedenswanderung beginnt.

Von Aachen führt die Route danach durch die Eifel und das Rheinland über Vogelsang, Euskirchen, Köln, Bonn, Remagen und Büchel weiter an Rhein und Mosel entlang über Koblenz und das Mittelrheintal bis nach Wiesbaden und Mainz. Dort endet Frieden in Bewegung 2027 am 30. Mai mit einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung.

Die Strecke verbindet Naturerlebnis mit politischer Bildung und friedenspolitischem Engagement. Dabei begegnen uns immer wieder Orte, an denen europäische Geschichte konkret und erfahrbar wird.

In Belgien bewegen wir uns unter anderem entlang der ehemaligen Frontlinien des Ersten Weltkriegs und besuchen Orte des Widerstands und der Verfolgung während des Zweiten Weltkriegs. In Deutschland führt die Strecke beispielsweise zur ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang, zur Brücke von Remagen und über die Rheinwiesen. Auch Büchel, wo die in Deutschland stationierten US-Atomwaffen liegen, ist eine wichtige Station unserer Friedenswanderung.

Wir wollen an diesen Orten nicht nur zurückblicken. Die Erinnerung an Krieg, Nationalismus, Faschismus und Verfolgung ist für uns Ausgangspunkt für die Frage, was wir heute für Frieden und Demokratie tun können.

Frieden in Bewegung ist mehr als eine Wanderung. Auf der gesamten Strecke wollen wir Menschen zusammenbringen und Friedenspolitik sichtbar machen. Geplant sind unter anderem Kundgebungen und Aktionen, historische und politische Führungen, Gespräche mit lokalen Initiativen, Veranstaltungen und Diskussionen sowie gemeinsame Abende mit NaturFreund*innen aus verschiedenen Ländern.

Dabei geht es auch um die friedenspolitischen Herausforderungen unserer Gegenwart: um Aufrüstung und Militarisierung, Atomwaffen und die Gefahr einer neuen nuklearen Eskalation, aber auch um die Frage, wie internationale Verständigung, Entspannung und gemeinsame Sicherheit wieder gestärkt werden können.

NaturFreund*innen stehen seit ihrer Gründung für internationale Solidarität und Völkerverständigung. Mit Frieden in Bewegung 2027 wollen wir diese Tradition auf die Straße und die Wanderwege bringen.

In einer Zeit, in der weltweit Kriege geführt werden und immer größere Summen in Militär und Aufrüstung fließen, wollen wir zeigen: Eine andere Politik ist möglich. Sicherheit entsteht nicht allein durch immer mehr Waffen. Frieden braucht Diplomatie, Abrüstung, internationale Zusammenarbeit und Begegnung über Grenzen hinweg.

Deshalb machen wir uns gemeinsam auf den Weg – für globale Abrüstung, eine neue Entspannungspolitik, ein Ende der nuklearen Bedrohung und eine friedliche und gerechte Welt.

Ob mehrere Wochen, einige Tage oder nur eine einzelne Etappe: Alle sind eingeladen, bei Frieden in Bewegung 2027 mitzumachen. Gemeinsam wollen wir wandern, diskutieren, voneinander lernen, neue Menschen kennenlernen und zeigen, dass die Friedensbewegung im wahrsten Sinne des Wortes in Bewegung ist.

Sei dabei bei Frieden in Bewegung 2027 – gemeinsam unterwegs für Frieden, Abrüstung und internationale Verständigung!

nur für Demokrat*innen «<